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Ergebnis der AAP-Volltext-Katalogsuche nach Arthur Köpcke

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Lukatsch Wilma / Schmit Tomas
Dreizehn Montagsgespräche
Berlin (Deutschland): Wiens Verlag, 2008
(Buch) 408 S., 27x21,5 cm, ISBN/ISSN 978-3-9811288-1-9
Techn. Angaben Klappumschlag
ZusatzInformation Die Dreizehn Montagsgespräche fanden von Juni bis Dezember 2005 in Berlin statt. Mit erfrischendem Sprachwitz, gleichzeitig ernst und unterhaltsam, wird man in die biographischen Daten und künstlerischen Fragen und Prinzipien von Tomas Schmit eingeführt. Dazu zählen vor allem „Zurücknahme“, „Spiel“ und „sachen m a c h e n “. Das Neue an der Kunst der 60er Jahre (die Beschäftigung mit Indeterminismus, Chaos und Ordnung, aleatorischem Prinzip), die Aktionszeit und die besondere Form des Schreibens und Zeichnens, für die sich Tomas Schmit entschieden hatte, werden genauso besprochen wie Literaten, Musiker oder Wissenschaftler, die für ihn von Bedeutung waren. Dazu gehörten Gertrude Stein, Franz Kafka, Robert Walser, Karl Valentin, John Cage, Morton Feldman, Georg Christoph Lichtenberg und William Hogarth. Im Anhang finden sich Texte von Tomas Schmit, die in den Gesprächen eine besondere Rolle spielen und die entweder schwer zugänglich sind oder bisher unveröffentlicht waren. Die 288 farbigen Abbildungen dokumentieren die meisten der besprochenen Werke.
Tomas Schmit gehörte zu den Pionieren der Fluxus-Bewegung in den frühen 60er Jahren. Er hat die radikale Infragestellung der bürgerlichen Kunst und die Ansätze zu einer neuen Ästhetik wesentlich mitgeprägt. Sein Briefwechsel mit George Maciunas führte dazu, daß eine theoretische Auseinandersetzung mit den politischen und ästhetischen Vorstellungen der Fluxuszeit möglich geworden ist. Er hat an Fluxusevents teilgenommen, die heute als Meilensteine der Kunst der 60er Jahre gelten. Als Veranstalter organisierte er das Event „20. Juli TU Aachen“ 1964. Sein Text „über f.“ (1982) ist eine der wenigen profunden Einschätzungen der Fluxusideen.
Tomas Schmit hat sich früh von der Fluxusaktion zurückgezogen – er war gegen die Verwässerung des radikalen Potentials. In diesem Potential gründete sein wohl wichtigstes Arbeitsprinzip: „was ich, neben vielem anderen, von f. gelernt habe: was man mit einer plastik bewältigen kann, braucht man nicht als gebäude zu errichten. was man in einem bild bringen kann, braucht man nicht als plastik zu machen. was man mit ner zeichnung erledigen kann, braucht man nicht als bild zu bringen. was man auf nem zettel klären kann, braucht keine zeichnung zu werden. und was man im kopf abwickeln kann, braucht nichtmal einen zettel!“ Freunde und Kollegen, wie Nam June Paik, George Brecht, Arthur Köpcke, Ludwig Gosewitz, Emmett Williams und Dieter Roth haben ihn besonders für diese konsequente künstlerische Haltung geschätzt.
Seit Anfang der 70er Jahre entwickelte er ein Werk, das mehrere tausend Zeichnungen umfaßt, veröffentlichte Editionen und Bücher, in denen er sich mit Sprache, Logik, Paradoxie, Biologie, Verhaltensforschung, Wahrnehmung und anderem beschäftigte. Dabei ist er immer von konkreten Beobachtungen ausgegangen und hat sich mit Neugier und Lust widersprüchlichen oder unerklärlichen Phänomenen gestellt. Er nannte es „Scharren am Zaun“. Mit seinem Buch „erster entwurf (einer zentralen ästhetik)“ (1989) hat er eine in der Wissenschaft anerkannte Einführung in die Gehirnforschung geliefert
Namen Arthur Köpcke / Dieter Roth / Emmett Williams / Franz Kafka / Georg Christoph Lichtenberg / George Brecht / George Maciunas / Gertrude Stein / John Cage / Karl Valentin / Ludwig Gosewitz / Morton Feldman / Nam June Paik / Robert Walser / William Hogarth
Stichwort 1960er / 1970er / Aktionskunst / Fluxus / Nullerjahre
TitelNummer
008532264 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Balkenhol Bernhard / Block René / Bärthel Regina / Eusterschulte Birgit / Heinrich Barbara, Hrsg.
ein + alle - Das Fridericianum Magazin, Nummer 11
Kassel (Deutschland): Kasseler Kunstverein, 2003
(Zeitschrift, Magazin) 92 S., 24,7x21 cm, Auflage: 5000, ISBN/ISSN 1618-3711
Techn. Angaben Drahtheftung, eingelegt ein mehrfach gefaltetes und einseitig bedrucktes Plakat von Anja Schrey (49x74 cm)
Namen Arthur Köpcke / Birgit Eusterschulte / Dirk Schmiedt / Frank Kästner / Jean Baudrillard / Jürgen O. Olbrich / Klaus Arnold / Marjetica Potrc / Natasa Illic / Stefan Demary / Suzanne van de Ven / Wolfgang Spanier
Geschenk von Jürgen O. Olbrich
Stichwort Nullerjahre
TitelNummer
011817422 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Balkenhol Bernhard / Block René / Bärthel Regina / Heinrich Barbara, Hrsg.
ein + alle - Das Fridericianum Magazin, Nummer 12
Kassel (Deutschland): Kasseler Kunstverein, 2004
(Zeitschrift, Magazin) 104 S., 25x20,9 cm, Auflage: 4000, ISBN/ISSN 1618-3711
Techn. Angaben Drahtheftung
ZusatzInformation Artikel zur documenta 12
Namen Arthur Köpcke / Branka Stipancic / Dagmar Reichert / Dierk Schmidt / Dunja Blazevic / Frank Kästner / Jasmina Zbanic / Jean Baudrillard / Jelena Vesic / Marjetica Potrc / Natasa Illic / Natasa Petresin / Nebojsa Jovanovic / Nikola Dietrich / René Block / Svebor Midzic / Vasif Kortun
Geschenk von Jürgen O. Olbrich
Stichwort Nullerjahre
TitelNummer
011818422 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden



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