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36398-bauwelt-10

Verfasser
Titel
  • Bauwelt 2025.10 Stresstest Venedig
Verlag Jahr
Ort Land
Medium
Technische
Angaben
  • 76 S., 29,7x23,5 cm, ISBN/ISSN 0005-6855
    Broschur, Offsetdruck
Sprache
ZusatzInfos
  • Die Bauwelt ist eine 14-täglich in der Bauverlag BV GmbH (Gütersloh) erscheinende deutsche Architektur-Zeitschrift. Das jeweils letzte Heft eines Quartals erscheint als Stadtbauwelt und widmet sich aktuellen städtebaulichen Fragestellungen. Die Bauwelt existiert seit 1910 und hat ihren Sitz in Berlin. Sie erschien 2009 in einer Druckauflage von ca. 12.000 Exemplaren und verfügt über den größten Stellenmarktteil aller deutschsprachigen Architekturzeitschriften.

    Belastungsproben in Venedig
    Böden werden aufgerissen, und damit wird die Frage nach dem Materialverbrauch beim Bauen gestellt. Von Hand gefertigte Skulpturen prangern den Verlust der Wertschätzung für das Handwerk an. Hunderte auserwählte Pflanzen sollen beweisen, dass der richtige Einsatz der Natur in der gebauten Umwelt ihren Beitrag leisten kann. Eine klassische Gegenüberstellung zweier unterschiedlicher Ansätze setzt sich mit der Frage des Wohnens auseinander und liefert neue Erkenntnisse. Hitze, Lärm und Bilder simulieren, was passiert, wenn wir nicht handeln, und die Besucherinnen und Besucher werden es am eigenen Leib spüren – und mit vielen Erkenntnissen und Eindrücken wieder aus der Lagunenstadt zurückkehren.
    Die 19. Architekturbiennale in Venedig mit dem diesjährigen Titel „Intelligens. Natural. Artificial. Collective“ ist eröffnet und präsentiert ein breites Themenspektrum. Wie in den vergangenen Jahren haben wir uns im Vorfeld auf die Suche nach den Beiträgen in der Hauptausstellung und den 66 Länderpavillons gemacht. Was treibt wen in diesem Jahr um, was plant Carlo Ratti als oberster Kurator, was verbirgt sich hinter dem Titel „Stresstest“ des Deutschen Pavillons, und warum wird es einen neuen, ständigen Pavillon in den Giardini geben? Wir haben uns ausführlich mit den kuratorischen Teams über ihre Ideen und Konzepte ausgetauscht und darüber, wie sich diese in Ausstellungen übersetzen lassen, die sich den Gästen in wenigen Minuten erschließen. Ob das gelungen ist, werden wir erst bei der Eröffnung beurteilen können –welche Themen wiederum den Diskurs bestimmen, verraten wir schon jetzt. Die Biennale wird auch in diesem Jahr ein Gradmesser dafür sein, was gerade bewegt – und welche Lösungen angeboten werden. Carlo Ratti fordert nicht weniger: „Die Architektur muss so flexibel und dynamisch werden wie die Welt, für die wir jetzt entwerfen.“
    Derweil in Berlin
    Ein Architekturplatz in der Hauptstadt, dessen Sanierung kürzlich fertiggestellt wurde, befindet sich in seiner Bewährungsprobe: der Gendarmenmarkt. Seine Fertigstellung scheint ebensolche Wutbürger geweckt zu haben, die einst durch das Bahnhofsumbauprojekt in Stuttgart zu Bekanntheit kamen und sich nun lautstark über zu wenig gepflanzte Bäume aufregen. Im „betrifft“ geht Ulrich Brinkmann diesem Vorwurf nach. Kleine Bemerkungen am Rande: 1. Das Bahnprojekt „Stuttgart 21“ verhalf nicht nur der Bezeichnung „Wutbürger“ 2010 zum Titel „Wort des Jahres“, sondern ein Jahr später dem Begriff „Stresstest“. 2. Die Rezensionen dieser Ausgabe finden Sie ausnahmsweise bereits gleich hinter dem Thementeil.
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36399-bauwelt-21

Verfasser
Titel
  • Bauwelt 2024.21 Schattner zum 100.
Verlag Jahr
Ort Land
Medium
Technische
Angaben
  • 72 S., 29,7x23,5 cm, ISBN/ISSN 0005-6855
    Broschur, Offsetdruck
Sprache
ZusatzInfos
  • Die Bauwelt ist eine 14-täglich in der Bauverlag BV GmbH (Gütersloh) erscheinende deutsche Architektur-Zeitschrift. Das jeweils letzte Heft eines Quartals erscheint als Stadtbauwelt und widmet sich aktuellen städtebaulichen Fragestellungen. Die Bauwelt existiert seit 1910 und hat ihren Sitz in Berlin. Sie erschien 2009 in einer Druckauflage von ca. 12.000 Exemplaren und verfügt über den größten Stellenmarktteil aller deutschsprachigen Architekturzeitschriften.

    Geschichte weiterschreiben Mitarbeiter von Schattner, hat hier soeben die Burgschänke erneuert: eine Baumaßnahme, die nicht nur perfekt zum zweiten Thema dieser Ausgabe passte, sondern auch die Brücke zum ersten schlägt. Denn nicht zuletzt an so bedeutenden Bauten wie Europas Burgen lässt sich ablesen, wie Architektinnen und Architekten das „Bauen im Bestand“, das bei Schattner meist ein „Bauen im Kontrast“ war, heute praktizieren: etwa mit der Abstraktion historischer Formen wie in Bishop Auckland, mit Bezug auf die Alterungsfähigkeit des Materials wie bei Olomouc und noch immer auch mit dem Kontrast von Perfektion und Verfall wie in Pöltsamaa.
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36400-bauwelt-16

Verfasser
Titel
  • Bauwelt 2024.16 Übers Wasser gehen
Verlag Jahr
Ort Land
Medium
Technische
Angaben
  • 56 S., 29,7x23,5 cm, ISBN/ISSN 0005-6855
    Broschur, Offsetdruck
Sprache
ZusatzInfos
  • Die Bauwelt ist eine 14-täglich in der Bauverlag BV GmbH (Gütersloh) erscheinende deutsche Architektur-Zeitschrift. Das jeweils letzte Heft eines Quartals erscheint als Stadtbauwelt und widmet sich aktuellen städtebaulichen Fragestellungen. Die Bauwelt existiert seit 1910 und hat ihren Sitz in Berlin. Sie erschien 2009 in einer Druckauflage von ca. 12.000 Exemplaren und verfügt über den größten Stellenmarktteil aller deutschsprachigen Architekturzeitschriften.

    Architekten, die Brücken bauen
    Text: Kraft Caroline, Brinkmann Ulrich, Berlin

    Das höchste Bauwerk Frankreichs ist nicht der Pariser Eisenfachwerkturm, sondern eine Brücke – wenn auch Gustave Eiffel für ihren Bau gleichsam in Vorleistung ging, war er doch Namensgeber jenes Unternehmens, das nicht nur seinen berühmten Turm, sondern viele Jahrzehnte später auch diese Brücke baute. 343 Meter misst der höchste Pfeiler des Viaduc de Millau, das mit etwa zweieinhalb Kilometern außerdem die längste Schrägseilbrücke der Welt ist. Bis sie ab 2004 ein Tal im südfranzösischen Zentralmassiv überspannen konnte, vergingen rund zwanzig Jahre Planungszeit. Norman Foster und Michel Virlogeux entwarfen eines dieser technischen Meisterwerke: Gelingt der Spagat zwischen Gestaltung und Konstruktion, können Architektur und Ingenieurskunst unmöglich Geglaubtes hervorbringen.
    Brücken bauen bedeutet natürlich viel mehr als Konstruktion: verbinden, was sonst getrennt wäre; einen Ort hinter sich lassen, zu neuen Ufern aufbrechen können. Die Brücke ist eine dritte Fläche, irgendwo zwischen Erde und Luft. Sie überwindet Schluchten, Meere, Flüsse, Straßen, verkürzt Wege in verschiedensten Kontexten, lässt uns übers Wasser gehen. Der Mensch, der sich im wahrsten Sinne über Hindernisse hinwegsetzt und erst entscheidet, was einer Verbindung bedarf und was getrennt bleiben kann, steht dabei freilich über allem, erhebt sich über die Natur. Metaphorisch gesehen gibt es jedenfalls noch jede Menge Brücken zu bauen.
    Ein Ingenieur, der Räume baute
    Der Abriss eines Baudenkmals ist kein Anlass zur Freude. Daran ändert auch nichts, dass dem einen oder anderen Anhänger von Rekonstruktionen das Herz höhergeschlagen haben mag, als im Jahr 2000 der Großgaststätte „Ahornblatt“ auf der Berliner Fischerinsel die letzte Stunde schlug. Und auch dieser Fraktion dürfte die Freude spätestens vergangen sein, als sie der Totalbanalität ansichtig wurden, die auf den Schalenbau des Rügener Baumeisters Ulrich Müther (1934–2007) gefolgt ist. Doch hatte dieser im Namen von Stimmanns Planwerk Innenstadt begangene Baukulturvandalismus tatsächlich etwas Gutes: Denn plötzlich wurde in viel größerer Öffentlichkeit über die Qualitäten der „Ostmoderne“ diskutiert – und ob es nicht einer Umkehr bedürfe auf dem seit der Wiedervereinigung 1990 beschrittenen Weg, so viel wie möglich einzuebnen oder zumindest unkenntlich zu machen von dem, was die DDR an Architektur hinterlassen hatte. Müthers Schalenbauten jedenfalls erfuhren seitdem neue Wertschätzung, wovon die jüngsten Sanierungen und Neunutzungen in Magdeburg, Templin und Neubrandenburg künden.
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TitelNummer

36401-bauwelt-2

Verfasser
Titel
  • Bauwelt 2024.02 Im Gewerbegebiet
Verlag Jahr
Ort Land
Medium
Technische
Angaben
  • 72 S., 29,7x23,5 cm, ISBN/ISSN 0005-6855
    Broschur, Offsetdruck
Sprache
ZusatzInfos
  • Die Bauwelt ist eine 14-täglich in der Bauverlag BV GmbH (Gütersloh) erscheinende deutsche Architektur-Zeitschrift. Das jeweils letzte Heft eines Quartals erscheint als Stadtbauwelt und widmet sich aktuellen städtebaulichen Fragestellungen. Die Bauwelt existiert seit 1910 und hat ihren Sitz in Berlin. Sie erschien 2009 in einer Druckauflage von ca. 12.000 Exemplaren und verfügt über den größten Stellenmarktteil aller deutschsprachigen Architekturzeitschriften.

    Die Rufer in der Wüste
    Text: Brinkmann Ulrich, Friedrich Jan, Berlin

    Gewerbegebiete sind das industrielle Gegenstück zu den Einfamilienhauswüsteneien, die sich in den letzten sechs Jahrzehnten in Europa rings um die alten Stadtkerne ausgebreitet haben. Und so, wie das architektonische Niveau der Einfamilienhäuser von Jahrzehnt zu Jahrzehnt tiefer gesunken ist, ist auch in den Gewerbegebieten nur selten gestalterische Ambition anzutreffen: „So schlicht wie möglich“ scheint hier wie dort die Bauherrschaften bei allen Entscheidungen zu leiten. Dieses Heft aber soll die Hoffnung feiern. Denn mögen auch viele Fragen zur Aufenthaltsqualität im Außenraum offen bleiben, lassen sich doch sehr wohl Beispiele dafür finden, dass auch in Gewerbegebie-ten Architektur entsteht, die den Namen verdient. Ziemlich mühelos haben wir die versammelten Beispiele gefunden, und darüberhinaus etliche andere, die, aus Platzgründen, außen vor bleiben mussten. Mit Ausnahme des neuen Entwicklungszentrums für Tetra Pak in Modena, haben wir bei der Auswahl vor allem Neubauten beiseite gelegt, um den Fokus auf Weiterentwicklungen des Bestands zu legen. Denn dieser ist so ausufernd, dass er unmöglich durch bessere Neubauten ersetzt werden kann. Stattdessen sollte er bei anstehenden Umnutzungen oder Sanierungen dringend auf sein architektonisch-räumliches Potenzial hin untersucht werden. Dieses ist überraschend groß, wie sich anhand einer ganzen Bandbreite von Typologien und konzeptionellen Ansätzen zeigt: von großen Logistikhallen, die, wie bei Salzburg geschehen, durch Einbauten und Einschnitte von ganz neuen Nutzungen und Funktionen besiedelt werden können, über kleine Produktionshallen, wie sie im norditalienischen Cittadella in formaler Logik für ergänzende Zwecke weitergebaut wurden, bis hin zu den Möglichkeiten, die sich aus einem radikalen Neudenken eines anspruchslosen Verwaltungsgebäudes ergeben, wie es im spanischen Alicante demonstriert wird. Zeichen eines Aufbruchs? Die Hoffnung stirbt zuletzt.
    Ein Experiment!
    Die oben erwähnte Gestaltungsambition vermisst man kaum weniger in den Stadtquartieren, die wir in den letzten Jahren gebaut haben. Und dass Bauherren von Geschosswohnungen sich sogar trauen, ein Experiment mit unsicherem Ausgang zu wagen, das gibt es noch viel seltener. Sollte doch einmal jemand ein Risiko eingegangen sein, wetteifern die Architekturmagazine darum, das Ergebnis zu veröffentlichen. Umso mehr freuen wir uns, in dieser Ausgabe allererste kritische Blicke in das eben fertiggestellte Experiment zu werfen, das die Münchner Genossenschaft Wogeno mit dem Architekten Peter Haimerl in der Messestadt Riem gewagt hat: Wohnen in Waben.
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TitelNummer

36402-bauwelt-24

Verfasser
Titel
  • Bauwelt 2023.24 Industrieruinen revitalisieren
Verlag Jahr
Ort Land
Medium
Technische
Angaben
  • 64 S., 29,7x23,5 cm, cm, ISBN/ISSN 0005-6855
    Broschur, Offsetdruck
Sprache
ZusatzInfos
  • Die Bauwelt ist eine 14-täglich in der Bauverlag BV GmbH (Gütersloh) erscheinende deutsche Architektur-Zeitschrift. Das jeweils letzte Heft eines Quartals erscheint als Stadtbauwelt und widmet sich aktuellen städtebaulichen Fragestellungen. Die Bauwelt existiert seit 1910 und hat ihren Sitz in Berlin. Sie erschien 2009 in einer Druckauflage von ca. 12.000 Exemplaren und verfügt über den größten Stellenmarktteil aller deutschsprachigen Architekturzeitschriften.

    1969 wurde die Jugendstil-Maschinenhalle der Zeche Zollern in Dortmund-Bövinghausen unter Denkmalschutz gestellt – der erste Bau der industriellen Ära, dem diese Weihe in Deutschland zuteil wurde, zuvor sollte auch hier die Abrissbirne zuschlagen. Dass es anders kam, verdankte sich dem Engagement von Bürgerinnen und Bürgern und übrigens auch der Unterstützung durch den damaligen Bauwelt-Chefredakteur Ulrich Conrads. Seitdem sind Erhalt und Umnutzung von Industriebauten des Kaiserreichs, der Zwischen- und Nachkriegsmoderne immer wieder auch auf den Seiten dieses Magazins diskutiert und präsentiert worden, seien es Geschossfabriken oder Umspannwerke, Werkshallen oder Tramdepots. All diese Umbauprojekte der letzten vierzig, fünfzig Jahre waren zwar Teil eines allgemeineren gesellschaftlichen Prozesses des Entdeckens, Sich-Aneignens und In-Wert-Setzens des industriellen Erbes, das einher ging mit der historischen, alltagskulturellen und soziologischen Erforschung dieses Zeitalters. Parallel aber vollzog sich vielerorts weiterhin der bedenkenlose Abriss ihrer baulichen Hinterlassenschaften, sei es, um Platz für neue Gewerbegebiete zu gewinnen, sei es, um künstliche Landschaften mit hochpreisigen Eigenheimwohnlagen zu schaffen. Vor dem Hintergrund der immer lauter gewordenen Forderungen nach Umnutzung und Weiterbau von brach gefallener Bausubstanz aber haben die Beispiele in diesem Heft eine größere Bedeutung als die Vergewisserung von Vergangenem. Sie decken ein weites Feld ab: räumlich, historisch, typologisch und mit Blick auf ihre neue Bestimmung. Wie weit das reichen kann, zeigen die beiden Projekte, die dieses Heft rahmen: die Umnutzung der ehemaligen Gießerei einer Werft in Malmö und die Halle „Lot 8“ einer früheren Eisenbahnfabrik in Arles – die Dinos der industriellen Revolution verwandeln sich in Vorboten der klimatischen Reform des Bauens.Denn der Diskurs hat sich um eine Dimension erweitert: Unabhängig vom baukulturellen Wert eines Gebäudes sind Umnutzung und Reparatur schon allein aus Gründen von Umwelt- und Klimaschutz geboten. Unsere Beispiele erzählen ihre je eigenen Geschichten von Fortschritt, industrieller Entwicklung und Niedergang – sie stehen damit sinnbildlich für die Logiken der fossilen Moderne, die im Glauben unend-licher Ressourcen und Energie allzu gerne zu tabula-rasa-Lösungen griff. Die Transformation ist nicht nur architektonisch, sondern gesellschaftlich. Die sensib-len Eingriffe zeigen so auch eine Neudefinition der Tätigkeit der Architekturschaffenden auf.
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36403-bauwelt-15

Verfasser
Titel
  • Bauwelt 2023.15 Moderne Moderne
Verlag Jahr
Ort Land
Medium
Technische
Angaben
  • 64 S., 29,7x23,5 cm, ISBN/ISSN 0005-6855
    Broschur, Offsetdruck
Sprache
ZusatzInfos
  • Die Bauwelt ist eine 14-täglich in der Bauverlag BV GmbH (Gütersloh) erscheinende deutsche Architektur-Zeitschrift. Das jeweils letzte Heft eines Quartals erscheint als Stadtbauwelt und widmet sich aktuellen städtebaulichen Fragestellungen. Die Bauwelt existiert seit 1910 und hat ihren Sitz in Berlin. Sie erschien 2009 in einer Druckauflage von ca. 12.000 Exemplaren und verfügt über den größten Stellenmarktteil aller deutschsprachigen Architekturzeitschriften.

    Moderne Architektur, hieß es lange, war in Deutschland zwischen 1933 und ’45 passé – ihre Vertreter waren geflohen oder bliesen Trübsal in der inneren Emigration –, und erst nach 1948 konnte das Feuer des Fortschritts erneut auflodern, zurückgetragen aus der freien Welt. Längst wird dieses Bild sehr viel differenzierter gezeichnet, doch ist es wohl richtig, dass sich in anderen Ländern besser studieren lässt, wie sich die moderne Architektur in den dreißiger und vierziger Jahren weiterentwickelte – und wie sich ihre Leistungen für die Gegenwart aneignen lassen: in Skandinavien etwa oder in der Schweiz, in Großbritannien und in Benelux. Zwei niederländische Großbauten der damaligen Zeit, das Bahnpostamt in Den Haag und das Philips-Apparatelager in Eindhoven, wurden nun umgenutzt, von Kees Christiaanse und seinem Büro das eine, von Caruso St John und ihrem Team das andere, und die beiden Gebäu­de zeigen zwei unterschiedliche Herangehensweisen: Während die Rotterdamer das denkmalgeschützte Äußere sorgfältig instand gesetzt, im Inneren aber räumlich beherzt eingegriffen haben, realisierten die Londoner eine Aufstockung für Wohnungen, die sich im Altbau nicht hätten unterbringen lassen, was es nötig machte, die Architektur angemessen weiterzubauen. In Prag schließlich wurde ein rationalistischer Großbau aus den frühen dreißiger Jahren transformiert, der den Blick auf die Modernisierung der klassischen Moderne im ersten Thementeil abschließt.
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36404-bauwelt-8-21-prunk

Verfasser
Titel
  • Bauwelt 2021.8 P(r)unk An den Grenzen des guten Geschmacks
Verlag Jahr
Ort Land
Medium
Technische
Angaben
  • 29,7x23,5 cm, ISBN/ISSN 0005-6855
    Broschur, Offsetdruck
Sprache
ZusatzInfos
  • Die Bauwelt ist eine 14-täglich in der Bauverlag BV GmbH (Gütersloh) erscheinende deutsche Architektur-Zeitschrift. Das jeweils letzte Heft eines Quartals erscheint als Stadtbauwelt und widmet sich aktuellen städtebaulichen Fragestellungen. Die Bauwelt existiert seit 1910 und hat ihren Sitz in Berlin. Sie erschien 2009 in einer Druckauflage von ca. 12.000 Exemplaren und verfügt über den größten Stellenmarktteil aller deutschsprachigen Architekturzeitschriften.

    Darf’s ein bisschen mehr sein?
    Ziehen wir mal etwas an den Haaren herbei, an langen, wilden, mit viel Haarspray gehaltenen Haaren in orange-rot: An den Haaren von Vivienne Westwood. She’s The Queen of P(r)unk. In diesem Sinne ist, was sich in diesem Heft versammelt, pompös as hell oder schert sich nicht die Bohne darum, ästhetischen Konventionen zu genügen. In beiden Extremen jedoch gute Architektur – finden wir. Zwar wird es nicht ganz so schrill wie die Entwürfe der Modequeen. Immerhin aber fanden wir eine Dragqueen als Quarterback, und ihr Macher lieferte denn auch einen Slogan mit: „Wir wollen mehr Spaß. Design ist nichts Intellektuelles.“ Schlagen Sie jetzt nicht den Deckel zu und die Hände über dem Kopf zusammen! Wir haben auch Feingeister bedacht, denn Prunk und Punk verstecken sich bisweilen raffiniert. Könnten gar auf Sockel verfrachtete Architekten wie Aldo Rossi im Herzen etwas sehr Anarchisches getragen haben ?
    Ein bisschen Prunk kann nicht schaden, dachten wir, als das Heft fertig war. Warum aber behauptet so selten ein Architekturbüro, es hätte ein schönes Haus gebaut? Lieber umschreibt es sein Werk als kontextual, extrovertiert, reduziert. Wer sich dagegen für Zierde begeistert, landet schnell im Töpfchen „reaktionär“. Dabei ist Zierrat nun einmal in der Welt. Und es lohnt, damit umzugehen. Das zeigen Umbauten in Amsterdam und Andalusien. Vom kühlen Glanz bis zum üppigen Pomp: Es braucht Mut, sich an die Grenzen des guten Geschmacks zu wagen.
    Vom Prunk zur Stadt
    Zentrale Plätze und Straßen haben sich in Jahrhunderten zu einer Ausstellung des Repräsentationswillens von Kirche, Adel und Bürgertum entwickelt. In Deutschland ging vieles davon im Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs unter. Lübeck war 1942 ein frühes Ziel für ein Flächenbombardement, Berlin blieb es, bis im Frühjahr 1945 die Rote Armee die Stadt vom Nationalsozialismus befreite, und verlor einen weiteren Groß­teil seiner Substanz durch die Teilung; in Ingolstadt wurde noch wenige Wochen vor der Kapitulation der Süden der Altstadt zerstört. Bis heute prägen Brachen, Lücken, Provisorien die inneren Bereiche dieser Städte. An der Trave ist seit sechs Jahren ein neues Altstadtquartier im Entstehen, das einen anderen Weg einschlägt als die Rekonstruktionsvorhaben in Dresden, Potsdam und Frankfurt am Main: Im Lübecker Gründungsviertel soll mit zeitgenössischer Architektur der Wiederaufbau der fünfziger Jahre altstadtgemäß korrigiert werden. Gut die Hälfte ist inzwischen fertig: Anlass für eine Zwischenbilanz. Dazu zwei Baulückenschließungen in Berlin und Ingolstadt: ohne Prunk, aber mit Sorgfalt.
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36405-bauwelt-18

Verfasser
Titel
  • Bauwelt 2022.18 Past forward
Verlag Jahr
Ort Land
Medium
Technische
Angaben
  • 64 S., 29,7x23,5 cm, ISBN/ISSN 0005-6855
    Broschur, Offsetdruck
Sprache
ZusatzInfos
  • Die Bauwelt ist eine 14-täglich in der Bauverlag BV GmbH (Gütersloh) erscheinende deutsche Architektur-Zeitschrift. Das jeweils letzte Heft eines Quartals erscheint als Stadtbauwelt und widmet sich aktuellen städtebaulichen Fragestellungen. Die Bauwelt existiert seit 1910 und hat ihren Sitz in Berlin. Sie erschien 2009 in einer Druckauflage von ca. 12.000 Exemplaren und verfügt über den größten Stellenmarktteil aller deutschsprachigen Architekturzeitschriften.

    Im Juni letzten Jahres, Auslandsreisen waren nach monatelangen, coronabedingten Beschränkungen gerade wieder möglich, habe ich mir in Italien das Trainingszentrum des US Sassuolo angesehen, ein lang­gestreckter, abgetreppter Riegel aus dunklem Backstein, samtigem Beton und warmem Eichenholz, entworfen vom Mailänder Büro Onsitestudio (Bauwelt 14.2021). Tags zuvor hatte ich Architekt Giancarlo Floridi in seinem Mailänder Büro getroffen, der mir die Entwurfsgeschichte erzählte. Es war ein Eintauchen in historische Analogien und Bildwelten, die mir schnell deutlich machte, dass er und sein Büropart­ner Angelo Lunati beim Planen aus dem Vollen schöpfen: aus den Anforderungen des Programms und den Besonderheiten des Orts, aus der Baugeschichte und aus der Typologie, aber auch aus der Literaturgeschichte und aus der der Fotografie. Als Reiselektüre hatte ich „Ideas of Ambiente“ eingepackt, ein handliches Paperback, in dem Lunati die Antriebskräf­te der modernen Großstadtarchitektur Mailands anschaulich herausarbeitet (ebenfalls Bauwelt 14.2021). Was das mit diesem Heft zu tun hat? Im Herbst letz­ten Jahres schlug Floridi mir eine Serie von Beiträgen über europäische Bauten der Nachkriegsmoderne vor, die seiner Ansicht nach bislang zu wenig Berücksichtigung im Kanon der Architekturgeschichte ge­funden haben, zu Unrecht aus seiner Sicht, da sie ebenso originelle wie ungebrochen aktuelle Antworten auf Fragen von Entwurf und Planung bereit hielten. Die Idee, diese Serie in einem Thementeil zusammenzufassen, lag da nicht fern: alles Weitere ab Seite 18.
    Sakral und Säkular
    Wenn wir kirchliche Projekte in Sachsen vorstellen, könnte das bedeuten, sich in die Nesseln zu setzen. Kirche ist heikel und Sachsen ist heikel, schaut man auf die Nachrichtenlage. Gleichzeitig war Kirche in Sachsen während der DDR-Zeit auch ein Zufluchtort für Regimekritiker. Ein Hauch dieser Atmosphäre scheint noch in der kleinen Kirche am Leipziger Stadtrand zu hängen, in Zuckelhausen. Jüngst haben die Architekten Irlenbusch von Hantelmann sie erweitert.
    Gebaut wird in der Kombination Sachsen und Kirche derzeit fleißig, und dabei recht anspruchsvoll. Das beweisen nicht zuletzt acht im diesjährigen Wettbewerb um den Sächsischen Staatspreis für Baukultur nominierte Projekte zum Thema. Neben der neuen Sakristei in Zuckelhausen zeigen wir zwei dieser Nominierungen: Den Umbau vom Haus der Kathedrale in Dresden durch Alexander Poetzsch Architekten und den Wiederaufbau der Kirche in Canitz bei Riesa von Peter Zirkel Architekten – letztere wurde im Verfahren mit einer Anerkennung gewürdigt.
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