infoVolltextsuche nach
Autor, Titel, Verlag, Ort, Jahr, technische und inhaltliche Einträge, Land, Sprache, Namen, Spender, Webseite, Auflage, Sponsoren, Nachlass, Titelnummer und Stichwort.
Sie können mehrere beliebige GANZE Wörter bzw. nur EIN TEIL-Wort eingeben.
Bei der Suche mit GANZEN Wörtern werden die relevantesten Einträge zuerst angezeigt.
Sonderzeichen wie #,+,§,$,%,&,/,?,*,-,.,_,! werden ausgefiltert.
Bei Umlauten Gross- und Kleinschreibung beachten.
Phrasensuche = genauer Wortlaut mit Anführungszeichen, z.B. "konkrete, visuelle".
Sortierung

Nur Titel mit BildNur BilderAbwärts sortierenAnzahl Read Less
Volltext-Suche Erweiterte Suche NeueEinträge


Ergebnis der AAP-Volltext-Katalogsuche nach Die Null

Medienart: alle Medien, Sortierung: ID, absteigend. 50 Treffer

unter-null-2011
unter-null-2011
unter-null-2011

Schulze Oliver, Hrsg.: UNTER NULL, No. 13, 2011

Schulze Oliver, Hrsg.
UNTER NULL, No. 13
Köln (Deutschland): UNTER NULL, 2011
(Zeitschrift, Magazin) 40 unpag. S., 21x14,9 cm,
Techn. Angaben Drahtheftung, Cover gestempelt,
ZusatzInformation UNTER NULL ist ein Comic-Zine, das in Köln erscheint. Die Publikation begann als eine Kollaboration zwischen Obdachlosen. Das Zine war als eine Plattform der Kommunikation und als ein Selbsthilfe-Projekt gedacht. Die erste Ausgabe (No. 0) wurde 1995 im Selbstverlag herausgegeben und von Carpe Diem e.V. gesponsort. Seit der No. 1 wird UNTER NULL durch das Kollektiv selbst finanziert und herausgegeben
Sprache Deutsch / Englisch
TitelNummer
013947512 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

unter-null-17-2014
unter-null-17-2014
unter-null-17-2014

Scheibler Oliver, Hrsg.: UNTER NULL, No. 17, 2014

Scheibler Oliver, Hrsg.
UNTER NULL, No. 17
Köln (Deutschland): UNTER NULL, 2014
(Zeitschrift, Magazin) 56 unpag. S., 21x14,9 cm,
Techn. Angaben Drahtheftung, Umschlag innen gestempelt,
Sprache Deutsch / Englisch
WEB www.oliverscheibler.com
TitelNummer
013948512 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

unter-null-2015
unter-null-2015
unter-null-2015

Scheibler Oliver, Hrsg.: UNTER NULL, 08.2015, 2015

Scheibler Oliver, Hrsg.
UNTER NULL, 08.2015
Köln (Deutschland): UNTER NULL, 2015
(Zeitschrift, Magazin) 44 unpag. S., 21x15 cm,
Techn. Angaben Drahtheftung,
Namen Alex M. / Morgän / Oliver Scheibler / Patrick Rieve / Torben Röse
Sprache Deutsch / Englisch
WEB www.oliverscheibler.com
TitelNummer
013949512 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

unter-null-16-2013
unter-null-16-2013
unter-null-16-2013

Scheibler Oliver, Hrsg.: UNTER NULL, No. 16 - Golden Joke, 2013

Scheibler Oliver, Hrsg.
UNTER NULL, No. 16 - Golden Joke
Köln (Deutschland): UNTER NULL, 2013
(Zeitschrift, Magazin) 56 unpag. S., 20,3x14,1 cm, Auflage: 150,
Techn. Angaben Drahtheftung, Umschlag innen gestempelt,
Namen Morgän / Oliver Scheibler
Sprache Deutsch / Englisch
WEB www.oliverscheibler.com
TitelNummer
013951512 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

unter-null-2012
unter-null-2012
unter-null-2012

Scheibler Oliver, Hrsg.: UNTER NULL, Klassentreffen, 2012

Scheibler Oliver, Hrsg.
UNTER NULL, Klassentreffen
Köln (Deutschland): UNTER NULL, 2012
(Zeitschrift, Magazin) 40 unpag. S., 21x14,7 cm,
Techn. Angaben Drahtheftung, Rückseite gestempelt
TitelNummer
013952512 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

unter-null-mad-2015
unter-null-mad-2015
unter-null-mad-2015

Scheibler Oliver, Hrsg.: UNTER NULL, MAD, 2015

Scheibler Oliver, Hrsg.
UNTER NULL, MAD
Köln (Deutschland): UNTER NULL, 2015
(Zeitschrift, Magazin) 56 unpag. S., 20,5x14,3 cm,
Techn. Angaben Drahtheftung,
Namen Morgän / Oliver Scheibler
Sprache Deutsch / Englisch
WEB www.oliverscheibler.com
TitelNummer
013953512 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

7 berlin biennale logo
7 berlin biennale logo
7 berlin biennale logo

Zmijewski Artur, Hrsg.: ArtWiki:Manifesto - Open Data for the Arts, 2012

Zmijewski Artur, Hrsg.
ArtWiki:Manifesto - Open Data for the Arts
Berlin (Deutschland): Berlin Biennale, 2012
(Text) 2 S., 29,7x21 cm,
Techn. Angaben Ausdrucke von der Webseite
ZusatzInformation Offener Zugang zur Kunst
Nahezu 5.000 Künstlerinnen und Künstler, die einem Open Call folgten, nehmen anlässlich der 7. Berlin Biennale an einem einzigartigen Projekt teil: ArtWiki. Unter diesem Namen figuriert eine Plattform, auf der neben dem eigentlichen Inhalt, den digitalen Abbildungen von Kunstwerken, Biographisches und Aussagen zum künstlerischen und/oder politischen Selbstverständnis zugänglich sein werden. Die künstlerischen Curricula werden auf diese Weise zu einer netzbasierten Datenbank für die zeitgenössische Kunstproduktion und offerieren damit zugleich ein allen im weitesten Sinne Kunstinteressierten zugängliches Rechercheinstrument. Somit überträgt ArtWiki die Prinzipien des offenen Internets auf die Kunstwelt, wobei allein die Künstler bestimmen, was von und über sie der Öffentlichkeit zugänglich sein soll. Die Nutzung von ArtWiki ist kostenfrei.
Jedes künstlerische Curriculum zeichnet sich durch eine Vielzahl von Personen, Orten und Projekten aus, die als Begegnungen, Stationen und Tätigkeiten Verknüpfungspunkte zu den anderen Curricula ergeben, die diese mit jenem gemeinsam haben. Das somit entstehende Netz von Verbindungen generiert nach einem differenzierten Regelwerk eine künstlerische Reputation, die sich sowohl durch qualitative Attribute wie auch statistisch-quantifizierend abbilden lässt. Auf diese Weise wirken biographische Data und Aussagen zum künstlerischen Selbstverständnis in Form textueller Prosa zurück auf den Künstler und sein Werk, was dem Ansatz von Linked Data entspricht. Eine solche Rückkopplung mit seiner verstärkenden Wirkung auf die Rezeption von Kunst referenziert die Werke, ohne dabei die zentrale Funktion des Kunstwerks zu unterlaufen, sondern vielmehr dessen Diskursivierung zu intensivieren. Die so stattfindende Verlängerung des künstlerischen Prozesses steuern die Künstler ausschließlich selbst, und sie sind es auch, denen in dieser Internetbibliothek jederzeit die uneingeschränkte Kontrolle über die darin enthaltenen Dokumente obliegt. Aus den technischen Möglichkeiten, auf denen die offene Kunstwerk-KünstlerInnen-Datenbank basiert, erwächst für die Künstlerinnen und Künstlern ein Organon, das zu Quelle und Medium von Wissen über sie und ihre wie generell die Kunstproduktion ihrer Zeit avanciert: ArtWiki ist ein einfacher wie auch demokratischer Zugang zu zeitgenössischer Kunst.
Galerien und andere Einrichtungen des Kunstmarktes regeln bis heute den Zugang zum Kunstwerk in seiner physischen Materialität. Als Torwächter eines quasi-geschlossenen Systems, innerhalb dessen Kunstwerke zirkulieren, steuern Jurys und Vorselektoren mittels gewisser Mechanismen Institutionen bzw. Organisationen, um den so als offen dargestellten Kunstmarkt kontrollieren zu können. Die öffentlich verfügbaren Informationen über Kunst, wie sie teilweise im Internet zu finden sind, sind meistens dürftig und oberflächlich. Lokal privilegierten Sammlern und Besuchern von Ausstellungseröffnungen, Kunstmessen etc. bleibt es vorbehalten, sich auf dem Laufenden zu halten. Das freie Zirkulieren digitaler Darstellungen und Beschreibungen von Originalwerken und deren Urhebern hingegen, wie es durch ArtWiki im Netz statthaben wird, ergänzt das konventionelle Angebot der Institutionen und belebt jenseits von ihnen nachhaltig den Kunstmarkt.
Darüber hinaus wirkt ArtWiki revolutionär auf die kuratorische Praxis: Entscheidungen finden und, wie nötig auch immer, sie zu legitimieren, war bisher ein höchst umstrittenes Verfahren. Mit ArtWiki steht jetzt online das Material aller Künstler, die unserem Open Call gefolgt sind, als Referenz zur Verfügung, wodurch Nachvollzug und Validierung gewährleistet ist. Damit wird ArtWiki nicht nur zur Entscheidungshilfe, sondern ebenso Werkzeug, das etwaige Zensurbestrebungen zu umgehen und diskursive Macht zu unterhöhlen vermag. Gleichfalls ermöglicht sie auch andere Sicht- und Betrachtungsweisen, die zu einer neuen Narrativität von Kunst führen und damit Einfluss auf akademische Gelehrsamkeit sowie Forschung nehmen. Nicht zuletzt – und wie bereits in anderen Fällen – werden somit die Pfade des Plagiierens und der künstlerischen Innovation für alle nachvollziehbar. ArtWiki – in seiner Konstituierung durch KünstlerInnen sowie sein Wirken auf Experten und Kunstfreunde, das wiederum äußerst komplex auf die KünstlerInnen und ArtWiki zurückwirkt – wird damit in seiner äußersten Konsequenz zum aktuellsten Kapitel in der Geschichte zeitgenössischer Kunst, das sich einer digitalen Historiographie verdankt, die zugleich konsequent kollaborativ ist
Sprache Deutsch / Englisch
WEB www.artwiki.org/ArtWiki
TitelNummer
008899304 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

Engelbach Barbara / Halwani Miriam, Hrsg.: Doing the Document - Fotografien von Diane Arbus bis Piet Zwart - Die Schenkung Bartenbach - Ausstellungsbegleiter - Exhibition guide, 2018

doing_the_document_2018
doing_the_document_2018
doing_the_document_2018

Engelbach Barbara / Halwani Miriam, Hrsg.: Doing the Document - Fotografien von Diane Arbus bis Piet Zwart - Die Schenkung Bartenbach - Ausstellungsbegleiter - Exhibition guide, 2018

Engelbach Barbara / Halwani Miriam, Hrsg.
Doing the Document - Fotografien von Diane Arbus bis Piet Zwart - Die Schenkung Bartenbach - Ausstellungsbegleiter - Exhibition guide
Köln (Deutschland): Museum Ludwig, 2018
(Heft) 21x10,5 cm,
Techn. Angaben Heft A5 mit aufgeheftetem monochromen kleineren Karton (A6) als Cover. Innenteil mattes ungestrichenes Papier, Schwarz-Weiß, Cover glänzend, oliv
ZusatzInformation Ausstellungsbegleiter zur Ausstellung 31.08 2018–06.01.2019. Diane Ar­bus, Boris Beck­er, Karl Bloss­feldt, Walk­er Evans, Lee Fried­lan­der, Can­di­da Höfer, Gabriele und Hel­mut Noth­helfer, Ta­ta Ronkholz, Al­bert Renger-Patzsch, Au­gust San­der, Hu­go und Karl Hu­go Sch­mölz, Gar­ry Wino­grand, Pi­et Zwart – gen­er­a­tion­süber­greifend eint all diese Fo­to­graf*in­nen eine Ar­beitsweise, näm­lich über Jahrzeh­nte hin­weg kont­inuier­lich The­men zu ver­fol­gen. Bei San­der kön­nen solche Rei­hen ei­nen At­las der Men­schen des 20. Jahrhun­derts bil­den, bei Höfer ein Archiv von öf­fentlichen Räu­men und deren Codes der Repräsen­ta­tion, oder bei Bloss­feldt ein solch­es der For­men­viel­falt von Fau­na und Flo­ra. In der „di­rek­ten Fo­to­gra­fie" vereinigt sich die wech­selvolle Rezep­tion der Fo­to­gra­fie als kün­st­lerische und doku­men­tarische auf be­son­dere Weise. In der Zusam­men­schau lässt sich zu­gleich der wech­sel­seitige Ein­fluss deutsch­er und amerikanisch­er Po­si­tio­nen in der verdichteten Kul­tur­land­schaft des Rhein­lan­des der 1960er bis 1990er Jahre nachvol­lzie­hen. Hi­er waren in den 1970er Jahren die er­sten Ga­le­rien für Fo­to­gra­fie zu fin­d­en, die sich für Au­gust San­der, Flo­rence Hen­ri, Pi­et Zwart, Karl Bloss­feldt, aber auch für die amerikanischen Po­si­tio­nen der 1960er Jahre wie Walk­er Evans, Diane Ar­bus, Lee Fried­lan­der, Gar­ry Wino­grand begeis­terten und durch kont­inuier­liche Ver­mittlungsar­beit bekan­nt macht­en. Zu­gleich übten Bernd und Hil­la Bech­er mit ihr­er Lehre an der Kun­s­takademie Düs­sel­dorf großen Ein­fluss aus. Und nicht zulet­zt prägten be­deu­tende mono­gra­fische Ausstel­lun­gen sowie Grup­pe­nausstel­lun­gen nach­haltig die Rezep­tion. L. Fritz Gru­ber zeigte bere­its in den 1950er Jahren Au­gust San­der in den Pho­tok­i­na Bilder­schauen. Die Kun­sthalle Düs­sel­dorf stellte 1976 Fo­to­gra­fien von Walk­er Evans aus, und Klaus Hon­nef ku­ratierte zeit­gleich wichtige Grup­pe­nausstel­lun­gen doku­men­tarisch­er Fo­to­gra­fie im Rheinischen Lan­des­mu­se­um, Bonn. Dies­er doku­men­tarisch-kün­st­lerische An­satz wird mit Do­ing the Doc­u­ment vorgestellt und zu­gleich be­fragt. Walk­er Evans bezeich­nete seine Fo­to­gra­fien nicht als doku­men­tarisch, son­dern sprach von einem „doku­men­tarischen Stil“. 1967 zeigt das Mu­se­um of Mod­ern Art in New York, Werke von Ar­bus, Fried­lan­der und Wino­grand, alle auch hi­er vertreten, un­ter dem Ti­tel New Doc­u­ments. Wo en­det das Doku­ment und wo be­gin­nt die kün­st­lerische Geste? Dies ist eine Frage, die in der Geschichte der Fo­to­gra­fie im­mer zur Diskus­sion stand und auch heute, in post­fak­tischen Zeit­en und der zuneh­men­den Äs­thetisierung von Archiv- und Doku­men­ta­tions­ma­te­rial in der zeit­genös­sischen Kunst wied­er neu zu ver­han­deln ist. Der Ausstel­lungsti­tel Do­ing the Doc­u­ment löst be­wusst die vermeintlichen Ge­gen­sätze von „her­stellen (do­ing)“ und „doku­men­tieren“ auf, um die im­mer wied­er besch­worene „Krise der Repräsen­ta­tion“ im Werk von zwanzig Fo­to­graf*in­nen und deren Rezep­tion auszu­loten.
Zu ver­danken ist diese Ausstel­lung ein­er Schenkung von über zwei­hun­dert Werken deutsch­er und amerikanisch­er Fo­to­graf*in­nen durch die Köl­n­er Fam­i­lie Barten­bach, die die Samm­lung des Mu­se­um Lud­wig kür­zlich sub­s­tanziell er­weit­ert hat. Ergänzend zu den reichen Bild­kon­vo­luten vom Be­ginn des 20. Jahrhun­derts bis in die Ge­gen­wart, bein­hal­tet die Samm­lung Barten­bach auch Quel­len­ma­te­rial, das im Zuge der Ausstel­lung er­st­mals wis­sen­schaftlich er­schlossen wird. Neben der fo­to­his­torischen Au­far­bei­tung der Samm­lung wer­den auch die Stifter*in­nen gewürdigt. Das En­gage­ment der Samm­ler*in­nen zeich­net sich insbe­son­dere da­durch aus, dass sie nicht auf Einzel­bilder fokussiert aus­gewählt, son­dern reiche und viel­seitige Bestände einzel­n­er, in­ter­na­tio­n­al bekan­n­ter Kün­stler*in­nen zusam­menge­tra­gen haben. Ihr In­teresse am Werk aus­gewähl­ter Fo­tokün­stler*in­nen spiegelt sich in um­fan­greichen Werk­se­rien, die breite Facet­ten einzel­n­er Kün­stler*in­nen aufzei­gen. Die Schenkung ergänzt die Samm­lung Fo­to­gra­fie im Mu­se­um Lud­wig her­vor­ra­gend, da sie Lück­en füllt, sowie beste­hende Sch­w­er­punkte ver­tieft und er­weit­ert. In der deutsch-en­glischen Pub­lika­tion wird dies um­fassend vorgestellt wer­den, während die Ausstel­lung sich ganz auf die Schenkung fokussiert.
Text von der Webseite
Namen Al­bert Renger-Patzsch / Au­gust San­der / Barbara Engelbach (Text) / Bernd und Hil­la Bech­er / Boris Beck­er / Can­di­da Höfer / David Hock­ney / Diane Ar­bus / Flo­rence Hen­ri / Frie­drich Sei­den­stück­er / Fritz Gruber / Gabriele und Hel­mut Noth­helfer / Gar­ry Wino­grand / Hu­go und Karl Hu­go Sch­mölz / Karl Bloss­feldt / Klaus Honnef / Lee Fried­lan­der / Mathias Beyer (Gestaltung) / Max Re­gen­berg / Miriam Halwani (Text) / Pi­et Zwart / Ta­ta Ronkholz / Walk­er Evans / Wolf­gang Till­mans
Sprache Deutsch / Englisch
Stichwort 1960er / 1970er / 1980er / Amerika / Direkte Fotografie / Dokument / dokumentarische Fotografie / Fotografie / Fotokünstler / Schenkung / Schwarz-Weiß-Fotografie
Sponsoren Russmedia
WEB https://www.museum-ludwig.de/de/ausstellungen/doing-the-document.html
TitelNummer
026183665 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

naivsuper-cd 009
naivsuper-cd 009
naivsuper-cd 009

Hochherz Olaf: Pets EP, 2007

Hochherz Olaf
Pets EP
Berlin (Deutschland): naivsuper, 2007
(CD, DVD) 13x13 cm, Auflage: 200,
Techn. Angaben naivsuper Nr 009, Musik-CD mit 6 Blättern aus Transparentpapier in transparenter Kunststoffhülle, cover art: Olaf Hochherzd
ZusatzInformation recorded in 2004 - 2007.
Pets EP is the first record by Olaf Hochherz. Four extraordinary and rich compositions and one spoken word piece.
Sculpted with self-coded computer programs and lots of love for detail.
2004 wurde Olaf von einer Hochschule für Musik vor die Tür gesetzt: Die Ansichten der Lehrenden wirkten seinen Vorstellungen von dem was elektroakustische Musik sein könnte ungut entgegen. Just am gleichen Tag traf er einen Teamangehörigen von naivsuper, und man beschloss dass er seine Musik dort veröffentlichen sollte, da sich hier Ideen von elektroakustischer Musik produktiv begegneten.
"Pets sind 5 Stücke einer CD oder der Versuch eine geräuschbasierte Lebensform zu beschreiben. Eine die sich in die Nische zwischen Natur und Kultur zu klemmen scheint. pets sind die akustischen Bewohner von ´nature-culture´, haarige Staubknäul, die erst ohne Grund hin und her eilen und sich dann ganz plötzlich tot stellen. Überlebende also. Überlebende die angeschoben werden, sich aber manchmal selbst bewegen, mal schnell mal langsam, die unerwartet sprechen und unsanft verstummen. Es sind Klangkreaturen aus der Welt der Kleinstrobotik, die uns ihre akustischen Zustände und ihre kommunikationslose Sprache überbringen, durch Lautsprecher und Sprecher, letztlich nur um doch ihre Vergänglichkeit willkommen zu heissen.
Die Klänge enstehen mit Hilfe eines selbstgeschriebenen Programms, welches eine technische Analyse des Ausgangsmaterials (Sprechen, Geklapper und Geschmatze) durchführt. Diese computergestützte Analyse findet aber in einem andern Verständnis von dem was wesentlich an den Klängen sei, statt: Nicht dass, was man hört ist für den Computer entscheidend, sondern die Struktur, die von ihm erzeugt wird. Es kommt also zu einer Verschiebung zwischen dem Ausgangsmaterial und seiner Darstellung durch den Computer. Dennoch bleicht ein gebrochener Bezug zum Ausgangsmaterial erfahrbar. Die Bearbeitung fÜhrt so zu Ergebnissen die willkürlich erscheinen, die aber bisweilen Regelmässigkeiten aufweisen, welche Verständnis vermitteln.
Entscheidend ist, dass aus dieser Methode der Klangerzeugung, Klänge und Sequenzen entstehen, die ihre eigenen Regeln mitbringen. Dies ist auch der Schnittpunkt zwischen den elektronischen Kompositionen und dem Stück, welches den Klang der Sprache herausstellt. Hier zeigt sich Sprache als Klangereigniss losgelösst von Grammatik und Inhalt. Die Grammatik die die klangliche Bewegung in eine Struktur zwängt wird ausgeschaltet und übrig bleibt der Spass einer klanglichen "Willkür".
Anders formuliert ist pets eine Antwort auf die Frage, was die Dinge und Gegenstände unseres Lebensraums, nach der Emanzipation von ihrer Funktionalität für Geräusche und Klänge von sich geben würden
Stichwort Nullerjahre
WEB www.naivsuper.de
TitelNummer
008569267 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

kretschmer-hdk-vitrine-3-kuenstlermagazine-infoblatt
kretschmer-hdk-vitrine-3-kuenstlermagazine-infoblatt
kretschmer-hdk-vitrine-3-kuenstlermagazine-infoblatt

Kretschmer Hubert / Brantl Sabine, Hrsg.: AAP Archiv Künstlerpublikationen / Archive Artist Publications - Haus der Kunst, Archiv Galerie 2018-2019, Archives in Residence - Vitrine 3 Künstlermagazine, 2019

Brantl Sabine / Kretschmer Hubert, Hrsg.
AAP Archiv Künstlerpublikationen / Archive Artist Publications - Haus der Kunst, Archiv Galerie 2018-2019, Archives in Residence - Vitrine 3 Künstlermagazine
München (Deutschland): Haus der Kunst, 2019
(Flyer, Prospekt) [2] S., 29,7x42 cm, Auflage: 250,
Techn. Angaben Techn. Angaben, Infoblatt zur Wandpräsentation und zur 3. Vitrinenausstellung mit Künstlermagazinen
ZusatzInformation Listen der Titel zur Vitrine 3, Künstlermagazine. Ausstellung ab dem 08.03.2019 mit 74 Ausgaben aus den Jahren 1959–2019 und aus den Ländern Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande, Österreich, Polen, Schweiz, Ungarn, Vereinigte Staaten von Amerika und Zypern.
Folgende Magazine werden gezeigt: Achse Kassel-Bern / Art-Rite / Arts of the Working Class / Aspen – The Magazine in a Box / augenblick / B.L.A.D. / Bastel-Novelle / Der Antist / Der Kampfauftrag / Der Kunstabwart / Der Neger / Die Kakausener Gemeine / Die Null / finger / Foto-Copy-Strip / Fragmente / Gang Time / HYPE / Igitte / image / Interview / InterViews / Jenseits der Trampelpfade / Just Another Asshole / Killt / Kunst Jornal / L.LA.C. / Master Flame / McLoop Magazine / Mode & Verzweiflung / muss sterben / mèla / NESYO / Normal / nota / OWK / Peep-Hole Sheet / Pirol / Pist Protta / Placid et Muzo / Plastic Indianer / Privatsammlung / Richas Digest / RUW! / Salon / schnittpunkte / Schrottland / schwarzweiss / Shvantz! / so-VIELE.de / SohoNews Weekly / Sonne Busen Hammer / Staeckbrief / Straw Dogs / tangente-report / TANGO / terrain vague / The Heft / the stampa newspaper / toi et moi pour toujours / unendlich unwahrscheinlich / Volksfoto / Zeitschrift / Zug
Namen Ahlborn Lale / Baumann E Walther / Bense Max / Best Christoph / Binder Ulrich / Braun Franz / Carrión Ulises / Chabert Jacques-Elie / deAk Edith / Diller Wolfgang L. / Dittmeyr Moritz / EggerChristian / Ess B. / Fabian Aaron / Fabricius Jesper / Feldmann Hans-Peter / Frick Annette / Gaenssler Katharina / García Dora / Gillick Liam / Haas Florian / Hacker Dieter / Haeuser Christine / Hein Wilhelm / Hermann Hans / Hesse Fabian / Hirte Benni / Hoffmann Justin / Huf Paul / Häcker Carolin / Janitzky Stephan / Johnson Phyllis / Jorgensen Ase Eg / Klassen Norbert / Klos Susy / Klos Yvonne / Knorr Peter / Krabbe Peter / Kretschmer Hubert / Kuhlmann Florian / Königs Hans / Laurer Berengar / Laurer Jutta / Letzel Tassilo / MayerChristian / Mayer Hansjörg / Meierott Hans / Meinecke Thomas / Melián Michaela / Menne Katrin / Mettler Yves / Miller John / Morschel Jürgen / Muzo (Masson Jean-Philippe) / Nannucci Maurizio / Olbrich Jürgen O. / Ottenhausen Wolfhard / Palazzolo Franco Roma / Panayiotou Yota / Parak Gisela / Paulot Bruno / Paul Sochacki / Pawson Mark / Pfoestl Sandra / Placid (Duval Jean-François) / Plaza Lazo Maria Inés / Prausse Yogi / Probst Olaf / Pusch Lukas / Radke Hungry / Rahn Ayumi / Rasmussen Jesper / Resch Rainer / Riechers Achim / Ried Michael / Rieve Patrick / Robinson Walter / Rot Diter (Roth Dieter) / Römer Stefan / Sarafov Nicolai / Schemmel Annette / Schlick Jörg / Schmidl Martin / Schulze Max / Schweinebraden Jürgen / Sefzig Fabian / Seltzer Andreas / Sherry J.M. / Snopkiewicz Tomasz / Springer Bernhard / Staeck Klaus / Stargala Philipp / Steidl Gerhard / Stein Sebastian / Storms Walter / Theewen Gerhard / TOMAK (Grafeneder Thomas) / Tothova Magda / van Barneveld Aart / Vogel Ami / von Graevenitz Gerhard / von Ostrowski Jonas / Wallraff Günter / Wanner Franz / Warhol Andy / Weismann Ruth / Werkner Turi / Willing Jürgen / Wolff Alexander / Zelianaio Yiannis / Ziegler Laura / Zottl Kerstin
Sprache Deutsch / Englisch
Stichwort 1960er / 1970er / 1980er / 1990er / 2000er / Archiv / independent / Künstlermagazin / Künstlerpublikation / Künstlerzeitschrift / Privatsammlung / Sammlung
WEB https://hausderkunst.de/ausstellungen/archiv-galerie-2018-19-archives-in-residence-aap-archiv-kuenstlerpublikationen-archive-artist-publications
TitelNummer
026848K87 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

Poster-Tillmans-wahl-2017
Poster-Tillmans-wahl-2017
Poster-Tillmans-wahl-2017

Tillmans Wolfgang: 6 Poster zur Bundestagswahl, 2017

Tillmans Wolfgang
6 Poster zur Bundestagswahl
Berlin (Deutschland): Wolfgang Tillmans Studio, 2017
(Plakat) 1 S., 59,4x42 cm, 6 Teile.
Techn. Angaben Originalplakate auf Affichenpapier, gerollt in Versandkarton
ZusatzInformation Liebe Freunde und Kollegen,
es besteht die reale Gefahr, dass viele Menschen am 24. September zu Hause bleiben, weil sie glauben, das Wahlergebnis bereits zu kennen. Die Mitte der Gesellschaft wähnt sich in Sicherheit, während die AfD für die letzten Tage des Wahlkampfes eine massive Internetkampagne plant. Dabei nutzt sie die Dienste der amerikanischen Agentur Harris Media, die bereits im vergangenen Jahr geholfen hat Brexit und Trump durchzusetzen. Sie wird eine für Deutschland bisher ungekannte Polemik einsetzen.
Ihre Werbemittel appellieren an nationalistische Ressentiments und sie hoffen 15% der Stimmen zu bekommen. Damit könnte es sein, dass sie die stärkste Oppositionsfraktion werden und in jeder Bundestagssitzung als erste nach der Regierung sprechen. Dann hätten sie die Möglichkeit, wie schon in den Landtagen bewiesen, scheibchenweise Tabubrüche vorzunehmen und rechtsradikales Gedankengut zu normalisieren.
Es gibt keinen Grund entspannt zu sein und zu glauben, die neuen rechtsnationalistischen Bewegungen würden an Deutschland vorüberziehen. Die AfD ist nicht harmlos. Nach außen ist sie bestrebt, ein nicht-radikales Bild abzugeben, doch kann ich in dem Plakatmotiv des schwangeren Bauches einer weißen Frau mit dem Spruch ‘Neue Deutsche machen wir selbst’ nur eine Vorstufe der Lebensborn-Initiative sehen. Das wahre Gedankengut der AfD-Politiker kommt immer wieder in öffentlichen Entgleisungen und Leaks zum Vorschein. Sind sie erstmal stark im Bundestag vertreten, können sie sich dort über Jahre festsetzen und die Mittel der Demokratie nutzen und missbrauchen, um unser Gemeinwesen zu vergiften. Wir brauchen keine Partei, die aktiv und destruktiv die Spaltung der Bevölkerung vorantreibt.
Nach den Erfahrungen von Brexit, Trump und den 30% Front National in Frankreich empfinde ich das dringende Bedürfnis, das mir Mögliche zu tun, damit Rechtspopulismus in Deutschland in kleinen Grenzen bleibt. Die AfD-Wähler/innen werden wir vielleicht nicht umstimmen können. Daher ist das Einzige, was hilft: eine hohe Wahlbeteiligung und Stimmen für die anderen Parteien, damit der prozentuale Anteil der AfD klein bleibt.
Dafür habe ich mit meinem Team Poster entworfen, die an zehntausend Adressen im ganzen Land verschickt werden. Sie sind ebenfalls als A3 / A4 Formate zum Selberdrucken und im Social-Media-Format auf dieser Website herunterladbar.
Bitte vermittelt möglichst vielen Menschen, Bekannten und Familie die Dringlichkeit der Situation. Jede Stimme zählt. Druckt die Poster aus und fragt in Kneipe, Bäckerei, Arbeitsplatz, ob ihr eins aufhängen könnt. Oder postet sie online.
Mit besten Grüßen
Wolfgang Tillmans
Text von der Webseite
Sprache Deutsch
Geschenk von Stephan Janitzky
Stichwort AfD / Brexit / Bürger / Engagement / Kampagne / Politik / Rechts / Wahl / Werbung
WEB http://tillmans.co.uk/zur-bundestagswahl-2017
TitelNummer
024330082 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

Lötscher Martin / Wittwer Sabine Eva, Hrsg.
soDA #12 Fraktion 'Die Null muss stehen'
Bern (Schweiz): soDA Magazin, 2000
(Zeitschrift, Magazin) Auflage: 6000,
Stichwort Nullerjahre
WEB www.soda.ch
TitelNummer
002604012 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

werkner die null
werkner die null
werkner die null

Werkner Turi: Die Null - Das Erste Heft, 2000

Werkner Turi
Die Null - Das Erste Heft
Wien (Österreich): Selbstverlag, 2000
(Zeitschrift, Magazin) 16 S., 29,7x21 cm,
Techn. Angaben Zeitschrift des Vereins LiZuKu Liebe Zur Kunst, Drahtheftung, zweifarbiger Druck
ZusatzInformation Kunst & Quatsch, Quatsch & Kunst
Stichwort Nullerjahre
WEB www.werkner.at
TitelNummer
008494244 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

Sagerer-Das-Fest-zum-Mord
Sagerer-Das-Fest-zum-Mord
Sagerer-Das-Fest-zum-Mord

Sagerer Alexeij: Das Fest zum Mord, 1994

Sagerer Alexeij
Das Fest zum Mord
München (Deutschland): Selbstverlag, 1994
(Heft) 28 S., 29,7x21 cm,
Techn. Angaben Drahtheftung
ZusatzInformation Das Fest zum Mord ist ein Festival im NIEBELUNGEN & DEUTSCHLAND PROJEKT, das mit 16 Performerinnen die beiden proT Produktionen "Recken bis zum Verrecken" und "Meute Rudel Meute Mond und Null" zusammenführt.
Text aus dem Heft
Namen Nan Hoover (Tanzperformance)
Sprache Deutsch
Geschenk von Alexeij Sagerer
Stichwort 1990er / Experimentaltheater / Performance / proT / Tanz / Theater
TitelNummer
024086670 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

sz 03 gott
sz 03 gott
sz 03 gott

Mathieu Marc-Antoine: Gott höchstselbst, 2012

Mathieu Marc-Antoine
Gott höchstselbst
München (Deutschland): Süddeutsche Zeitung, 2012
(Buch) 128 S., 24,5x17,3 cm, ISBN/ISSN 978-3-86497-002-3
Techn. Angaben Bibliothek, Graphic Novels 03, Hardcover mit Bändchen
ZusatzInformation Wer von Gott erzählen will, sollte ihn Fleisch werden lassen. Der französische Comic-Zeichner Marc-Antoine Mathieu vertraut auf diese Regel, nicht anders wie sich in spätantiker Zeit die Autoren des Neuen Testaments mit dem bekannt nachhaltigen Erfolg auf eine Inkarnation des höchsten Wesens verlassen haben. Die ersten Schwarz-Weiß-Bilder von „Gott höchstselbst“ zeigen eine Warteschlange modern gekleideter Menschen, Teilnehmer einer großen, wahrscheinlich weltweiten Volkszählung. Unter denen, die geduldig anstehen und schließlich vor den Schreibtisch eines bebrillten Bürokraten treten, ist einer, der sich mit Vor- und Nachnamen „Gott“ nennt und außer seinem Körper keinen Nachweis seiner weltlichen Existenz erbringen kann.
Eine Bilderzählung zehrt von den Gesichtern, die sie in ihre Schaukästchen, in ihre Panels, bannt. Und in einem Umkehrschluss kann man sagen, dass die Verweigerung eines Gesichts eine besondere Spannung, einen Sog der Bilderwartung, erzeugt. Über fünfzig Seiten, fast 300 Einzelbilder lang, wird das Antlitz Gottes nicht zu sehen sein. Wir erkennen nur die Rückseite eines kleinen, leicht gebeugten Mannes, dessen langes, volles Haar durch einen Mittelscheitel geteilt ist.
Geradezu exzessiv werden dagegen die Gesichter derjenigen in Szene gesetzt, denen Gott in die Hände fällt: Funktionsträger, Machthaber, kleine und große Händler der medialen Waren. Mathieu versteht sich darauf, die Verwandlung eines individuellen Gesichts zur funktionalen Visage in der Schwebe zu halten. Wie hier Beamte, Ärzte, Physiker oder Journalisten dem in die Welt gekommenen Gott, den fast immer anwesenden Kameras und dem Leser entgegenblicken, möchte eigentlich niemand aus der Wäsche gucken. Aber weil diese Gesichter nie völlig in die beruhigende Simplizität der Karikatur umkippen, entsteht der quälende Verdacht, es wäre nur eine Frage der Zeit, bis das ganz normale Leben jedem von uns ein derartiges Lemurenantlitz verpasst hätte.
Wer von Gott erzählen will, muss ihn zu Wort kommen lassen. Und zu den großen Stärken dieser Graphic Novel gehört, dass sie einen an die Sätze ihrer Gottgestalt glauben macht. Was Gott einer gottgierigen Welt, die zweifellos die unsere ist, mitteilt, geschieht in Wechselrede. Lakonisch bündig und himmlisch einfallsreich antwortet der Allerhöchste auf die Jargons der Wissenschaften, die Herrschaftsrede von Politik und Wirtschaft und die Pseudofragen der Medienvertreter. Eine kleine Kostprobe? Gott definiert: „Der Zufall, das ist Gott, wenn er inkognito spielt.“ Das stammt eigentlich von Albert Einstein, klingt aber, im rechten Moment gesagt, göttlich gewitzt!
GEORG KLEIN nga
Sprache Deutsch
TitelNummer
008835054 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

Hirschhorn Thomas / Roland Wenninger: Never Give Up The Spot - Eintritt frei !! - Alle sind willkommen !!, 2018

hirschhorn-villa-stuck-flyer
hirschhorn-villa-stuck-flyer
hirschhorn-villa-stuck-flyer

Hirschhorn Thomas / Roland Wenninger: Never Give Up The Spot - Eintritt frei !! - Alle sind willkommen !!, 2018

Hirschhorn Thomas / Roland Wenninger
Never Give Up The Spot - Eintritt frei !! - Alle sind willkommen !!
München (Deutschland): Museum Villa Stuck, 2018
(Flyer, Prospekt) [2] S., 42x29,7 cm, 2 Stück.
Techn. Angaben Flyer, mehrfach gefaltet
ZusatzInformation Zur Ausstellung Never give up the Spot in der Villa Stuck 19.10.2018-03.02.2019.
Ruinenlandschaft
Anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums zeigt das Museum VILLA STUCK eine groß angelegte Ausstellung des Schweizer Bildhauers Thomas Hirschhorn mit dem Titel »Never Give Up The Spot«. Thomas Hirschhorn formt eine riesige Ruinenlandschaft, die sich über alle drei Stockwerke des neuen Atelierbaus der VILLA STUCK erstreckt und diese zu einem Raum verbindet.
Der Titel der neuen Arbeit ist gleichzeitig Programm: »Never Give Up The Spot« bedeutet für Thomas Hirschhorn: »Die Position halten, den Standort halten, nie den Standort aufgeben, nie die Position verlassen«, oder, in anderen Worten, »vor Ort sein und am Ort durchhalten«. Die Ruine »Never Give Up The Spot« geht über die Ästhetik der Zerstörung hinaus. Sie ist universell und zeitlos, reine Form – ein autonomes Kunstwerk. Gleichzeitig vermittelt sie eine Erfahrung des Prekären, der Instabilität und des Abgründigen. Thomas Hirschhorn vergleicht die Ästhetik der Ruine im Museum VILLA STUCK mit einem ›Potemkinschen Dorf‹: »Es ist ein umgedrehtes Potemkinsches Dorf. Die Räume werden demnach nicht besser dargestellt als sie sind, sondern der Zustand der Räume wird ›schlechter‹ dargestellt als er in Wirklichkeit ist.«
Zerstörung und Kreation
»Never Give Up The Spot« ist ein Kunstwerk, eine Skulptur und eine Ruine. Gleichzeitig steht »Never Give Up The Spot« für das Experiment, Zerstörung und Kreation miteinander zu verbinden. Deshalb gibt es in der Skulptur zwei Unterstände, in denen gearbeitet und etwas kreiert werden kann. Die gleichen Materialien, aus denen die Ruine geformt wurde, stehen zur Nutzung für die Besucher/innen bereit. Es gibt Werkzeuge, Sitzgelegenheiten, Computer, Drucker, Fotokopierer, Bücher und Zeichenmaterial.
In einem der Unterstände liegt ein von Thomas Hirschhorn gestaltetes Künstler/innenbuch aus, das dem Thema »Ruine« gewidmet ist. Das Buch trägt den Titel »“Destruction is difficult. Indeed it is as difficult as Creation.“ (Antonio Gramsci) Thomas Hirschhorn Künstler/innenbuch« Der Titel bezieht sich auf ein Zitat aus den Gefängnis-Tagebüchern des italienischen Philosophen und Kommunisten Antonio Gramsci. Laut Thomas Hirschhorn soll die Publikation daran erinnern, »wie schwierig es ist, herrschende Gewohnheiten, ungerechte Hierarchien, ungleichende Traditionen, ausschließende Bräuche und unsinnige Verhältnisse umzustoßen oder abzuschaffen. Und wie schwierig es ist, an ihrer Stelle etwas Neues, etwas Gerechtes, etwas Positives, etwas Einschließendes zu schaffen.«
Hinein in die Welt
»Never Give Up The Spot« ist eine Skulptur, die zum Diskurs einlädt, Raum gibt und alle willkommen heißt. Vor und während der Ausstellung bietet der Hashtag #NeverGiveUpTheSpot in den sozialen Netzwerken die Möglichkeit, über eigene Standpunkte und Überzeugungen zu diskutieren oder sich für ein gemeinsames Treffen in der Ruine zu verabreden. In der Ruine stehen u.a. ein Mikrofon, ein E-Bass, Lautsprecher und Beamer zur Nutzung bereit – die Ruine soll ein offener Ort des Austauschs sein. Ein eigens von Thomas Hirschhorn gestalteter Flyer wird in München verteilt. »Never Give Up The Spot« geht auch in den Untergrund: Für die U-Bahn-Gänge am Odeonsplatz entwirft der Künstler großflächige Bilder.
Eintritt frei!!
»Never Give Up The Spot« ist ein Ort, an dem es nichts zu kaufen gibt. Der Eintritt ist frei. Materialien, Werkzeuge und Computer stehen zur freien Verfügung. Das Künstler/innenbuch gibt es unentgeltlich und ausschließlich in der Ruine. Auf diese Weise entsteht ein hierarchiefreier Ort für ein nicht-exklusives Publikum. Thomas Hirschhorn appelliert an ein neues Verständnis von Kunst in der Institution 'Museum', das sich der Öffentlichkeit öffnet und frei von Hierarchien ist. Im Kräftefeld zwischen Destruktion und Kreation, zwischen Utopie und Konkretem entstehen neue Energien für individuelle und gesellschaftliche Transformationen. Die Skulptur »Never Give Up The Spot« macht darauf aufmerksam, wie wichtig es ist – jetzt und in Zukunft – einen Standpunkt zu beziehen, diesen zu vertreten und sich dafür zu riskieren. Es ist ein Ort, der alle Menschen willkommen heißt!
Text von der Webseite
Aufbau der Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Klasse für Bühnebild und -kostüm, Prof. Katrin Brack, Akademie der Bildenden Künste München
Namen Katrin Brack / Roland Wenninger (Kurator)
Sprache Deutsch / Englisch
Stichwort Aktion / Architektur / Bühnenbild / Collage / Destruktion / Eingriff / Found Footage / Höhle / Installation / Intertvention / Kooperation / Kreativität / Landschaft / Malerei / Mitmachen / Müll / Raum / Ruine
Sponsoren Münchner Volkshochschule / Pro Helvetia / Richard Stury Stiftung / Verein zur Förderung der Stiftung Villa Stuck e.V
WEB https://www.villastuck.de/ausstellungen/2018/hirschhorn/index.htm /
TitelNummer
026249721 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

lorch-grossformat-marina-abramovic
lorch-grossformat-marina-abramovic
lorch-grossformat-marina-abramovic

Lorch Catrin: 1999 verharrte Marina Abramovic sechs Stunden lang nackt in dieser Pose. Hunderte sahen zu. Dennoch gab es kein einziges Foto. Bis jetzt. Das Bild einer Provokation, 2018

Lorch Catrin
1999 verharrte Marina Abramovic sechs Stunden lang nackt in dieser Pose. Hunderte sahen zu. Dennoch gab es kein einziges Foto. Bis jetzt. Das Bild einer Provokation
München (Deutschland): Süddeutsche Zeitung, 2018
(Presse, Artikel) 2 S., 57,2x39,6 cm,
Techn. Angaben Zeitungsartikel in der SZ vom vom 11./12.08.2018 im Ressort Grossformat, Seite 22
ZusatzInformation Erschienen in der Wochenendeausgabe der Süddeutschen Zeitung.
Dieses Bild ist eine Zumutung für den Betrachter, aber es ist auch ein kunsthistorischer Glücksfall. Es stammt aus der Zeit, als noch nicht jeder ein Smartphone in der Tasche hatte, eine Ära, die einem manchmal so fern erscheint wie die Epoche vor der Erfindung der Schrift. Zum Beispiel, wenn man erfährt, dass von einem Auftritt von Marina Abramović., heute weltweit eine der bekanntesten Künstlerinnen, keine einzige Aufnahme existiert, obwohl an jenem Abend im Jahr 1999 wohl Hunderte Besucher durch die Hallen der Berliner Kunst-Werke streiften. Es war einer dieser Momente, in denen sich in der Kunst vieles entscheidet, und er war so schwer auszuhalten für die Künstlerin wie verstörend für die Zuschauer: Mehr als sechs Stunden verbrachte Abramović. in vielen Metern Höhe an einer Wand, die Füße auf schmalen Stützen, das Gesäß auf einem Fahrradsattel.
Es blieb für die Künstlerin ein verlorener Moment. Kein einziges Foto, so schien es viele Jahre lang, dokumentierte ihre Performance mit dem Titel „Im Stand an der Wand“. „Klaus Biesenbach, der Kurator, war so wahnsinnig beschäftigt mit der Vorbereitung. Offensichtlich hatte niemand daran gedacht, einen professionellen Fotografen zu bestellen“, erinnerte sich Abramović. im Frühjahr in einem Interview mit der SZ anlässlich der Eröffnung ihrer Werkschau „The Cleaner“ in der Bundeskunsthalle. „Es war so unendlich anstrengend und schmerzhaft, und ich stand hinterher da und hatte nichts.“ Eine Passage des Gesprächs klang wie eine Suchanzeige: „Noch immer bin ich sehr verwundert, warum mich damals niemand fotografiert hat, sechs Stunden Auftritt, kein einziges Bild. Ich suche seit Jahren verzweifelt nach einer Aufnahme, es gibt keine.“
Doch, sagte ein SZ-Leser, der nach der Veröffentlichung anrief. Otto Bennewitz hatte im Winter ein Foto in der Berliner Galerie Michael Schulz gesehen. Aufgenommen hat es die Künstlerin Angelika Platen. Die Fotografin ist berühmt für ihre Porträts, vor allem von Künstlern. Zurzeit widmet ihr die Berlinische Galerie eine Ausstellung (bis 7. Oktober). Dort wird auch dieses Foto gezeigt, das die Schonungslosigkeit der Performance deutlich darstellt.
Dass sie mit ihrer Kamera das einzige Zeugnis dieses Abends gemacht habe, war Platen nicht bewusst. Sie sagt, sie sei damals vor allem von Abramović.s Bewegungslosigkeit fasziniert gewesen. Erst auf den Kontaktabzügen, die sie jetzt in ihrem Archiv wiederfand, ist zu erkennen, wie Abramović. verschiedene Posen einnimmt, mal die Arme weit ausbreitet, sie sinken lässt und wieder anhebt.
Nachdem Platen ihre Aufnahmen an das Studio von Abramović. in New York geschickt hatte, wünschte sich die Performerin ein Gespräch, vor allem um sich zu bedanken: „Ich bin so glücklich, dass es die Aufnahmen gibt.“ Bringen sie Erinnerungen an diesen Abend zurück? „Durchaus“, sagt sie, „aber ich hatte natürlich eine andere Perspektive als alle, die zu mir aufschauten. Ich blickte hinunter.“
Text aus dem Artikel
Namen Angelika Platen (Fotografie) / Klaus Biesenbach (Kurator) / Marina Abramovic
Sprache Deutsch
Stichwort 1990er / 2010er / Akt / Aktion / Body Art / Dokumentation / Fotografie / Fund / Kunstgeschichte / Kunstwerke Berlin / KW Berlin / nackt / Performance / Schwarz-Weiß-Fotografie
WEB https://www.sueddeutsche.de/kultur/grossformat-gegen-die-wand-1.4088619
TitelNummer
025836711 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

Tót Endre
Null Dialogue
Bern / Hinwil (Schweiz / Schweiz): artist press / Edition Howeg, 1975
(Buch) 16 S., signiert,
Stichwort 1970er / Aktionskunst / Fluxus
TitelNummer
004956158 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

null-sonne-no-point
null-sonne-no-point
null-sonne-no-point

Kapfer Herbert / Schäfer Barbara, Hrsg.: hartmut geerken / art ensemble of chicago. null sOnne no pOint, 1996

Kapfer Herbert / Schäfer Barbara, Hrsg.
hartmut geerken / art ensemble of chicago. null sOnne no pOint
München (Deutschland): Bayerischer Rundfunk, 1996
(Plakat) 59,5x42 cm,
Techn. Angaben Plakat, gefaltet
ZusatzInformation zur Aufführung im Marstall, den Live-Sendungen im Bayern 2Radio und im Internet unter hoerspiel. 25.10 und 26.10.1996
Geschenk von Hartmut Geerken
Stichwort 1990er
TitelNummer
011627402 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

kamikaze-digi-artzine-2016-1
kamikaze-digi-artzine-2016-1
kamikaze-digi-artzine-2016-1

Kamikaze Joseph (Schneider Franz-Josef): digi-artzine 1/2015 - null und / oder eins - Digitalis = Infernalis, 2015

Kamikaze Joseph (Schneider Franz-Josef)
digi-artzine 1/2015 - null und / oder eins - Digitalis = Infernalis
Aachen (Deutschland): Selbstverlag, 2015
(Zeitschrift, Magazin) 4 unpag. S., 21x14,8 cm,
Techn. Angaben Farblaserkopie nach PDF, Einzelblatt gefaltet
Stichwort Kunstkritik
WEB www.artmeetslife.jimdo.com
TitelNummer
023402640 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

kamikaze-digi-artzine-2016-2
kamikaze-digi-artzine-2016-2
kamikaze-digi-artzine-2016-2

Kamikaze Joseph (Schneider Franz-Josef): digi-artzine 2/2015 - null und / oder zwei - schuld & wahrheit, 2015

Kamikaze Joseph (Schneider Franz-Josef)
digi-artzine 2/2015 - null und / oder zwei - schuld & wahrheit
Aachen (Deutschland): Selbstverlag, 2015
(Zeitschrift, Magazin) 8 unpag. S., 21x14,8 cm,
Techn. Angaben Farblaserkopie nach PDF, 2 Blätter lose ineinander gelegt
WEB www.artmeetslife.jimdo.com
TitelNummer
023404640 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

schmit-gespraeche
schmit-gespraeche
schmit-gespraeche

Schmit Tomas / Lukatsch Wilma: Dreizehn Montagsgespräche, 2008

Lukatsch Wilma / Schmit Tomas
Dreizehn Montagsgespräche
Berlin (Deutschland): Wiens Verlag, 2008
(Buch) 408 S., 27x21,5 cm, ISBN/ISSN 978-3-9811288-1-9
Techn. Angaben Klappumschlag
ZusatzInformation Die Dreizehn Montagsgespräche fanden von Juni bis Dezember 2005 in Berlin statt. Mit erfrischendem Sprachwitz, gleichzeitig ernst und unterhaltsam, wird man in die biographischen Daten und künstlerischen Fragen und Prinzipien von Tomas Schmit eingeführt. Dazu zählen vor allem „Zurücknahme“, „Spiel“ und „sachen m a c h e n “. Das Neue an der Kunst der 60er Jahre (die Beschäftigung mit Indeterminismus, Chaos und Ordnung, aleatorischem Prinzip), die Aktionszeit und die besondere Form des Schreibens und Zeichnens, für die sich Tomas Schmit entschieden hatte, werden genauso besprochen wie Literaten, Musiker oder Wissenschaftler, die für ihn von Bedeutung waren. Dazu gehörten Gertrude Stein, Franz Kafka, Robert Walser, Karl Valentin, John Cage, Morton Feldman, Georg Christoph Lichtenberg und William Hogarth. Im Anhang finden sich Texte von Tomas Schmit, die in den Gesprächen eine besondere Rolle spielen und die entweder schwer zugänglich sind oder bisher unveröffentlicht waren. Die 288 farbigen Abbildungen dokumentieren die meisten der besprochenen Werke.
Tomas Schmit gehörte zu den Pionieren der Fluxus-Bewegung in den frühen 60er Jahren. Er hat die radikale Infragestellung der bürgerlichen Kunst und die Ansätze zu einer neuen Ästhetik wesentlich mitgeprägt. Sein Briefwechsel mit George Maciunas führte dazu, daß eine theoretische Auseinandersetzung mit den politischen und ästhetischen Vorstellungen der Fluxuszeit möglich geworden ist. Er hat an Fluxusevents teilgenommen, die heute als Meilensteine der Kunst der 60er Jahre gelten. Als Veranstalter organisierte er das Event „20. Juli TU Aachen“ 1964. Sein Text „über f.“ (1982) ist eine der wenigen profunden Einschätzungen der Fluxusideen.
Tomas Schmit hat sich früh von der Fluxusaktion zurückgezogen – er war gegen die Verwässerung des radikalen Potentials. In diesem Potential gründete sein wohl wichtigstes Arbeitsprinzip: „was ich, neben vielem anderen, von f. gelernt habe: was man mit einer plastik bewältigen kann, braucht man nicht als gebäude zu errichten. was man in einem bild bringen kann, braucht man nicht als plastik zu machen. was man mit ner zeichnung erledigen kann, braucht man nicht als bild zu bringen. was man auf nem zettel klären kann, braucht keine zeichnung zu werden. und was man im kopf abwickeln kann, braucht nichtmal einen zettel!“ Freunde und Kollegen, wie Nam June Paik, George Brecht, Arthur Köpcke, Ludwig Gosewitz, Emmett Williams und Dieter Roth haben ihn besonders für diese konsequente künstlerische Haltung geschätzt.
Seit Anfang der 70er Jahre entwickelte er ein Werk, das mehrere tausend Zeichnungen umfaßt, veröffentlichte Editionen und Bücher, in denen er sich mit Sprache, Logik, Paradoxie, Biologie, Verhaltensforschung, Wahrnehmung und anderem beschäftigte. Dabei ist er immer von konkreten Beobachtungen ausgegangen und hat sich mit Neugier und Lust widersprüchlichen oder unerklärlichen Phänomenen gestellt. Er nannte es „Scharren am Zaun“. Mit seinem Buch „erster entwurf (einer zentralen ästhetik)“ (1989) hat er eine in der Wissenschaft anerkannte Einführung in die Gehirnforschung geliefert
Namen Arthur Köpcke / Dieter Roth / Emmett Williams / Franz Kafka / Georg Christoph Lichtenberg / George Brecht / George Maciunas / Gertrude Stein / John Cage / Karl Valentin / Ludwig Gosewitz / Morton Feldman / Nam June Paik / Robert Walser / William Hogarth
Stichwort 1960er / 1970er / Aktionskunst / Fluxus / Nullerjahre
TitelNummer
008532264 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

Reinhardt Helmut, Hrsg.
Die Weltbühne - Wochenschrift für Politik, Kunst, Wirtschaft - 87. Jahrgang / Heft 01+02
Berlin (Deutschland): Verlag der Weltbühne, 1992
(Zeitschrift, Magazin) 32 S., 20,6x15 cm, ISBN/ISSN 0043-2598
Techn. Angaben Drahtheftung, oranger Umschlag,
ZusatzInformation Die Weltbühne war eine deutsche Wochenzeitschrift für Politik, Kunst und Wirtschaft. Sie wurde von Siegfried Jacobsohn in Berlin unter dem Namen ‚Die Schaubühne‘ als reine Theaterzeitschrift gegründet und erschien am 7.09.1905 zum ersten Mal. Am 4.04.1918 wurde die Schaubühne, die sich seit 1913 für wirtschaftliche und politische Themen geöffnet hatte, in Die Weltbühne umbenannt. Nach dem Tode Jacobsohns im Dezember 1926 übernahm Kurt Tucholsky die Leitung des Blattes, die er im Mai 1927 an Carl von Ossietzky weitergab. Die Nationalsozialisten verboten nach dem Reichstagsbrand die Weltbühne, die am 7.03.1933 zum letzten Mal erscheinen konnte. Im Exil wurde die Zeitschrift bis 1939 unter dem Titel Die neue Weltbühne fortgeführt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erschien die Weltbühne unter ihrem ursprünglichen Namen wieder in Ost-Berlin, wo sie bis 1993 Bestand hatte. 1997 haben sich die Zeitschriften Ossietzky und Das Blättchen in die Tradition des berühmten Vorbilds gestellt.
Text von Website
Sprache Deutsch
Geschenk von Klaus Groh
Stichwort europäische Geschichte / Kunst / Literatur / Politik / Volkswirtschaft
TitelNummer
017190627 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

Riechers Achim, Hrsg.: Richas Digest #09 Edition, 2017

richas-digest-no9
richas-digest-no9
richas-digest-no9

Riechers Achim, Hrsg.: Richas Digest #09 Edition, 2017

Riechers Achim, Hrsg.
Richas Digest #09 Edition
Köln (Deutschland): Richas Digest, 2017
(Zeitschrift, Magazin / Fotografie) [64] S., 31x21 cm,
Techn. Angaben Drahtheftung, eingeklebtes Heft, drahtgeheftet, Originalfoto, Karton in Schutzhülle
ZusatzInformation Das Bild der Frau ist überpräsent. Die Publikation zeigt
dem entsprechend viele chromogene Frauenbildnisse, nur wenige Beispiele, die Männer abbilden. Meistenteils Werbeaufträge für die Kosmetik- und Textilproduktion in der DDR, der Fotograf: Jürgen Rach, Bildjournalist und Bildautor für Werbung in der DDR mit staatlicher Zulassung, versteht sich. Rach war wohnhaft in Dresden und verantwortlich für die Fotografien in „Dresden“, Führer in Fotos, VEB F.A. Brockhaus Verlag Leipzig, DDR, 1974.
Auf der 3. Pressekonferenz des Zentralkomitees der SED Mitte April 1959 hatte das Politbüro per Beschluss die Abkehr von „starren und gestellten Fotos“ gefordert. Pressefotografien hätten „das pulsierende Leben darzustellen und den Menschen zu zeigen, der die sozialistische Gesellschaft gestaltet“ habe. Ein gutes Pressefoto, heißt es weiter, müsse „Bewegung atmen und die für das Ganze gültigen Details überzeugend ausdrücken“. Die große Schwäche waren die Bilder aus Politik und Alltag. Diese Worte bezogen sich auch auf die zu diesem Zeitpunkt laufende 1. Pressefotoschau der DDR. Hier fehlte, so das Protokoll, „fast völlig die Darstellung unseres breiten demokratischen Lebens, an dem jeder Bürger irgendwie teilhat.
Dem Anspruch hinkte die journalistische Bildproduktion bis 1989 hinterher. Das Bild blieb zumeist Illustration eines primär zu vermittelnden Textes. Primitive Schemata gerieten im nachhinein zur Karikatur.
So verhält es sich auch bisweilen in den Bildreportagen von J. Rach.
Doch anders bei den Werbebildern. Hier herrscht eine Art von Schemata vor, die macht schon eher Sinn. „Lessons in Posing Subjects“ würde Robert Heineken das nennen. Dazu kommt eine Qualität des Ausdrucks in den Gesichtern dieser Models, die man heute vermissen mag. Es schlich sich unbemerkt eine Indifferenz in die Bilder, wenn die Ideologie der Politagitation nicht vorherrschend an der Bildproduktion beteiligt war.
Text von der Webseite
Namen Jürgen Rach (Fotografie)
Sprache Deutsch
Geschenk von Achim Riechers
Stichwort DDR / Fotografie / Frau / Werbung
WEB www.richasdigest.de
TitelNummer
024894675 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

Magazin der Kulturstiftung des Bundes 17
Magazin der Kulturstiftung des Bundes 17
Magazin der Kulturstiftung des Bundes 17

Farenholtz Alexander / Völckers Hortensia, Hrsg.: Das Magazin der Kulturstiftung des Bundes 17, 2011

Farenholtz Alexander / Völckers Hortensia, Hrsg.
Das Magazin der Kulturstiftung des Bundes 17
Halle (Saale) (Deutschland): Kulturstiftung des Bundes, 2011
(Zeitschrift, Magazin) 40 S., 42x29,7 cm, Auflage: 26.000,
Techn. Angaben Blätter lose ineinander gelegt
ZusatzInformation Schwerpunkt des Heftes ist die Frage nach der Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit unseres Denken und Handelns. Was können wir für das Überleben auf unserem Planeten tun und wie bewahren wir menschenwürdige Verhältnisse? Dieser Frage geht auch das Programm Über Lebenskunst der Kulturstifung des Bundes nach, in dessen Rahmen vom 17.-21.08.2011 das Über Lebenskunst.Festival im Haus der Kulturen der Welt in Berlin stattfindet. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits seit vergangenem Jahr. ein zentraler Gedanke dabei ist eine nachhaltige Versorgung mit Lebensmitteln: Die Künsterinnengruppe myvillages.org hat eine Vorratskammer für Lebensmittel angelegt, mit der die vielen Besucher des Festivals bewirtet werden sollen.
Antje Schiffers, eine der Gründerinnen der Initiative myvillages.org hat die Bildstrecke dieses Heftes gestaltet. Sie beschäftigt sich mit dem Dorf als Ort kultureller Produktion und bereiste unter anderem Chile, wo zahlreiche der abgedruckten Zeichnungen entstanden.
Das Thema Vorratskammer bestimmt auch einen Großteil der Artikel im Heft. Persönlichkeiten aus Kultur und Wissenschaft wurden befragt, auf welches Wissen sie später zurückgreifen wollen. In kleinen Geschichten, Essays und Reflexionen beschreiben sie den Inhalt ihrer persönlichen mentalen Vorratskammer.
Die drei längeren Texte handeln von den Widrigkeiten und Glücksbedingungen des Überlebens:
Der französische Philosoph Michel Serres fragt, wie unser Planet überlebensfähig gemacht werden kann und baut gedankliche Rettungsboote. Sein Beitrag ist ein Vorabdruck aus der Anthologie "Über Lebenskunst. Initiative für Kultur und Nachhaltigkeit", hrsg. von Susanne Stemmler und Katharina Nabutovic, die im Suhrkamp Verlag erscheinen wird.
Der österreichische Autor Raoul Schrott macht sich in einem mehrjährigen Projekt auf die Suche nach den bedeutsamen Stationen der Welt- und Menschheitsgeschichte. Die auf seinen Reisen zu Fundstellen oder Grabungsorten gemachten Erfahrungen und Entdeckungen sind die Grundlage für das über drei Bücher geplante Epos "Die Erste Erde". Vorab drucken wir seinen Bericht von einer Reise in den kanadischen Norden zu den ältesten Gesteinsschichten der Erde ab.
Die Filmemacherin Jutta Brückner schreibt über ihre an Demenz erkrankte Mutter, die sich in eine eigene Welt hinübergerettet hat. Mit den Folgen der modernen Apparatemedizin und den Fortschritten der Life Sciences beschäftigt sich auch das Projekt "Die Untoten", das die Kulturstiftung im Mai 2011 auf Kampnagel in Hamburg veranstaltet
Namen Antje Schiffers / Jutta Brückner (Filmemacherin) / Michel Serres / Raoul Schrott
Stichwort Demenz / Geschichte / Kultur / Lenenskunst / Nachhaltigkeit / Überleben
WEB www.kulturstiftung-bund.de
WEB www.myvillages.org
TitelNummer
007699045 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

Magazin der Kulturstiftung des Bundes 18
Magazin der Kulturstiftung des Bundes 18
Magazin der Kulturstiftung des Bundes 18

Farenholtz Alexander / Völckers Hortensia, Hrsg.: Das Magazin der Kulturstiftung des Bundes 18, 2011

Farenholtz Alexander / Völckers Hortensia, Hrsg.
Das Magazin der Kulturstiftung des Bundes 18
Halle (Saale) (Deutschland): Kulturstiftung des Bundes, 2011
(Zeitschrift, Magazin) 44 S., 42x29,7 cm, Auflage: 26.000,
Techn. Angaben Blätter lose ineinander gelegt
ZusatzInformation Im Juni 2012 veranstaltet die Kulturstiftung die mehrtägige interdisziplinäre Tagung Kulturen des Bruchs. Dort werden sich Experten aus Wissenschaft und Kunst mit der Frage nach den "Grenzen des Wachstums" in der Kultur beschäftigen und darüber diskutieren, wie stark unsere Kultur von der Macht der Vergangenheit und einer forcierten Erinnerungskultur geprägt ist. Inwieweit kann und darf sich unsere kulturelle Praxis zugunsten unserer Zukunftsfähigkeit von der Verpflichtung auf die Tradierung lösen? Lässt sich dem Bruch mit Traditionen auch etwas Positives abgewinnen, lassen sich Kulturen des Bruchs denken und demokratisch legitimieren? In Interviews haben sich der Althistoriker Christian Meier und der Autor und Filmemacher Alexander Kluge diesem Fragenkomplex gestellt. Ein Essay des Historikers Per Leo und ein literarischer Beitrag der Schriftstellerin Kathrin Röggla runden den Themenschwerpunkt ab.
Zwei ungewöhnliche Perspektiven auf die bundesrepublikanische Geschichte nehmen die Beiträge von Gerd Koenen und Wolfgang Kraushaar ein. Anlässlich der Ausstellung BILD Dir Dein Volk – Axel Springer und die Juden im Frankfurter Jüdischen Museum beleuchtet der Politikwissenschaftler Wolfgang Kraushaar die Reaktion der Linken auf Axel Springers pro-israelisches Engagement in den 1960er und 70er Jahren. Der Publizist Gerd Koenen widmet sich der immer noch wenig untersuchten Rezeptionsgeschichte der sowjetischen Gulags. Die Kulturstiftung des Bundes fördert eine Wanderausstellung, die den Spuren des Gulags 1929–1956 folgt.
Gegen Ende des Kleist-Jahres 2011 und aus Anlass des 200. Todestages Heinrich von Kleists am 21.11.2011 findet im Maxim Gorki Theater Berlin ein großes, von der Kulturstiftung gefördertes Theaterfestival statt, bei dem unter anderem alle Dramen Kleists zur Aufführung kommen. Der international renommierte ungarische Schriftsteller und Kleist-Experte László F. Földényi würdigt den Dichter als Komet der Literatur.
Artur Zmijewski, Kurator der 7. Berlin Biennale, die von der Kulturstiftung als "kultureller Leuchtturm" gefördert wird, erklärt, was er unter politischer Kunst versteht.
Der britische Wachstumskritiker Tim Jackson hat mit seinem Buch "Wohlstand ohne Wachstum – Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt" große Aufmerksamkeit in Deutschland erlangt. Das Interview mit ihm entstand im Rahmen des von der Kulturstiftung des Bundes geförderten Projektes "Werden wir die Erde retten? – Gespräche über die Zukunft von Technologie und Planet". Die siebenteilige Veranstaltungsreihe findet von Dezember 2011 bis Juni 2012 statt und gehört zum Themenschwerpunkt "Nachhaltigkeit", zu dem die Kulturstiftung unter anderem im August 2011 das Festival Über Lebenskunst im Berliner Haus der Kulturen der Welt veranstaltet hat. Die Bilder des Fotojournalisten Sebastian Bolesch geben einen atmosphärischen Eindruck von diesem Festival wieder, dessen große Resonanz beim Publikum und in den Medien optimistisch stimmt
WEB www.kulturstiftung-bund.de
TitelNummer
008257050 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

slanted-marrakech
slanted-marrakech
slanted-marrakech

Harmsen Lars, Hrsg.: Slanted Special Issue – Marrakech, 2016

Harmsen Lars, Hrsg.
Slanted Special Issue – Marrakech
Karlsruhe (Deutschland): Slanted Publishers, 2016
(Zeitschrift, Magazin) 64 S., 24x16 cm, ISBN/ISSN 1867-6510
Techn. Angaben Klappbroschur, Klebebindung
ZusatzInformation Marrakech ist im Wandel. Obwohl sich Marokkaner nach Modernität sehnen, hemmt doch die traditionelle Kunst die Souks. Dies veränderte erst Vanessa Branson, Schwester von Richard Branson, als sie die Marrakech Biennale im Jahr 2004 ins Leben rief und die Stadt somit künstlerisch bereicherte. Das Ereignis ermutigte den Dialog und die Vielfalt entlang internationalen und lokalen Kunstgemeinschaften, mit Veranstaltungsorten in der Altstadt als auch in der Ville Nouvelle.
Die Moderne hat Medina berührt – verwandelt historische Riads in hippe Cafés, Hot Spots und soziale Treffpunkte der immer größer werdenden Kunstszene. Da ist zum einem Laila Hida, die Le 18 Derb el Ferrane geschaffen hat, einen philanthropischen neuen Studioplatz, der als eine leere Leinwand für Künstler und Fotografen, Dichter und Schriftsteller, Tänzern und Musikern dient, um zu arbeiten, auszustellen und zu performen. Hanas Queen of Medina Priscilla verfolgt das selbe Konzept, wenn auch in einer sehr freakigen und alternativen Weise. Artsi Ifrach, bekannt als Art/C, ist ein Modedesigner, der marokkanische Vintage-Textilien in Haute Couture verwandelt. Im Staub und Nebel der Vorstadt findet man Modern-Art-Galerien wie die Galerien 127 und die Voice Gallery, die die junge und schnellwachsende Population anlocken – bisher sind das mehr als 1,8 Millionen Bewohner.
Es ist sind die äußeren Einflüsse, die helfen zu inspirieren, zu bilden und alles in den richtigen Kontext zu bringen – und zudem eine eigene Antriebskraft haben. All diese Menschen bilden zusammen einen Teil der kreativen Revolution, die hinter den alten Mauern der Stadt geradezu sprudelnd hervorkommt. Die marokkanische Kunst- und Designszene strebt danach ihre Bestimmung zu erfüllen, doch nicht ohne Verbindung zu den eigenen Wurzeln. Es scheint, als sei es eine unglaublich hoffnungsvolle Zeit ist, um dort zu leben.
Text von der Webseite
Namen Adil Roufi / Ali Chraibi / ART/C / Daido Moriyama / Dirk Gebhardt / Eric van Hove / Florence Rober-Vissy / Hanane Ourath / Hana Tefrati / Hicham Gardaf / Laila Hida / M'barek Bouhchichi / Mohamed Arejdal / Moulay Youssef Elkhafaï / Mustapha Diop / Natalie Locatelli / Rocco Orlacchio / Simon Baker / Yvon Langué / Zineb Benjelloun
Sprache Englisch
Geschenk von Lars Harmsen
Stichwort Fotografie / Friseur / Inszenierung / Marrakesch / Porträt / Stadt / Zeichnung
WEB www.slanted.de
TitelNummer
026093537 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

dillemuth-lenbachhaus
dillemuth-lenbachhaus
dillemuth-lenbachhaus

Weber Stephanie, Hrsg.: Stephan Dillemuth - Regular 10 Euros, Reduced 5, 2018

Weber Stephanie, Hrsg.
Stephan Dillemuth - Regular 10 Euros, Reduced 5
München (Deutschland): Städtische Galerie im Lenbachhaus, 2018
(Buch) [54] S., 17x13 cm, ISBN/ISSN 978-3-88645-193-7
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation Zur Ausstellung 17.04.-09.09.2018
Stephan Dillemuth (*1954) schlüpft in unterschiedliche Rollen: er ist der Maler, der rauchend der Inspiration harrt. Der Fernsehmoderator, der ein Video von Stephan Dillemuth ankündigt. Er ist Friedrich Nietzsche, der gegen Richard Wagner ätzt und – in seiner beständigsten Rolle – der Professor für Kunstpädagogik an der Münchener Akademie der Bildenden Künste.
Die Rollen, die Künstler und Künstlerinnen in der Gesellschaft und im Kunstsystem übernehmen, sind Dreh- und Angelpunkt für den in München und Bad Wiessee lebenden Künstler. Unter Verwendung einer ergebnisoffenen und häufig kollektiven Forschungsmethode, die er als „bohemistisch“ bezeichnet, nimmt er verschiedene Formen künstlerischer Lebensweisen wie die Lebensreformbewegung, die Münchner Boheme der vorletzten Jahrhundertwende oder die Kunstakademie unter die Lupe, auch um sie auf Sinn und Zweck für die heutige Situation abzuklopfen.
Als Kunststudent an der Akademie in Düsseldorf wählte Dillemuth als Vorlage seiner Malereien regional spezifischen Kitsch wie Postkartenmotive von Paaren und Kindern in Tracht. Auch die Schönheitengalerie im Schloss Nymphenburg – bestehend aus über dreißig Porträts „schöner“ Frauen, die Joseph Karl Stieler im Auftrag König Ludwigs I. schuf – machte der junge Dillemuth sich zu eigen: Vorstellungen darüber, was schön oder hässlich sei, wurden damals unter den Vorzeichen des Punk auf den Kopf gestellt. Mit diesen Kategorien jonglierend malte Dillemuth 1985 für seine Schönheitsgalerie sämtliche Nymphenburger Porträts neu und spürte so dem ästhetischen Umbruch nach. Zugleich unterlief er mit seiner Motivwahl das Pathos männlicher Identität, mit dem gerade die deutsche neoexpressionistische Malerei quasi gleichbedeutend geworden war.
Bayern, als biografische wie historische Reibungsfläche, tritt bei Dillemuth wiederholt in Erscheinung. Lion Feuchtwangers Roman Erfolg von 1930 inspirierte Dillemuths gleichnamige Installation aus dem Jahr 2007. Feuchtwanger skizzierte in seinem Buch am Beispiel Münchens jenes Räderwerk aus scheinbar nebensächlichen politischen Entscheidungen und persönlichen Befindlichkeiten, das den Nationalsozialisten den Weg bereitete. Das Zahnrad als unverändert aktuelle Metapher für ein System, dessen Teile auf dem Weg in die falsche Richtung perfekt ineinander greifen, findet mit Erfolg Eingang in Dillemuths Formenrepertoire. Kreaturen aus Zahnrädern und Körperabgüssen bevölkern auch seine aktuellen Installationen, deren glänzende Oberflächen, in Anlehnung an die Prachtkabinette des Barock und Rokoko, Werke und Betrachter in ein narzisstisches Spiel unendlicher Spiegelung verwickeln. Für Dillemuth sind diese Räume auch im übertragenen Sinne Spiegelungen eines gesellschaftlichen Istzustandes, den er als „Corporate Rokoko“ bezeichnet – als ebenso unhaltbares wie allumfassendes Moment eines kapitalistischen Exzesses. Wie Kunstwerk und Kunstschaffende sich auf der rutschigen Bühne des Corporate Rokoko verhalten können, ist die konstruktiv offene Frage, die in Dillemuths Arbeit bald humorvoll, bald bissig darauf drängt, immer wieder neu verhandelt zu werden.
Text von der Webseite.
Namen Joseph Karl Stieler / König Ludwig / Lion Feuchtwanger / Martin Schmidl (Graphic Design) / Richard Wagner / Simone Gaensheimer (Fotografie) / Stephan Dillemuth / Stephanie Weber (Kurator)
Sprache Englisch
Geschenk von Xenia Fumbarev
Stichwort Bildende Kunst / Installation / Kitsch / kollektiv / Rokoko / Schönheit
WEB http://www.societyofcontrol.com
WEB http://www.societyofcontrol.com
WEB https://www.lenbachhaus.de/ausstellungen/2018/dillemuth/
TitelNummer
026479748 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

Jim-Goldberg
Jim-Goldberg
Jim-Goldberg

Goldberg Jim / Khelif Kamel: Jim Goldberg and Kamel Khelif, 2015

Goldberg Jim / Khelif Kamel
Jim Goldberg and Kamel Khelif
Dresden (Deutschland): Staatliche Kunstsammlungen Dresden, 2015
(Plakat) 2 S., 14x21,5 cm,
Techn. Angaben mehrfach gefaltetes Blatt, beidseitig bedruckt, mit einigen Fotoabbildungen
ZusatzInformation Plakat lag in der Ausstellung "Conflict, Time, Photography", 31.07.-25.10.2015, im Albertinum aus.
Die von der Tate Modern konzipierte Ausstellung zeigt, in welcher Weise in der Fotografie seit dem 19. Jahrhundert kriegerische Ereignisse und deren Folgen vergegenwärtigt und reflektiert werden. Historische Reportagen, Dokumentaraufnahmen und Positionen zeitgenössischer Fotografie lenken den Blick auf die flüchtigen wie dauerhaften, die sichtbaren wie verwischten Spuren, die jeder Konflikt hinterlässt und die sich nicht nur in die kollektive Erinnerung, sondern auch in die realen Schauplätze des Geschehens eingeschrieben haben.
Weltweit und über die Zeiten hinweg ‒. vom amerikanischen Bürgerkrieg bis zum Irakkrieg ‒. offenbaren die Bilder von Menschen, Orten und Dingen die existenziellen Auswirkungen von Gewalt und Zerstörung als Sediment unserer modernen Zivilisation. Die ausgewählten Fotografien entstanden Momente, Tage, Wochen, Monate, Jahre oder Jahrzehnte nach dem Ereignis, auf das sie verweisen. Dieser Chronologie folgend spannt die Ausstellung einen zeitlichen Bogen von Aufnahmen, die unmittelbar nach der Atombombenexplosion in Hiroshima gemacht wurden, über Beobachtungen aus dem geteilten Berlin zu Zeiten des Kalten Krieges bis hin zu Fotos von Schauplätzen des Ersten Weltkrieges, die rund 100 Jahre später aufgenommen wurden. In der Zusammenschau aller Bilder entfaltet sich auf diese Weise eine eindrückliche, zeitlose Ikonografie des Krieges.
Text von der Webseite
Namen Agata Madejska / An-My Lê / Chloe Dewe Mathews / Diana Matar / Don McCullin / George N. Barnard / Harry Shunk / Hiromi Tsuchida / Jane / Jens Klein / Jerzy Lewczynski / Jim Goldberg / Jo Ractliffe / João Penalva / Jules Andrieu / János Kender / Kamel Khelif / Ken Domon / Kenji Ishiguro / Kikuji Kawada / Louise Wilson / Luc Delahaye / Matsumoto Eiichi / Michael Schmidt / Nick Waplington / Nobuyoshi Araki / Paul Virilio / Peter Piller / Pierre Antony-Thouret / Richard Peter sen. / Robert Capa / Roger Fenton / Sasaki Yuichiro / Shigeo Hayashi / Shomei Tomatsu / Simon Norfolk / Stephen Shore / Susan Meiselas / Susanne Kriemann / Taryn Simon / Thomas Höpker / Toshio Fukada / Ursula Schulz-Dornburg / Walid Raad
Geschenk von Xenia Fumbarev
Stichwort Dokumentation / Kriegsfotografie
WEB www.opensee.org
TitelNummer
017401618 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

Gerhard Theewen, Nudisten Salon
Gerhard Theewen, Nudisten Salon
Gerhard Theewen, Nudisten Salon

Theewen Gerhard: Die komplette Nudisten Sammlung, 1981

Theewen Gerhard
Die komplette Nudisten Sammlung
Frankfurt am Main (Deutschland): Salon im Verlag Kretschmer & Großmann, 1981
(Buch) Auflage: 2000, ISBN/ISSN 3-923205-72-4
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation Jeder, der das Wagnis eingeht, sich in gedruckter Form zu präsentieren, setzt sich der Kritik aus, guter und schlechter. Gerhard Theewen bildet da keine Ausnahme.
Seine Photos von nudistischen Aktivitäten werden sofort lautstark und vehement von einer zum Glück kleinen Gruppe von Individualisten kritisiert, die es sich zur Aufgabe gemacht haben »diesen Kerl in Ordnung zu bringen« und Richtig von Falsch zu trennen. Was von diesen Leuten beachtet werden sollte, ist die Tatsache, daß der Photograph das Ereignis, das er ablichtet rein objektiv sieht.
Nudisten-Publikationen sind nämlich einer zweifachen Aufgabe gewidmet: das Neueste nudistischen Tuns für Nudisten zu publizieren und zum anderen die Geschichte des Nudismus in der interessantesten und attraktivsten Art denen anschaulich zu machen, die wir gerne für unsere Sache gewinnen wollen, den Nicht-Nudisten.
Wie er das macht, ist Sache des einzelnen Photographen, dem dabei natürlich Grenzen von den Herausgebern der einzelnen Publikationen gesetzt werden.
Eine ständig wiederkehrende Kritik an den Photos für Nudisten-Magazine sagt, daß die wahre Geschichte der einzelnen Anlagen nicht gezeigt wird... daß sie nicht gezeigt werden, wie sie wirklich sind, und daß Nicht-Nudisten sich deshalb zu rosige Vorstellungen davon machen, wie die Plätze sein könnten.
Aber das, was nicht existiert, kann man auch nicht photographieren, also sind die Aufnahmen echt.
Nudisten-Photograhie kann man in verschiedene Kategorien unterteilen. Gerhard Theewen hält sich mehr an die humorige Seite der Dinge. Wenn man ein Lächeln oder ein echtes Lachen vertragen kann, wird das Leben wesentlich amüsanter und lebenswerter.
Wenn jemand die beste Seite des Nudismus aus den Augen läßt, daß er nämlich existiert und sprunghaft an Bedeutung gewonnen hat, weil er lustig ist und die Leute sich ehrlich wohlfühlen in den Nudisten-Camps, dann hat er die Perspektive der Nudisten-Photographie, die unterstützt werden muß, verloren
Sprache Deutsch / Englisch
Stichwort 1970er / 1980er / Appropriation / Fotografie / Freikörperkultur / Körper / nackt / Nudismus
WEB www.verlag-hubert-kretschmer.de/verlagsprogramm/kuenstlerbuch/theewen-nudisten.htm
TitelNummer
004925007 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

sz 01 castro
sz 01 castro
sz 01 castro

Kleist Reinhard: Castro, 2012

Kleist Reinhard
Castro
München (Deutschland): Süddeutsche Zeitung, 2012
(Buch) 288 S., 24,5x17,3 cm, ISBN/ISSN 978-3-86497-000-0
Techn. Angaben Bibliothek, Graphic Novels 01, Hardcover mit Bändchen
ZusatzInformation Es ist unmöglich, sich nach Lektüre dieser Graphic Novel von der Titelfigur Fidel Castro und dem Stück Geschichte, in das man hineingezogen wird, zu distanzieren. Auch Leser, die sich an die frühen sechziger Jahre, an die Revolution auf Kuba und an die weltpolitisch beunruhigenden Ereignisse in der Schweinebucht nicht erinnern können, werden sich mit Spannung durch die 275 prall gefüllten Seiten dieser Erzählung fressen. Selten dürfte ein Stück der jüngeren Weltgeschichte emotional so bewegend und zeichnerisch so überzeugend in Bildfolgen übersetzt worden sein.
Der deutsche Comic-Autor Reinhard Kleist, der schon in seiner Graphic Novel über den Countrysänger Johnny Cash einen dramatisch wie visuell wenig ergiebigen Stoff in ein preisgekröntes Bildgedicht umzuformen wusste, hat eine erzähltechnisch schlüssige Figur erfunden, um seine Leser an die einstige Kultfigur der europäischen Linken, an den heftig umstrittenen Politiker Castro heranzuführen und gleichzeitig den Abstand spürbar zu machen, der uns vom Ort des Geschehens, von den sozialen Zuständen auf Kuba, aber auch von den emotionalen Gesetzen der Karibik trennt.
Kleist schickt einen jungen deutschen Fotojournalisten, der von der kubanischen Revolution begeistert ist und Castro interviewen will, im Jahr 1960 nach Kuba, lässt ihn inmitten einer Partisanengruppe und an der Seite einer Frau, die er später heiraten wird, den Aufstand gegen das korrupte Batista-System miterleben und führt dann am Beispiel seiner Ehe die krassen Veränderungen vor, die sich in den Jahrzehnten des Sozialismus und während der von den USA verhängten Wirtschaftsblockaden im öffentlichen Leben Kubas ereignen.
Über ein kunstvolles System von Rückblenden schalten Kleist und sein idealistisch naiver Ich-Erzähler aus der Gegenwart immer wieder in die Jahre der revolutionären Umbrüche zurück. und eingestreute Binnenerzählungen öffnen Blicke in die Jugendjahre des Großgrundbesitzersohns Fidel. Vom Castro-Biographen Volker Skierka in allen Details fachlich sicher beraten, kann Kleist also auch versteckte Winkel in der Biographie des Máximo Lider und in der Entwicklungsgeschichte seines Landes ausleuchten. Wir kommen auf diese Weise mal dem charismatischen Revolutionsführer, mal dem rebellierenden Studenten, mal dem parolendreschenden Staatsmann nahe und werfen zum Abschied einen Blick auf den alterskranken, skeptisch gebrochenen Volkstribunen, der zugeben muss, dass sein revolutionärer Lebenstraum nicht in Erfüllung gegangen ist.
Mit extrem spontanem Strich wirft Kleist seine Figuren aufs Papier. Die zahllosen zeichnerischen Varianten machen dem Leser am Anfang das Wiedererkennen schwer, doch bald wird man als Leser süchtig nach den kleinen graphischen Pointen, in denen die (melo-)dramatischen Wandlungen des Geschehen lebendig mit- und nachzuschwingen scheinen. GOTTFRIED KNAPP
Sprache Deutsch
TitelNummer
008834054 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

ettlich-68er-story
ettlich-68er-story
ettlich-68er-story

Ettlich Wolfgang: Die 68er Story - Eine Generation vor der Rente, 1998

Ettlich Wolfgang
Die 68er Story - Eine Generation vor der Rente
München (Deutschland): Mediengruppe Schwabing, 1998
(CD, DVD) 19x13,5 cm,
Techn. Angaben DVD in Plastikhülle, 90 Min.
ZusatzInformation 30 Jahre ist es her, dass politische Demonstrationen der Studenten und kreativ-anarchistische Aktionen die Bürger verschreckten. Die später so definierte 68er Generation wollte Schluss machen mit dem beharrlichen Schweigen einer fröhlich konsumierenden Gesellschaft über eine schreckliche Vergangenheit, über Schuld und notwendige Wiedergutmachung. Es war die sich emanzipierende Generation der Söhne und Töchter, die damals den politisch, gesellschaftlichen und kulturellen Wechsel erzwingen wollte. Der Vietnamkrieg, die Notstandsgesetzgebung, die Hochschulpolitik – es gab genug Gründe, sich aufzulehnen und das Establishment abzulehnen. Ob das Aufbegehren der 68er politisch tatsächlich die Entwicklung der Bundesrepublik beeinflusste, ist bis heute umstritten. Aus der Distanz von 30 Jahren versucht der Film eine vorsichtige Bilanz zu ziehen – eine Bilanz, die sich mehr auf das subjektive Empfinden und die subjektive Einschätzung Einzelner als auf objektive Fakten beruft. Was ist aus denen geworden, die an vorderster Front gekämpft haben, was aus den Mitläufern. Was ist aus den Ideen und Idealen geworden, welche Strukturen haben sich geändert? Vor allem aber: Was wird diese scheinbar junge Generation in wenigen Jahren als persönliche Bilanz mit in die Rente nehmen können?

Text von der Website.
Namen John Weinzierl / Jürgen Hilpert / Karin Kerner / Kurt Holl / Michael Ruetz / Otto Schilly / Peter Brandt / Rosemarie Heinikel
Sprache Deutsch
Stichwort 68er Bewegung / 1960er / 1970er / Deutschland / Film / Geschichte / Politik
WEB www.ettlich-film.de/produkt/die-68er-story
TitelNummer
025353645 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

Götze Ekkeland: Kailas, 1999

goetze-kailas
goetze-kailas
goetze-kailas

Götze Ekkeland: Kailas, 1999

Götze Ekkeland
Kailas
München (Deutschland): Selbstverlag, 1999
(Mappe / Buchobjekt) 39x39x7 cm, Auflage: 108, signiert,
Techn. Angaben In Kartonschachtel, "KAILAS" beschriftet, signiert, nummeriert, mit rotem Stempel, in helloranges Seidentuch eingeschlagen, verknotet. 2 lose Holzdeckel, geschnitzt. Blätter zwischen die Deckel gelegt. Mit Karten und Erddrucken (Terragrafien)
ZusatzInformation Mit dem Segen von S.H. dem 37. Drikung Kyabgong Chetsang Rinpoche umrundete E.G. vom 13. bis 16. August 1999 den heiligsten Berg, den Nabel der Welt, auf dem seit Urzeiten benutzten Pilgerweg - die Kora, und gewann 12 ERDEN. Die daraus entstandenen 12 TERRAGRAFIEN, von ihm selbst auf BFK Rives 300 g gedruckt, sind Kern dieses "Tibetischen Buches". Es wird durch vier Textseiten ergänzt, die Drubpoen Sonam Jorphel Rinpoche in Kathmandu aus dem Buch "Der vollkommen klare Kristallspiegel - Eine kurze Zusammenfassung der Geschichte der frühen Ereignisse am Berg Kailas und Manasarovarsee" von S.H. Choekyi Lodroe, dem 34. Drikung Kyabgoen Chungtsang Rinpoche, (1868 - 1906), auswählte. Der Text wurde am 1. Tag des 12. Tibetischem Monats des Feuer-Affen-Jahres, 1896, in Khakhschung am Kailas beendet. Diese vier Textseiten wurden in Kathmandu von Hand in hölzerne Druckstöcke geschnitten und dann auf Lokta Paper 80 g gedruckt. Dieses handgeschöpfte Papier wird in traditioneller Weise aus der Rinde des Daphnestrauches im Himalaja hergestellt. Jimmy Thapa organisierte und überwachte die Herstellung dieser Seiten. Tara Kokta übersetzte in Kathmandu diesen Text ins Deutsche, Louise Patterson aus München ins Englische. Der Segen S.H. XIV. Dalai Lama, das Vorwort von S.H. Drikung Kyabgong Chetsang, das Konzept für das Werk, die Übersetzungen, die Karte des Pilgerweges, das Fundstellenverzeichnis und das Impressum wurden von E.G. ebenfalls auf Lokta Paper gedruckt. Die Holzdeckel des Buches wurden von Jimmy Thapa nach alten tibetischen Vorlagen gestaltet und unter seiner Leitung in Kathmandu aus dem Holz von Seasumbäumen aus Lumbini, dem Geburtsort Buddhas, handgeschnitzt. Von J.T. stammt auch eine Seite mit der Beschreibung der Realisierung des KAILAS-Projekts. Das Buch im Format 36 x 36 cm ist in chinesische Seide eingeschlagen und wurde in einer Auflage von 108 Exemplaren hergestellt. Die Zahl 108 hat für die Tibeter eine besondere Bedeutung: Aus 108 Bänden besteht die Übersetzung von Buddhas Schriften ins Tibetische, 108 Gebäude hat ein großes Kloster, 108 Perlen sind auf eine Gebetsschnur aufgereiht, 108 Zöpfe werden in das Haar einer Frau geflochten. Und nach 108 Pilgerfahrten um den Kailas steht dem Pilger die Tür zum Nirwana offen. Die Terragrafien sind vorderseitig mit einem Prägestempel signiert und auf der Rückseite nummeriert.
Text von der Webseite
Namen Louise Patterson (Übersetzung)
Sprache Deutsch / Englisch / Tibetanisch
Geschenk von Ekkeland Götze
Stichwort Asien / Berge / Buddhismus / Dalai Lama / Erddruck / Ethnografie / Hinduismus / Kailas / Land-Art / Malerei / Spiritualität / Spurensuche / Terragrafie / Tibet
WEB https://www.ekkeland.de/156.0.html
WEB www.ekkeland.de
TitelNummer
026711086 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

liebling-bilder
liebling-bilder
liebling-bilder

Grebe Lea / Bombeck Sophie-Charlotte, Hrsg.: Liebling ich habe die Bilder geschrumpft - Ausstellung mit Studierenden der Klasse ehem. Prof. Kasseböhmer, 2019

Bombeck Sophie-Charlotte / Grebe Lea, Hrsg.
Liebling ich habe die Bilder geschrumpft - Ausstellung mit Studierenden der Klasse ehem. Prof. Kasseböhmer
München (Deutschland): super+Centercourt, 2019
(Heft) [80] S., 14,x10,5 cm,
Techn. Angaben Drahtheftung
ZusatzInformation Begleitheft zur Ausstellung:
Ausgehend von der Überlegung, wie wir heute Bilder und insbesondere Malerei rezipieren präsentiert der super+CENTERCOURT die Ausstellung LIEBLING, ICH HABE DIE BILDER GESCHRUMPFT, 07.02.-02.03.2019, unter der neuen Leitung von Sophie-Charlotte Bombeck. Die Nutzung digitaler Medien, sozialer Netzwerke, wie Instagram und Facebook, und vor allem die Reproduktion von Bildern auf Smartphones, Tablets oder Laptop-Bildschirmen verändert unseren Umgang mit Kunst. Dabei dominiert Zweckrationalität zugunsten der unmittelbaren Erfahrung. Die Komplexität der Werke, wichtige Details und Informationen, gehen zum Wohl einer einfachen Konsumierbarkeit verloren.
Da erscheint die Frage mehr als berechtigt, wie diese Infosphären unseren Alltag, unsere Wahrnehmung und unser Denken verändern. Die Gruppenausstellung präsentiert 29 verschiedene Malereipositionen von Künstler*innen der Akademie der Bildenden Künste München. Die Ausstellung greift dabei die zunehmenden digitalen Normierungen unserer Alltagswelt auf und führt den Betrachter*innen gleichzeitig ihre Sehgewohnheiten vor Auge. Die präsentierten Arbeiten sind jeweils im Hochformat 15 x 10 cm. Die Künstler*inn lassen sich spielerisch in ihrer Arbeitsweise auf das Format ein und verfolgen dennoch das ihnen eigene Interesse an der Malerei.
Text von der Webseite.
Namen Adrine Ter-Arakelyan / Aleksandar Radicevic / Amarin Scherer / Cheng Hsin Chiang / Daniel Geiger / Dorina Csiszár / Eunyoung Lee / Felix Waldherr / Fjodor Krasnikow / Hyun Jeong / Jan Hashagen / Jasmin Mittner / Jayhyung Kim / Ji-Yeon Kim / Jie Li / Johannes Kiel / Julius Jurkiewitsch / Karolina Vocke / Lovis-Marie Scherer / Marcel Kovarik / Meng Hsuan Chin / Nataliya Borushchak / Paula Nino / Roman Cherezov / Rutene Merk / Sakiko Fukaya / Sophie Gerhardt / Stefan Krausen / Yuan Xu
Sprache Deutsch
Geschenk von Xenia Fumbarev
Stichwort Grafik / Malerei
WEB https://www.adbk.de/de/aktuell/aktuell-kategorieblog/2064-liebling-ich-habe-die-bilder-geschrumpft.html
TitelNummer
026764734 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

Ginny Lloyd, Blitzkunst
Ginny Lloyd, Blitzkunst
Ginny Lloyd, Blitzkunst

Lloyd Ginny: Blitzkunst - or have you ever done anything illegal in order to survive as an artist ?, 1983

Lloyd Ginny
Blitzkunst - or have you ever done anything illegal in order to survive as an artist ?
Frankfurt am Main (Deutschland): Verlag Kretschmer & Großmann, 1983
(Buch) 120 unpag. S., 20,2x20 cm, Auflage: 500, ISBN/ISSN 978-3-923205-34-9
Techn. Angaben Broschur, Chromolux-Umschlag. Interviews mit 54 internationalen MailArt-Künstlern. Fotografien und Fragebogen
ZusatzInformation Mit Texten von Carl Loeffler, Judith A. Hoffberg und Hal Fischer.
BLITZKUNST, Have you ever done anything illegal in order to survive as an artist ?
Ginny Lloyd porträtiert und befragt 54 internationale MailArt-Künstler.
BLITZKUNST, ein von Ginny Lloyd herausgegebener Fotoband, ist eine außergewöhnliche Auseinandersetzung mit den kreativen Pionieren unserer Gegenwart. Kern des Buches ist die Dokumentation zeitgenössischer Künstler, deren Arbeitsweise sich von dem unterscheidet, was gemeinhin als etablierte Kunst betrachtet wird. Diese internationale Dokumentation hat die Form manipulierter Portraits experimenteller Künstler der Gegenwart und enthält zugleich einen soziologisch orientierten Fragebogen, der darauf abzielt, die persönliche, innerlich-instinktive Erfahrung zeitgenössischen Kunstschaffens zu untersuchen. Die meisten der porträtierten Künstler bemühen sich einerseits darum, mit neuen Materialien zu experimentieren, andererseits sind sie von dem Wunsch bestimmt, die Funktion der Kunst in der Gesellschaft zu untersuchen. Solche Künstler arbeiten am äußersten Rand der Kunstszene, indem Sie Medien benutzen, die normalerweise nicht der bildenden Kunst zugeordnet werden. Es handelt sich unter anderem um Mail-Art, Künstlerbriefmarken, Stempel, Publikationen, Kopierkunst, Performance, Video- und Audiokunst, um Archiv- und Museumsprojekte sowie um Projekte der Selbsthistorifikation.
Ginny Lloyds Arbeit ist die Reaktion auf die umfassenden Veränderungen, die die Gesellschaft international während der kommenden Jahrzehnte erleben wird - Veränderungen hervorgerufen durch neue Technologien, globale Interaktion und die Neuorientierung der Arbeiter in der folge des unvermeidlichen Niedergangs des Industrialismus im Westen. Innerhalb dieses Veränderungsprozesses werden neue Rollen und Materialien dem Künstler verfügbar werden und zu neuen Definitionen und Anwendungen der kreativen Haltung führen. (Carl Loeffler)
Ginny Lloyd zeigt hier in diesem Buch erstmals Künstler, die sich selbst kaum persönlich getroffen haben. Sie agieren weltweit durch postalische Medien und halten sich mit ihrer Person weitgehend im Hintergrund, in einigen Ländern auch im Untergrund. Ginny Lloyd hat sie besucht und auf ihre besondere Art fotografisch porträtiert und gewährt uns so einen seltenen Einblick in eine bis dahin ziemlich unbekannte Seite der aktuellen Kunst.
Namen Abdada Leclair / Al Agius-Sinerco / Andrew Phillip Hayes / Banana Anna / Barbara Wyeth / Baroni Vittore / Bernhard Maurer / Cantsin Monte / Carrion Ulises / Christian van der Borght / Cleveland Buster / Colby Sas / Dean Nat / Deborah Freedman / Dogmatic Irene / Doris Doris Berman / Dreva Jerry / E.F. Higgins III / Eva Lake / F. Stop Fitzgerald / Gaglione Bill / Gajewski Henryk / Guglielmo Achille Cavellini / Hal Fischer / Harley Frances / Helen Holt / Hermann Hess / Hoffberg Judith A. / Joe Lewis / Johann van Geluwe / John J. Rosser / Kazunobu Yanagi / Kwok Mang Ho / Leavenworth Jackson / Linda Frye Burnham / Lloyd Ginny / Loeffler Carl / Mark Rennie / Mollett Michael / Nancy Frank / Nouriman Manouchehri / Olbrich Jürgen O. / P-Porridge Genesis / Petasz Pawel / Rehfeldt Robert / Richard Hambleton / Rocola Robert / Sando Counts / Schloss Arleen / Schmidt Aangelika / Scott Michael / Sigfried / Spiegelman Lon / Stefan Eins / Summers Rod / Van Barneveld Aart / Wolf-Rehfeldt Ruth
Sprache Deutsch / Englisch
Stichwort 1970er / 1980er / Fotografie / Mail Art
WEB www.verlag-hubert-kretschmer.de/verlagsprogramm/kuenstlerbuch/blitzkunst.htm
TitelNummer
002588002 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

Gerhard Theewen, Pin-Up Salon
Gerhard Theewen, Pin-Up Salon
Gerhard Theewen, Pin-Up Salon

Theewen Gerhard: Die komplette Pin-Up Sammlung, 1982

Theewen Gerhard
Die komplette Pin-Up Sammlung
Frankfurt am Main (Deutschland): Salon im Verlag Kretschmer & Großmann, 1982
(Buch) Auflage: 2000, ISBN/ISSN 3-923205-71-6
ZusatzInformation Gerhard Theewen ist einer der großen Photographen unserer Zeit. Sein Erfolg in der Pin-Up Photographie beruht auf einer Kombination von verschiedenen Eigenschaften und Fertigkeiten, die ihn zu einem der besten Vertreter dieser schwierigen Sparte machen.
Neulich erzählte er mir von seinem großen Wunsch, die Photographie als eine Kunstform zu unterstützen, die gleichberechtigt neben der Bildhauerei, der Malerei und der Musik stehen sollte. Während nämlich Aktgemälde in Museen und Galerien gesammelt werden und Skulpturen von nackten Körpern auf öffentlichen Plätzen zu finden sind und akzeptiert werden, sind Photographien von Pin-Ups teilweise geradezu unverantwortlichem Argwohn ausgesetzt. Wenn er dann über die Schwierigkeiten bei der Auswahl von Modellen und Umgebungen, der Auswahl von Accessoires und ihrer Anordnung, dem langen Warten auf das für seine Zwecke geeignete Licht erzählt, wird etwas von der geistigen Anspannung deutlich, die die physische Anstrengung einer manchmal bis spät in die Nacht dauernden Aufnahmereihe begleitet. So ganz nebenbei zollt er auch der Agfa-Isola 1 und der Dacora-Digna 1 einen bedeutenden Tribut, wenn er offenbart, daß alle Aufnahmen in der vorliegenden Sammlung mit diesen beiden kleinen, wandlungsfähigen Kameras gemacht wurden. Darüberhinaus, und das ist charakteristisch für ihn, mißt er Kameras grundsätzlich keine weitere Bedeutung bei, "weil sie nur Werkzeuge sind, kleine Instrumente, die sofort meinen Befehl ausführen und ein Bild in dem Moment festhalten wenn ich es sehe". Trotz dieser scheinbaren Absage an das Handwerk ist Theewen ein ausgezeichneter Techniker. Das wird allen Photographen deutlich werden, die dieses Buch Seite für Seite mit großem Interesse studieren werden und das nicht nur wegen der Schönheit der Modelle und der raffinierten Anordnung. Aber mehr noch als der technische Fachverstand, der unter Photographen keine Seltenheit ist, besitzt Gerhard Theewen die Gabe in perfektem Einklang mit seinen Modellen arbeiten zu können. Er tut dies ohne die ganze Sinnlichkeit des Subjekts zu verringern und das ist es, was Gerhard Theewen zu einem großen Künstler macht.
Stichwort 1980er / Appropriation / Fotografie / Found Footage / Frau / Pinup / Pin Up
WEB www.verlag-hubert-kretschmer.de/verlagsprogramm/kuenstlerbuch/theewen-pin-up.htm
TitelNummer
004924007 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

fudakowski-an-exhibition
fudakowski-an-exhibition
fudakowski-an-exhibition

Fudakowski Kasia, Hrsg.: Body pt. 2: An Ex-hibition, 2018

Fudakowski Kasia, Hrsg.
Body pt. 2: An Ex-hibition
Köln (Deutschland): Ginerva Gambino / Verlag für zeitgenössische Beobachtung, 2018
(Heft) [52] S., 14,8x10 cm, Auflage: 250, ISBN/ISSN 978-3-944877-04-4
Techn. Angaben Drahtheftung, farbiges Cover
ZusatzInformation Anlässlich der gleichnamigen Ausstellung von Alexander Brenchley, Wilhelm Klotzek und der Absenz zweier anonymer Künstler, 20.01.-24.03.2018 in der Galerie Ginerva Gambino, Köln. Das Heft enthält die Korrespondenz im Vorfeld der Ausstellung sowie die zwischen der Kuratorin und den Künstlern.
Die Gruppenausstellung bringt erstmalig Arbeiten zusammen, die ausschließlich von Exfreunden der Kuratorin geschaffen wurden. Die Ausstellungseinladung an die vier Künstler bestand aus individuellen, von der Kuratorin geschriebenen Briefen. Die Einladung war gebunden an folgende Bedingungen: Jeder Künstler entscheidet innerhalb eines festen Budgets frei, was er zeigen möchte – ohne Einmischung der Kuratorin. Wünscht sich ein Künstler dennoch, seine Ideen mit der Kuratorin zu besprechen, ist sie hierfür verfügbar. Während Alexander Brenchley und Wilhelm Klotzek positiv auf die Einladung reagierten, entschieden sich die anderen beiden Künstler dazu, nicht zu antworten. Und obwohl ihre Abwesenheit im Ausstellungsraum präsent ist, werden ihre Namen vertraulich behandelt. Die jeweiligen Arbeiten von Brenchley und Klotzek entstanden eigens für diese Ausstellung. Die Kuratorin ist sich darüber bewusst, dass das kuratorische Konzept problematisch ist – ebenso, dass es eine Doppelmoral enthält. Mit der Umsetzung des Konzepts erhofft sie sich jedoch, eine Diskussion über die jeweiligen Rollen der Teilnehmer innerhalb des Konstruktes einer Gruppenausstellung anzuregen.
(Text aus dem Heft)
Namen Alexander Brenchley / Kasia Fudakowski (Kuratorin) / Laura Henseler (Galeristin) / Wilhelm Klotzek
Sprache Deutsch / Englisch
Geschenk von Susanne Pittroff
Stichwort 2010er / Ausstellung / Beziehung / Dialog / Ex-Freunde / Konzeptkunst
WEB http://ginervagambino.com/body-ex-hibition/
TitelNummer
025663685 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

beuys-das-ende-des-20ten-jahrhunderts
beuys-das-ende-des-20ten-jahrhunderts
beuys-das-ende-des-20ten-jahrhunderts

Willisch Susanne / Heimberg Bruno, Hrsg.: Joseph Beuys - Das Ende des 20. Jahrhunderts - Die Umsetzung vom Haus der Kunst in die Pinakothek der Moderne München, 2007

Heimberg Bruno / Willisch Susanne, Hrsg.
Joseph Beuys - Das Ende des 20. Jahrhunderts - Die Umsetzung vom Haus der Kunst in die Pinakothek der Moderne München
München (Deutschland): Bayerische Staatsgemäldesammungen / Doerner Institut / Schirmer/Mosel, 2007
(Buch) 396 S., 30x23,7 cm, ISBN/ISSN 978-3-8296-0287-7
Techn. Angaben Hardcover mit Schutzumschlag
ZusatzInformation Das Ende des 20. Jahrhunderts gilt als Schlüsselwerk im Gesamtschaffen von Joseph Beuys und zählt zweifellos zu seinen bedeutendsten Schöpfungen. 1982, zwei Jahre vor seinem Tod, installierte der Künstler selbst das monumentale Werk im Münchner Haus der Kunst. 44 von ihm bearbeitete Basaltblöcke ordnete er zu einer beeindruckenden, bewegten und bewegenden Formation an. Die Installation steht laut Beuys für die tiefe Krise, die alle Aspekte des modernen Lebens am Ende des 20. Jahrhunderts erfasst hat und die es zu überwinden gilt – eine Aufgabe, die im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts nichts an Aktualität und Dringlichkeit eingebüßt hat.
Unser Buch liefert eine ausführliche Interpretation und gibt Einblicke in das philosophische Gedankengebäude von Joseph Beuys. Außerdem wird die Problematik geschildert, die entstand, als das Werk 2002 vom Haus der Kunst in die neu errichtete Pinakothek der Moderne umgesetzt wurde. Kunsthistoriker und Beuys-Spezialisten, Restauratoren, Geologen, ein Vermessungsingenieur und ein Professor der Philosophie diskutieren die technischen Schwierigkeiten eines solchen Umzugs und die Frage, ob eine vom Künstler an einem von ihm gewählten Ort eigenhändig vorgenommene Installation an einem neuen Ort wieder aufgestellt werden darf und welche Konsequenzen eine solche Umsetzung hat.
Text von der Presseerklärung des Verlages
Namen Alexander Rocholl / Bernd Klüser / Carla Schulz-Hoffmann / Eckart Förster / Erich Gantzert-Castrillo / Jens Linke / Maike Grün / Otto Hubacek / Peter Weller / Sean Rainbird / U We Claus
Sprache Deutsch / Englisch
Geschenk von Erich Gantzert-Castrillo
Stichwort Basalt / Installation / Interpretation / Umzug
Sponsoren Schoof'sche Stiftung München
TitelNummer
026247735 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

kammerspiele-1968-programm
kammerspiele-1968-programm
kammerspiele-1968-programm

Höhmann Johanna / Kade Tarun / Lilienthal Matthias, Hrsg.: 1968 - Eine Besetzung der Kammerspiele, 2018

Höhmann Johanna / Kade Tarun / Lilienthal Matthias, Hrsg.
1968 - Eine Besetzung der Kammerspiele
München (Deutschland): Münchner Kammerspiele, 2018
(Flyer, Prospekt) [8] S., 21x14,8 cm, 2 Stück.
Techn. Angaben Einzelblatt, mehrfach gefaltet
ZusatzInformation Programm, Premiere am 08.02.2018.
An den Münchner Kammerspielen sammelten 1968 SchauspielerInnen im Rahmen von Peter Steins Inszenierung des Peter Weiss-Stücks „Viet Nam Diskurs“ Geld für Waffenspenden für den Viet Cong, was einen Skandal und die baldige Absetzung der Inszenierung durch den Intendanten August Everding zur Folge hatte. 50 Jahre später laden die Kammerspiele Künstler- Innen ein, sich aus gegenwärtiger und subjektiver Perspektive mit Themen und Fragestellungen der bewegten Zeit um 1968 auseinanderzusetzen. ... so wird am Ende aus vielen unterschiedlichen Beiträgen eine aus der Vergangenheit in die Gegenwart und Zukunft schauende Inszenierung entstehen, die das umstrittene Erbe von 1968 ernst nimmt. Eine Theateraktion, ein Wagnis, ein Experiment, von und mit allen, die Kraft ihrer Kunst die Welt gestalten wollen. Wenn AfD-Vorstand Jörg Meuthen fordert, man müsse „weg vom linken rotgrün verseuchten, leicht versifften 68er-Deutschland“, erwidern die Kammerspiele mit Jean-Paul Sartre: „DIE FANTASIE AN DIE MACHT“. NOW.
Alle Vorstellungen werden von TEACH-INS begleitet. Mehr Informationen entnehmen Sie bitte dem Kalender oder folgen Sie dem Link.
Im Innenhof der Münchner Kammerspiele befindet sich außerdem die Installation „T1 – Kleiner Tempel der Befreiung“ von Lili Anschütz und Jonny-Bix Bongers (öffnet jeweils mit dem Teach-in am Tag der Vorstellung).
Miriam Ibrahim veranstaltet jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn die „Speakers Corner Repeat“ in der Maximilianstraße.
Die temporäre Tamtam-Bar im Foyer der Kammer 1 ist vor und nach der Vorstellung von „1968 geöffnet.
Text von der Webseite
Namen Alberto Villarreal / Anna-Sophie Mahler / Annika Reiter (Gestaltung) / Collectif Catastrophe / Double Standards (Gestaltung) / Elfriede Jelinek / Erasmus Schöfer (Teach-in) / Gintersdorfer/Klaßen / Gretschen Dutschke (Teach-in) / Henrike Iglesias / Jonny-Bix Bongers / Klaus Theweleit (Teach-in) / Leonie Böhm / Lili Anschütz / Miriam Ibrahim / Norbert Frei (Teach-in) / Rainer Langhans (Teach-in) / Raumlabor Berlin / Robert Stockhammer (Teach-in) / TAMTAM / Thomas Wagner (Teach-in) / Thomas Zacharias (Teach-in) / Wojtek Klemm
Sprache Deutsch
Stichwort 60er / Performance / Theater / Zeitzeuge
Sponsoren Goethe-Instituts Mexiko
WEB https://www.muenchner-kammerspiele.de/inszenierung/1968-eine-besetzung-der-kammerspiele
TitelNummer
025196690 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

Diekmann Kai, Hrsg.
Bild 21. September 2013 - Auf die Zettel, fertig, los! Prost Wahlzeit! Ab ins Wahllokal! Ran an die Urne. Eintritt ist frei!
Berlin (Deutschland): Axel Springer Verlag, 2013
(Zeitschrift, Magazin) 24 S., 57x40 cm, Auflage: 41000000,
Techn. Angaben Gratis Sonderausgabe zur Wahl
ZusatzInformation POLITIK MACHT KUNST: Malerfürst Prof. Markus Lüpertz über die Porträts der Mächtigen von der Antike bis zum Kanzleramt.
Glaubt doch nicht, dass die Macht die Kunst missbrauchen kann! Denn der Macht steht immer die Qualität der Kunst gegenüber. Erst wenn die Kunst ihren Anspruch verlässt, wenn sie illustriert, wenn sie den Inhalt wichtiger nimmt, das heißt, die politische Botschaft die Qualität der Kunst überflüssig macht, erst dann instrumentalisiert die Macht die Kunst. ...
Text von der Webseite
WEB www.bild.de
TitelNummer
011298386 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

No-secrets-Leporello
No-secrets-Leporello
No-secrets-Leporello

Fehle Isabella, Hrsg.: No secrets! – Bilder der Überwachung! 24.03.–16.07.2017, 2017

Fehle Isabella, Hrsg.
No secrets! – Bilder der Überwachung! 24.03.–16.07.2017
München (Deutschland): Münchner Stadtmuseum, 2017
(Flyer, Prospekt) 12 S., 21x10,5 cm,
Techn. Angaben Informationsflyer zur Ausstellung, Leporello
ZusatzInformation Spätestens seit den Enthüllungen von Edward Snowden ist deutlich geworden, in welchem Ausmaß Netzwerke und Datenströme die Ziele von Überwachung und Kontrolle sind. Aber nicht nur Geheimdienste generieren Daten aus der Nutzung von Medientechnologien, auch im "Internet der Dinge" und in den Fantasien von "Big Data" werden mediale Vorgänge, Ereignisse und Kommunikationen automatisierten Auswertungen unterzogen, die die Kontrolle des Menschen zum Ziel haben. Die Ausstellung beleuchtet dieses Thema, das meist sehr emotional und kontrovers diskutiert wird. In einem kurzen historischen Rückblick werden die Vorfahren der staatlichen Kontrolle von Mensch und Raum, etwa die Einführung der öffentlichen Straßenbeleuchtung oder die erkennungsdienstliche Fotografie, als einem Vorläufer aktueller biometrischer Erfassungsmethoden verortet. Der Hauptteil der Ausstellung präsentiert zeitgenössische Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Video, Malerei, Plakat und Installation. Mittels unterschiedlichster Taktiken versuchen sie, die heutigen Praktiken der Überwachung zu torpedieren, zu reflektieren oder zumindest sichtbar zu machen. Ergänzend zur Ausstellung im Münchner Stadtmuseum widmet sich die ERES-Stiftung unter dem Titel „No secrets! – Reiz und Gefahr der digitalen Selbstüberwachung“ dem mittlerweile weitverbreiteten Phänomen, dass sich die meisten Menschen heute durch die Benutzung von Internet, Smartphones und Social Media quasi freiwillig überwachen lassen.
Text von der Webseite
Stichwort Fotografie / Installation / Malerei / Plakat / Video
WEB www.muenchner-stadtmuseum.de
TitelNummer
019764701 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

hasucha-die-insel-pk
hasucha-die-insel-pk
hasucha-die-insel-pk

Hasucha Christian: DIE INSEL, 2017

Hasucha Christian
DIE INSEL
Wien (Österreich): section.a, 2017
(PostKarte) 10,5x14,8 cm,
Techn. Angaben Postkarte
ZusatzInformation DIE INSEL, Nestroyplatz, 1020 Wien. 26.07.–16.08.2017, tägl. von 12.00 und 20.00 Uhr
Am Nestroyplatz im 2. Bezirk lädt Die Insel, ein begrünter Hügel mit sieben Meter Durchmesser, die Besucher_innen ein, die Stadt aus einer neuen Perspektive wahrzunehmen. Die Besucher_innen der Insel haben die Möglichkeit, die Stadt aus einer neuen Perspektive wahrzunehmen. Passant_innen und Interessierte können täglich von 12.00 bis 20.00 Uhr einen individuellen Zeitraum reservieren und Die Insel nach Belieben nutzen. Ob als öffentlich-privater Rückzugsort, für ein Picknick, ein Arbeitstreffen oder ein Livekonzert, Die Insel ist das, was die Besucher_innen daraus machen.
Text von der Webseite
Sprache Deutsch
Geschenk von Christian Hasucha
Stichwort Insel / Intervention / Skulptur / Stadt
WEB http://www.sectiona.at/news.php?lang=de&nid=155
WEB www.hasucha.de
TitelNummer
024473643 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

Berengar Laurer, der polyismus
Berengar Laurer, der polyismus
Berengar Laurer, der polyismus

Laurer Berengar / Häuser CTJ / Laurer Jutta / Riedelchen Thomas: cis fis e - eine Melodie geht um die Welt, 's Libretto dazu: der Polyismus oder alle Stile sind falsch, 1981

Häuser CTJ / Laurer Berengar / Laurer Jutta / Riedelchen Thomas
cis fis e - eine Melodie geht um die Welt, 's Libretto dazu: der Polyismus oder alle Stile sind falsch
München / Frankfurt am Main (Deutschland / Deutschland): Verlag Hubert Kretschmer, 1981
(Buch) 32 unpag. S., 21x15 cm, Auflage: 400, 2 Stück. ISBN/ISSN 3-923205-25-2
Techn. Angaben Klappeinband, Wendebuch
ZusatzInformation Stilspaltung - wie Kernspaltung klingt's, ungeahnte Energien werden frei
Berengar Laurer: Susis beste Freundin Inge, Susis beste Freundin Ruth
vier Quadrate pro Bild.
Quadrat 1 und 4: die Frauendarstellung (Oberpartie/Unterpartie)
Quadrat 2 und 3: die Textdarstellung (Susis beste/Freundin Inge bzw. Ruth)
Der Text ist zum Teil sehr verbildlicht, zum Teil sehr versteckt

berengar laurer - der polyismus oder alle stile sind falsch
gegenwärtig findet im teilbereich kunst eine prinzipielle umorientierung statt, eine verschiebung im fundament, ein methodenwechsel. als einen beitrag dazu, so darf man dieses büchlein verstehen. monoistischen selektionsverfahren stellen wir unsere polyistischen entgegen. mit 31 bildbeispielen - einfachen prototypen - demonstrieren wir stilspaltung und stilakkumulation. der polyismus des bildlichen sagen wir dazu. mit ein paar überzeichen erinnere ich früheres, nämlich zeichen und zeichenlegende, den polyismus der bedeutungen. schließlich stelle ich mit sprüchlein und kommentar alltags- und theoriebezüge her.
die Akademie Truthahn mit Verlaub
oder der Polyismus der Bedeutungen
Zeichen und Zeichenlegende, Sprüchlein und Kommentar
offiziell trägt man's ganz gern verwässert, alle entscheidenden 1a-Apologeten der Moderne jedoch dürften darin sich einig sein, daß in der Kunst der letzten 100 Jahre die Kategorie des E i n z e l n e n diktarorisch herrschte. Ich setzte die des Polyistischen dagagen. ...
... ein Goldfisch ist ein Goldfisch p l u s unser aller Goldfischlein-Ideologie. Eine Rose ist eine Rose p l u s unser aller Rosen-Ideologie, also nicht nur eine Rose und dann nochmal eine Rose, wie jene symtomatisch meinte ...
... bei Courths-Mahler sich mal ausgeweint, dann noch'n paar Seiten in Hegel geblättert, aber auch Lilli, während sie in Tschaikowskij schwelgte, knutschte sie immer noch ihren Wellensittich ab - das bißchen Mischmasch unserer Existenz ...
... cis fis e - eine Melodie geht um die Welt, 's Libretto dazu: der Polyismus oder alle Stile sind falsch
... "die akademie Truthahn mit Verlaub", seit 77. Erstens, die Bedeutungsfrage gestellt, Bedeutungen herbeigeführt, zweitens, der Polyismus der Bedeutungen, die Interferenz der Bedeutungsatome, drittens, der Polyismus der Bedeutungen als Teilbereich des Methodenwechsels ...
... 'n paar neue Typen müssen her
Sprache Deutsch
Stichwort 1980er / Akademie Truthahn mit Verlaub / Frau / Kollektiv / Konzeptkunst / Kunststil / Künstlerbuch / Malerei / Polyismus / Text / Theorie / Zeichen
WEB www.verlag-hubert-kretschmer.de/verlagsprogramm/kuenstlerbuch/laurer-polyismus.htm
TitelNummer
002526118 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

schriftenreihe-fuer-kuenstlerpublikationen_3
schriftenreihe-fuer-kuenstlerpublikationen_3
schriftenreihe-fuer-kuenstlerpublikationen_3

Breitsameter Sabine / Pauleit Winfried / Thurmann-Jajes Anne, Hrsg.: Schriftenreihe für Künstlerpublikationen - Band 3 - Sound Art. zwischen Avantgarde und Popkultur, 2006

Breitsameter Sabine / Pauleit Winfried / Thurmann-Jajes Anne, Hrsg.
Schriftenreihe für Künstlerpublikationen - Band 3 - Sound Art. zwischen Avantgarde und Popkultur
Köln (Deutschland): Salon Verlag, 2006
(Buch) 240 S., 23,5x16,5 cm, 2 Stück. ISBN/ISSN 3-89770-259-2
Techn. Angaben Broschur, mit eingeklebter Hörspiel-CD
ZusatzInformation Die Publikation „Sound Art – Zwischen Avantgarde und Popkultur“ dokumentiert die internationale Tagung, die vom 30.09.-2.10.2005 im Rahmen des Ausstellungsprojektes zur Sound Art im Neuen Museum Weserburg Bremen stattfand. Dieses umfasste, neben der Ausstellung „Vinyl. Records and Covers by Artists”, eine Film- und Konzertreihe zum Thema Klangkunst. Die Tagung diente der wissenschaftlichen Aufarbeitung des Sujets „Sound Art“, die sich, laut des Vorworts der Herausgeber „im Grenzbereich von Literatur, Kunst, Musik, Radio und Film“ bewegt. Der Band enthält elf Beiträge international renommierter Musik-, Kunst- und Medienwissenschaftler, Radioredakteure und Komponisten zum Thema Klangkunst. Die Autorinnen und Autoren reflektieren in unterschiedlichen Ansätzen die interdisziplinären Aspekte der Sound Art, die in Form der Medien Schallplatte und Tonbandaufzeichnung, Partituren, Radio- und Fernsehsendungen sowie Internetstreams die Öffentlichkeit erreicht. Dabei zeichnen sie die Entwicklung der Klangkunst zur Zeit der Russischen Avantgarde, des Futurismus und Dadaismus am Anfang des 20. Jahrhunderts nach. Sie untersuchen auch den Zusammenhang der Sound Art mit den intermedialen Tendenzen von Fluxus, der Neuen und Elektronischen Musik, Konkreten Poesie, der Klanggestaltung im Film sowie ihren Einfluss auf das in den 1990ern viel diskutierte Crossover von Musik und Kunst. Dem Buch liegt eine Audio-CD mit 17 ausgewählten Hörbeispielen bei. Z. B. Auszüge aus Vladimir Majakovskijs Gedichtdeklamationen, Kurt Schwitters Vortrag seiner „Ursonate“, aktuelle Klangexperimente aus dem Bereich der Radiokunst sowie Ausschnitte aus Luc Bessons Film „The Fifth Element“ von 1997.
Text von der Webseite
Sprache Deutsch / Englisch
Geschenk von Studienzentrum für Künstlerpublikationen
Stichwort Klang / Musik / Ton
WEB www.salon-verlag.de
TitelNummer
006199229 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

schriftenreihe-fuer-kuenstlerpublikationen_5
schriftenreihe-fuer-kuenstlerpublikationen_5
schriftenreihe-fuer-kuenstlerpublikationen_5

Röder Kornelia, Hrsg.: Schriftenreihe für Künstlerpublikationen - Band 5 - Topologie und Funktionsweise des Netzwerks der Mail Art. Seine spezifische Bedeutung für Osteuropa von 1960 bis 1989, 2008

Röder Kornelia, Hrsg.
Schriftenreihe für Künstlerpublikationen - Band 5 - Topologie und Funktionsweise des Netzwerks der Mail Art. Seine spezifische Bedeutung für Osteuropa von 1960 bis 1989
Köln (Deutschland): Salon Verlag, 2008
(Buch) 304 S., 23,5x16,5 cm, 2 Stück. ISBN/ISSN 978-3-89770-280-6
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation "Beim Netzwerk der Mail Art handelt es sich um das erste World Wide Web, lange bevor es das Internet gab. Die Post wurde als weltweites Kommunikationssystem genutzt. Es entwickelte sich aus einem kunstgeschichtlichen Kontext heraus und brachte ein neuartiges Beziehungsgeflecht von Kunst, Kultur und Gesellschaft hervor. Zum einen stellte es eine der sich mit der Grenzüberschreitung der Kunst entwickelnde neue Produktions-, Kommunikations- und Vermittlungsform dar. Zum anderen wurde mit ihm die bisherige Funktionsweise von Kunst kritisch hinterfragt, vor allem deren Warencharakter bzw. deren ideologische Vereinnahmung wie in Osteuropa. Es warf grundlegende Fragen nach dem Stellenwert von Original und Autorenschaft auf, denn an die Stelle der Genialität des einzelnen Künstlers trat das Gemeinschaftswerk. Ob Künstler oder Laie, jeder konnte sich an Projekten beteiligen und selbst neue initiieren. Mit dem Netzwerk der Mail Art entwickelten sich spezifische Ausdrucksformen wie Postkarte, Assemblings, Rubber Stamps, Künstler-Briefmarke und Magazine, die zugleich den Vernetzungsprozess beförderten. Es kann als Erscheinungsform einer sich in den 1960er Jahren entwickelnden Bewegung zur Demokratisierung der Kunst angesehen werden. Aufgrund der speziellen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen gewann es für die Länder Osteuropas eine spezifische Bedeutung. Es bot eine der wenigen Möglichkeiten, weltweit und über die Systemgrenzen hinaus, Ideen und Kunst auszutauschen und die Verbindung zum internationalen Kunstgeschehen während der Zeit des Kalten Krieges aufrecht zu erhalten. Initiativen von osteuropäischen Künstlern und Mailartisten stehen im Mittelpunkt. Deren Dokumentation trägt dazu bei, einen differenzierteren Blick auf die Kunst, die bis zur Öffnung der Grenzen im Jahr 1989 entstand, zu entwickeln und fokussiert künstlerische Leistungen, die es vor dem Vergessen zu bewahren gilt." Text von der Webseite Diese Veröffentlichung lag dem Promotionsausschuss Dr. phil. der Universität der Universität Bremen vor. Herausgeber der Schriftenreihe sind: Forschungsverbund Künstlerpublikationen für Universität Bremen, Jacobs University, Hochschule für Künste, Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen. Veröffentlicht in Kooperation mit dem Institute for Cultural Studies in the Arts ICS an der Züricher Hochschule der Künste
Stichwort 1960er / 1970er / 1980er / Assmbling / Künstlerbriefmarke / Mail Art / Netzwerk / Osteuropa / Post / Postkarte / Rubber Stamp
WEB www.salon-verlag.de
TitelNummer
006201229 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

richas-digest-2-2013
richas-digest-2-2013
richas-digest-2-2013

Riechers Achim, Hrsg.: Richas Digest #02, 2013

Riechers Achim, Hrsg.
Richas Digest #02
Köln (Deutschland): Richas Digest, 2013
(Zeitschrift, Magazin) 48 unpag. S., 20,8x14,7 cm, 2 Stück.
Techn. Angaben Drahtheftung
ZusatzInformation Ich habe das Gefühl, dass anonyme Malerei doch nicht so ein Sammlungsfeld darstellt wie anonyme Fotografie. Woran liegt das? Was macht eine anonyme Fotografie so viel spannender? Eine Fotografie gab uns lange das Gefühl, an etwas wirklich Geschehenem teilzuhaben - allein durch ihre Betrachtung und dem ihr eigenen auratischen Charakter. Kommt ein vermerkter Autor dazu, oder sind uns die Details, die die Fotografie betreffen, bekannt, wie Ort, Zeit, andere Vorfallszusammenhänge oder - heute zunehmend - die Publikationszusammenhänge, lassen wir uns nur zu gerne in alle möglichen Denkrichtungen führen. Also: Holt man die Leute ab, wo sie stehen, ist es oft egal, wo die Reise hingeht. Die schier horrende Masse an Fotografien, ausgespuckt von ihren Autoren und deren Bildmaschinen, machte auch die Signatur im herkömmlichen Sinne für Amateure wie professionelle Anwender schwierig. Dem einzelnen fotografischen Abzug wurde nicht die gleiche Bedeutung zugemessen wie dem unikaten gemalten Bild. Eine anonyme Fotografie ist meistens befreit von Determinierungen solcher Art. Somit sind wir frei im Betrachten, auf uns allein zurückgeworfen. Alles, was uns leitet, wird durch die Bildbestandteile ausgelöst und durch eigene Erfahrungen oder Wünsche in imaginäre Vorstellungen umgewandelt. Das hinterlässt eine verborgene und dadurch starke Identifikation mit dem in uns Evoziertem, einer Rückkopplung gleich, ein Hallen, das Echo des Selbst. Wie schön das sein kann und wie erschreckend. Ich liebe Rückkoppelungen.
Text von der Webseite
Namen H. Wegmann / Jonas Gerhard / Jürgen Rach
Sprache Deutsch
Geschenk von Achim Riechers
Stichwort Collage / Porträt / Vergnügungspark
WEB www.richasdigest.de
TitelNummer
013882675 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

Archive-von-unten
Archive-von-unten
Archive-von-unten

Hüttner Bernd, Hrsg.: Archive von unten - Bibliotheken und Archive der neuen sozialen Bewegungen und ihre Bestände, 2003

Hüttner Bernd, Hrsg.
Archive von unten - Bibliotheken und Archive der neuen sozialen Bewegungen und ihre Bestände
Neu-Ulm (Deutschland): AG-SPAK Bücher, 2003
(Buch) 177 S., 20,7x12,9 cm, ISBN/ISSN 978-3-930830-40-4
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation Vorwort des Autors: Dieses Verzeichnis soll bei der Suche nach Material aus und über neue soziale Bewegungen helfen und die vielfältige Szene der Archive von unten mit ihren einmaligen Sammlungen bekannter machen. Veröffentlichungen der neuen sozialen Bewegungen und der politischen und kulturellen Opposition werden von staatlichen Archiven, die immer noch sehr an "amtlichem" Schriftgut orientiert sind, gar nicht bzw. nicht durchgängig gesammelt. Dabei sind diese, oft nur in einer kleinen Auflage verbreiteten Materialien, zum einen wichtige Quellen zum Verständnis gesellschaftlichen Wandels, zum anderen ist ihre Kenntnis eine Ausgangsbedingung für die kritische Aneignung der Geschichte von politischem Protest durch die heute politisch aktiven Menschen.
Die einzigen Orte, an denen Materialien dieser Art gesammelt werden, sind - neben einer Handvoll institutionalisierter Spezialarchive - die Archive, die die Bewegungen selbst ausgebildet haben. Diese Archive leiden jenseits des klassischen Mangels an Geld vor allem an einer zu geringen Präsenz in der Öffentlichkeit. Der Vorliegende Reader erleichtert den Zugang zu Materialien, die in diesen selbstorganisierten Archiven lagern. Er will denen eine kleine Unterstützung geben, die zu den vielfältigen Bewegungen der letzten Jahrzehnte recherchieren und arbeiten wollen - egal ob für das Studium an der Uni oder im Rahmen politischer, sozialer oder kultureller Aktivitäten. Das letzte vergleichbare Verzeichnis, das auch ausführliche Selbstdarstellungen der Archive enthielt, der Reader der anderen Archive, ist vor dreizehn Jahren erschienen. Im aktuellen Verzeichnis werden nun insgesamt 278 Archive aufgeführt. Einführend werden Archive sozialer Bewegungen kurz vorgestellt. In einem weiteren Beitrag werden kritische Geschichtszeitschriften daraufhin überprüft, inwieweit sie zu einer Geschichtsschreibung der Linken und der neuen sozialen Bewegungen beitragen können und wollen. Zum Schluss finden sich einige Literatur- und Internettipps.
Wer also zu einem Thema recherchiert oder einfach mal nur in alten Materialien stöbern will, hat mit diesem Reader der Archive von unten ein Hilfsmittel an der Hand. In diesem Sinne - viel Erfolg und viel Spaß!
Stichwort Adressen / Theorie / Verzeichnis
WEB www.agspak-buecher.de/Bernd-Huettner-Archive-von-unten
TitelNummer
016486599 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

schriftenreihe-fuer-kuenstlerpublikationen_7
schriftenreihe-fuer-kuenstlerpublikationen_7
schriftenreihe-fuer-kuenstlerpublikationen_7

Thurmann-Jajes Anne, Hrsg.: Schriftenreihe für Künstlerpublikationen - Band 7 - Poesie - Konkret. Zur internationalen Verbreitung und Diversifizierung der Konkreten Poesie, 2012

Thurmann-Jajes Anne, Hrsg.
Schriftenreihe für Künstlerpublikationen - Band 7 - Poesie - Konkret. Zur internationalen Verbreitung und Diversifizierung der Konkreten Poesie
Köln (Deutschland): Salon Verlag, 2012
(Buch) 264 S., 23,5x16,5 cm, ISBN/ISSN 978-3-928761-93-2
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation Dieser Band dokumentiert die Redebeiträge des Symposiums Poesie – Konkret, das anlässlich der Ausstellung Poetry goes Art & vice versa (21.05.–14.08.2011) in der Weserburg Bremen stattfand. Die Konkrete Poesie kann zum einen als eine erste globale Literatur auf der Basis ästhetischer Prinzipien und zum anderen als Kunstströmung der 1950er bis 1980er Jahre bezeichnet werden. Unter Konkreter Poesie als Oberbegriff werden in diesem Zusammenhang alle Formen experimenteller, visueller, auditiver und radiophoner Poesie subsumiert, die seit den 1950er Jahren bis zum Ende des Bielefelder Colloquiums 2002 entstanden sind. Als künstlerische Grenzüberschreitungen sind sie zwischen Text, Bild und Musik zu verordnen, über die verschiedenen Formen der Künstlerpublikationen fand eine Verbreitung und Vernetzung statt. Mit ihrer Vielseitigkeit entzogen sich die Künstler nicht nur jeglicher Kategorisierung, sie schufen zugleich ein enorm umfangreiches und vielschichtiges Œuvre. Der erste von zwei Schwerpunkten der hier zusammengestellten Texte des Symposiums bezieht sich auf die gegenseitige internationale Beeinflussung der Künstler der konkreten Poesie, auf ihre Beziehungen untereinander, die Verbreitungen der Kunst und die verwendeten Medien und Techniken.
Der zweite Schwerpunkt thematisiert die theoretischen, die kunst- und kulturwissenschaftlichen Grundlagen sowie gesellschaftliche und politische Einflüsse.
Text von der Webseite
Herausgeber der Schriftenreihe sind: Forschungsverbund Künstlerpublikationen für Universität Bremen, Jacobs University, Hochschule für Künste, Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen. Veröffentlichung in Kooperation mit dem Institute for Cultural Studies in the Arts ICS an der Züricher Hochschule der Künste
Sprache Deutsch / Englisch
Geschenk von Studienzentrum für Künstlerpublikationen
Stichwort concrete poetry / Konkrete Poesie
TitelNummer
023339647 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

sz-magazin-2017-46-calle
sz-magazin-2017-46-calle
sz-magazin-2017-46-calle

Ebert Michael / Klotzek Timm, Hrsg.: Süddeutsche Zeitung Magazin No. 46 - Sophie Calle - ein Foto-Text-Zyklus, 2017

Ebert Michael / Klotzek Timm, Hrsg.
Süddeutsche Zeitung Magazin No. 46 - Sophie Calle - ein Foto-Text-Zyklus
München (Deutschland): Magazin Verlagsgesellschaft Süddeutsche Zeitung, 2017
(Zeitschrift, Magazin) 88 S., 27,3x21,5 cm, 2 Stück.
Techn. Angaben Drahtheftung
ZusatzInformation Sonderausgabe. Edition 46 Sophie Calle.
Sophie Calle verwandelt ihren Schmerz, ihre Neugierde, ihre Langeweile in Kunst. Manchmal wird sie dafür angegriffen, meistens gefeiert. Ihr ist beides egal - solange man sie mit Moral verschont. Interview von Tobias Haberl.
Zuerst schien Sophie Calle schockiert von den Interview-Fragen. Dann erzählte die Künstlerin bereitwillig von ihrem Werk, dem Tod ihrer Eltern, ihrer Leidenschaft für Stierkampf – und der Abschiedsfeier, die sie für ihre Brüste veranstaltet hat. ...
... Im Gespräch erläutert sie ihre Arbeit, die sie für die »Edition 46« des Süddeutsche Zeitung Magazins produziert hat, einen Foto-Text-Zyklus bestehend aus neun Bildern, die sie en passant gemacht hat, um sich im Nachhinein über ihre Motivation klar zu werden, ausgerechnet diese Bilder und Szenen unbedingt festhalten zu wollen. Auf die Frage, ob sie damit unsere inflationäre Art, von allem und jedem und überall Fotos zu machen, kritisieren wolle, sagt sie: »Ich bin keine, die mit der Revolutionsflagge durch die Gegend läuft, aber wer sich kritisiert fühlen will, kann das ruhig tun.« Und wenn auf Konzerten alle nur noch auf ihre Handys statt auf die Bühne schauten, mache sie das zwar nicht aggressiv (solange ihr niemand die Sicht verdeckt), aber rührend und lächerlich finde sie es schon.
Text von der Webseite
Namen Sophie Calle
Sprache Deutsch
Stichwort Fotografie / Interview / Text
WEB http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/46629/
TitelNummer
024720678 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung

Heil Axel / Horn Luise / Ohrt Roberto, Hrsg.: Das Ende der Avantgarde - Martin Kippenberger - 22 Jahre später immer noch einer von uns unter uns für uns, 2016

kippenberger-kunstraum-2018
kippenberger-kunstraum-2018
kippenberger-kunstraum-2018

Heil Axel / Horn Luise / Ohrt Roberto, Hrsg.: Das Ende der Avantgarde - Martin Kippenberger - 22 Jahre später immer noch einer von uns unter uns für uns, 2016

Heil Axel / Horn Luise / Ohrt Roberto, Hrsg.
Das Ende der Avantgarde - Martin Kippenberger - 22 Jahre später immer noch einer von uns unter uns für uns
München (Deutschland): Kunstraum München, 2016
(PostKarte) [2] S., 10,4x14,8 cm,
Techn. Angaben Postkarte, beidseitig bedruckt. metallischer Chromoluxkarton
ZusatzInformation Kunstraum Ausstellung 15.09.–14.10.2018
... Die Ausstellung im Kunstraum München zeigt neben zwei Ölbildern und einigen Zeichnungen ein breites Spektrum an Druckgraphik, Multiples, Ephemera, Plakaten und Einladungskarten sowie eine große Anzahl Künstlerbücher und Kataloge aus verschiedenen Privatsammlungen – Produkte aus dem Feld der ‚Kunstverwaltungskultur‘, auf dem bis heute vorgeschobene Bescheidenheit, falscher Hochmut, politische Anmaßung oder schlichte Einfallslosigkeit des Künstlers und der Institutionen einander das Wasser abgraben, um für den Papierkorb zu produzieren. Martin Kippenberger ließ sich die Initiative auf diesem Gebiet nie aus der Hand nehmen und lieferte immer etwas Besonderes. Die Ergebnisse – und wenn es nur eine Postkarte war – entsprachen stets den hohen Ansprüchen, die er an jedes seiner Werke stellte.
Daneben dokumentiert/rekonstruiert die Ausstellung eine Installation, die 1993 als zentrale Achse der Einzelausstellung Candidature à une rétrospective im Centre Georges Pompidou von Martin Kippenberger und Roberto Ohrt aufgebaut worden war. Sie wird möglich durch Fotografien, die Andrea Stappert im Mai 1993 aufgenommen hat. Sie lassen genau erkennen, was in der 16 Meter langen Vitrinenwand zu sehen war: alle Bücher, die Martin Kippenberger bis dahin publiziert hatte, sowie alle Vorlagen, Modelle oder Gegenbilder, die er dafür benutzte.
Roberto Ohrt hat die Ausstellung 2017 – 20 Jahre nach dem frühen Tod von Martin Kippenberger – für den 8. Salon in Hamburg konzipiert. Sie war ebenfalls in New York (Osmos Gallery) zu sehen, kuratiert von Roberto Ohrt und Axel Heil. ...
Text von der Website
Namen Martin Kippenberger
Stichwort 1970er / 1980er / Avantgarde / Grafik / Künstlerbuch / Malerei / Multiple / Plakat
Sponsoren 8. Salon Hamburg / fluid / Landeshauptstadt München Kulturreferat
WEB www.kunstraum-muenchen.de
TitelNummer
025916801 Einzeltitelanzeige (URI) Änderung



nach oben Volltext-Suche Erweiterte Suche NeuEinträge

Das Copyright für die abgebildeten Publikationen bleibt bei den jeweiligen Publizisten. Das Copyright für den Scan bzw. das Foto der jeweiligen Publikation liegt bei mir. Die Abbildungen werden hier aus historischen Gründen gezeigt und sollen helfen, allen Interessierten, Forschern und Sammlern sich ein Bild von der Vielfalt der künstlerischen Publikationen zu machen.
Auf Anfrage können die Abbildungen meiner Webseite unter Nennung der Quelle gerne nicht-kommerziell verwendet werden.