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Ergebnis der AAP-Volltext-Katalogsuche nach Marc Modern

Medienart: alle Medien, Sortierung: ID, absteigend.

Alle Suchbegriffe sind in jedem Ergebnis enthalten: 3 Treffer

Mathieu Marc-Antoine
Gott höchstselbst
München (Deutschland): Süddeutsche Zeitung, 2012
(Buch) 128 S., 24,5x17,3 cm, ISBN/ISSN 978-3-86497-002-3
Techn. Angaben Bibliothek, Graphic Novels 03, Hardcover mit Bändchen
ZusatzInformation Wer von Gott erzählen will, sollte ihn Fleisch werden lassen. Der französische Comic-Zeichner Marc-Antoine Mathieu vertraut auf diese Regel, nicht anders wie sich in spätantiker Zeit die Autoren des Neuen Testaments mit dem bekannt nachhaltigen Erfolg auf eine Inkarnation des höchsten Wesens verlassen haben. Die ersten Schwarz-Weiß-Bilder von „Gott höchstselbst“ zeigen eine Warteschlange modern gekleideter Menschen, Teilnehmer einer großen, wahrscheinlich weltweiten Volkszählung. Unter denen, die geduldig anstehen und schließlich vor den Schreibtisch eines bebrillten Bürokraten treten, ist einer, der sich mit Vor- und Nachnamen „Gott“ nennt und außer seinem Körper keinen Nachweis seiner weltlichen Existenz erbringen kann.
Eine Bilderzählung zehrt von den Gesichtern, die sie in ihre Schaukästchen, in ihre Panels, bannt. Und in einem Umkehrschluss kann man sagen, dass die Verweigerung eines Gesichts eine besondere Spannung, einen Sog der Bilderwartung, erzeugt. Über fünfzig Seiten, fast 300 Einzelbilder lang, wird das Antlitz Gottes nicht zu sehen sein. Wir erkennen nur die Rückseite eines kleinen, leicht gebeugten Mannes, dessen langes, volles Haar durch einen Mittelscheitel geteilt ist.
Geradezu exzessiv werden dagegen die Gesichter derjenigen in Szene gesetzt, denen Gott in die Hände fällt: Funktionsträger, Machthaber, kleine und große Händler der medialen Waren. Mathieu versteht sich darauf, die Verwandlung eines individuellen Gesichts zur funktionalen Visage in der Schwebe zu halten. Wie hier Beamte, Ärzte, Physiker oder Journalisten dem in die Welt gekommenen Gott, den fast immer anwesenden Kameras und dem Leser entgegenblicken, möchte eigentlich niemand aus der Wäsche gucken. Aber weil diese Gesichter nie völlig in die beruhigende Simplizität der Karikatur umkippen, entsteht der quälende Verdacht, es wäre nur eine Frage der Zeit, bis das ganz normale Leben jedem von uns ein derartiges Lemurenantlitz verpasst hätte.
Wer von Gott erzählen will, muss ihn zu Wort kommen lassen. Und zu den großen Stärken dieser Graphic Novel gehört, dass sie einen an die Sätze ihrer Gottgestalt glauben macht. Was Gott einer gottgierigen Welt, die zweifellos die unsere ist, mitteilt, geschieht in Wechselrede. Lakonisch bündig und himmlisch einfallsreich antwortet der Allerhöchste auf die Jargons der Wissenschaften, die Herrschaftsrede von Politik und Wirtschaft und die Pseudofragen der Medienvertreter. Eine kleine Kostprobe? Gott definiert: „Der Zufall, das ist Gott, wenn er inkognito spielt.“ Das stammt eigentlich von Albert Einstein, klingt aber, im rechten Moment gesagt, göttlich gewitzt!
GEORG KLEIN nga
Sprache Deutsch
TitelNummer
008835054 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Baacke Rolf-Peter, Hrsg.
Gepein Nr. 03-04
Berlin (Deutschland): Gepein, 1981
(Zeitschrift, Magazin) 42x29,7 cm, Auflage: 130 ca.,
Techn. Angaben geklammert mit Leinenstreifen, Schwarz-Weiß-Fotokopien teilweise doppelseitig, verschiedene Materialien, Collagen, Originalarbeiten, Luftballon gepresst, Kunststofffolie, original Zeitung, Karte mit handschriftlichem Gruß beigelegt
Namen Anne Jud / Annette Maschmann / Arno Schmidt / Axel Brandt / Benni Gutmann / Bernd Zimmer / Callgirl Berlin / Carl Einstein / Cipriano Calabero / Daniele Ciullini / Detlev Pusch / Edition Vogelsang / Fritz Balthaus / Fritz Rahmann / Gerd Baumhoff / Gerti Fietzek / Giannozzo / H.J. Kropp / Heidi Paris / Ingrid Buschmann / Jacques Juin / Jörg Renz / Jürgen Schöneich / Marc Modern / Marilyn Rosenberg / Mario Reis / Michael C. Glasmeier / Petra Eikelpoth / Rolf Langebartels / Saint Gall / Thomas Kapielski / Thomas Schulz / Tomasz Sikorski / Ulrich Eller / Ulrich Giersch / Urkringel Es / Vittore Baroni
Geschenk von H.J. Kropp
Stichwort 1980er / Assembling / Collage / Copy Art / Fotografie / Fotografik / Grafik / Künstlermagazin / Poesie / Raster / Zeichnung
TitelNummer
013085K21 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Reddeker Lioba, Hrsg.
Archiving the Present - Manual on Cataloguing Modern and Contemporary Art in Archives - gegenwart dokumentieren - handbuch zur erschliessung moderner und zeitgenössischer kunst in archiven und datenbanken
Wien (Österreich): basis wien, 2006
(Buch) 344 S., 23,5x14,6 cm, ISBN/ISSN 3-9500831-3-8
Techn. Angaben Broschur, Buchblock nicht an Cover angeklebt
ZusatzInformation Leitfaden für den inhaltlichen Aufbau von Archivierungssystemen und Datenbanken. Ein umfassender Überblick zu internationalen Kunstarchiven und -datenbanken mit einem besonderen Schwerpunkt zu osteuropäischen Instituten ergänzt die praktischen Hinweise.
Namen Ana Flip / Anne Harding / Bunevska Isakovska / Christina Jacoby / Dora Hegyi / Elisabeth Dartiguenave / Friedhelm Scharf / Gerd Zillner / Günter Herzog / Henriette Kurschel / Irene Müller / Jacqueline Cooke / Jana Intihar-Ferjan / Jean-Marc Poinsot / Karin Stengel / Laurence Le Poupon / Lejla Topic / Mechthild Widrich / Peter Haber / Petra Hinck / Rajka Boskovic / Richard Leeman / Rudolf Gschwind
Sprache Deutsch / Englisch
Geschenk von Andrea Neidhöfer
Stichwort Archiv / Datenbank / Digitalisierung / Dokumentation / Erschließung / european ArtNet / Forschung / Gegenwart / Geschichte / Katalog / Kunstgeschichte / Kunsthandel / Quelle / Sammlung / Standard / Verwaltung
WEB http://www.basis-wien.at/publication/archiving-the-present-gegenwart-dokumentieren-2
TitelNummer
026319739 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden



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