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Kategorie: Alle Kategorien, Sortierung: Autor, aufsteigend. 10 Treffer


Fehle Isabella, Hrsg.
No secrets! – Bilder der Überwachung! 24.03.–16.07.2017
München (Deutschland): Münchner Stadtmuseum, 2017
(Flyer, Prospekt) 12 S., 21x10,5 cm,
Techn. Angaben Informationsflyer zur Ausstellung, Leporello
ZusatzInformation Spätestens seit den Enthüllungen von Edward Snowden ist deutlich geworden, in welchem Ausmaß Netzwerke und Datenströme die Ziele von Überwachung und Kontrolle sind. Aber nicht nur Geheimdienste generieren Daten aus der Nutzung von Medientechnologien, auch im "Internet der Dinge" und in den Fantasien von "Big Data" werden mediale Vorgänge, Ereignisse und Kommunikationen automatisierten Auswertungen unterzogen, die die Kontrolle des Menschen zum Ziel haben. Die Ausstellung beleuchtet dieses Thema, das meist sehr emotional und kontrovers diskutiert wird. In einem kurzen historischen Rückblick werden die Vorfahren der staatlichen Kontrolle von Mensch und Raum, etwa die Einführung der öffentlichen Straßenbeleuchtung oder die erkennungsdienstliche Fotografie, als einem Vorläufer aktueller biometrischer Erfassungsmethoden verortet. Der Hauptteil der Ausstellung präsentiert zeitgenössische Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Video, Malerei, Plakat und Installation. Mittels unterschiedlichster Taktiken versuchen sie, die heutigen Praktiken der Überwachung zu torpedieren, zu reflektieren oder zumindest sichtbar zu machen. Ergänzend zur Ausstellung im Münchner Stadtmuseum widmet sich die ERES-Stiftung unter dem Titel „No secrets! – Reiz und Gefahr der digitalen Selbstüberwachung“ dem mittlerweile weitverbreiteten Phänomen, dass sich die meisten Menschen heute durch die Benutzung von Internet, Smartphones und Social Media quasi freiwillig überwachen lassen.
Text von der Webseite

Stichwort Fotografie / Installation / Malerei / Plakat / Video
TitelNummer 019764701 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.muenchner-stadtmuseum.de

Lorch Catrin
Künstler Zufall - Der Maler Thomas Scheibitz schätzt Präzision. Nichts war ihm wichtiger als die Kontrolle über seine Werke. Bis jetzt. Dieses Motiv fand er im Papierkorb. Ein Fehldruck. Und doch ist es ein echter Scheibitz.
München (Deutschland): Süddeutsche Zeitung, 2016
(Presse, Artikel) 1 S., 57x40 cm,
Techn. Angaben Beitrag in der SZ vom 11. März 2016, Großformat
ZusatzInformation Dieses Abfallprodukt, entstanden bei der Arbeit am Künstlerbuch "Tisch, Ozean und Beispiel", konterkariert vieles, wofür dieser Künstler steht: Kontrolle, Perfektion, Reflexion. Dennoch ist es ein Scheibitz, unverwechselbar, womöglich noch etwas konzentrierter als die gewohnte, austarierte Motivik, für die er international gefeiert wird.
Text von der Webseite

Sprache Deutsch
TitelNummer 015378560 Einzeltitelanzeige (URI)

Cantsin Monty (Zack David), Hrsg.
Lisme Nr.4 (Smile)
Amsterdam (Niederlande): Selbstverlag, 1985
(Zeitschrift, Magazin) 56 S., 21x15 cm,
Techn. Angaben Drahtheftung, Druck, vermutlich Xerox, teils händisch koloriert und beschriftet, mit eingeklebten, bemalten und aufklappbaren Papieren,
ZusatzInformation Lisme ist eine Zeitschrift der pregropertivistischen Bewegung. Lisme hat keine Regel, Zensur, Beschränkung oder Kontrolle. Es wird höchstens kontrolliert, ob es Kontrolle gegeben hat. (Text aus dem Magazin.)
Namen Anna Banana Productions / Arthur Berkhoff / Damaso Ogaz / David Cole / David Zack / György Galantai / Jürgen O. Olbrich / Klaus Groh / Manifest von Pata-Duddi / Mark Bloch / Misao Kusumoto / Pawel Petasz / Prop. / Robert Rehfeldt / Robin Crozier / Vittore Baroni
Sprache Englisch
Geschenk von Klaus Groh
Stichwort 1980er Jahre / Mail Art
TitelNummer 017124627 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.thing.de/projekte/7:9%23/smile_index.html

Lenger Hans-Joachim / Ott Michaela / Speck Sarah / Strauss Harald, Hrsg.
querdurch Bd. 3 - Virtualität + Kontrolle
Hamburg (Deutschland): material-Verlag / Textem Verlag, 2010
(Buch) 332 S., 23,5x16,5 cm,
ISBN/ISSN 978-3-941613-26-3
Techn. Angaben Fadenheftung, angeklammert 16 Seiten-Heft auf anderem Papier
TitelNummer 008276254 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.textem.de

Shiva Vandana
dOCUMENTA(13), 100 Gedanken - Nr. 012 Die Kontrolle von Konzernen über das Leben
Ostfildern (Deutschland): Hatje Cantz Verlag, 2012
(Buch) 44 S., 14,8x10,5 cm,
ISBN/ISSN 978-3-7757-2861-4
Techn. Angaben aus der Reihe 100 Gedanken zur dOCUMENTA (13), Drahtheftung
Sprache Deutsch
TitelNummer 008596268 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.documenta.de

Zmijewski Artur, Hrsg.
ArtWiki:Manifesto - Open Data for the Arts
Berlin (Deutschland): Berlin Biennale, 2012
(Text) 2 S., 29,7x21 cm,
Techn. Angaben Ausdrucke von der Webseite
ZusatzInformation Offener Zugang zur Kunst
Nahezu 5.000 Künstlerinnen und Künstler, die einem Open Call folgten, nehmen anlässlich der 7. Berlin Biennale an einem einzigartigen Projekt teil: ArtWiki. Unter diesem Namen figuriert eine Plattform, auf der neben dem eigentlichen Inhalt, den digitalen Abbildungen von Kunstwerken, Biographisches und Aussagen zum künstlerischen und/oder politischen Selbstverständnis zugänglich sein werden. Die künstlerischen Curricula werden auf diese Weise zu einer netzbasierten Datenbank für die zeitgenössische Kunstproduktion und offerieren damit zugleich ein allen im weitesten Sinne Kunstinteressierten zugängliches Rechercheinstrument. Somit überträgt ArtWiki die Prinzipien des offenen Internets auf die Kunstwelt, wobei allein die Künstler bestimmen, was von und über sie der Öffentlichkeit zugänglich sein soll. Die Nutzung von ArtWiki ist kostenfrei.
Jedes künstlerische Curriculum zeichnet sich durch eine Vielzahl von Personen, Orten und Projekten aus, die als Begegnungen, Stationen und Tätigkeiten Verknüpfungspunkte zu den anderen Curricula ergeben, die diese mit jenem gemeinsam haben. Das somit entstehende Netz von Verbindungen generiert nach einem differenzierten Regelwerk eine künstlerische Reputation, die sich sowohl durch qualitative Attribute wie auch statistisch-quantifizierend abbilden lässt. Auf diese Weise wirken biographische Data und Aussagen zum künstlerischen Selbstverständnis in Form textueller Prosa zurück auf den Künstler und sein Werk, was dem Ansatz von Linked Data entspricht. Eine solche Rückkopplung mit seiner verstärkenden Wirkung auf die Rezeption von Kunst referenziert die Werke, ohne dabei die zentrale Funktion des Kunstwerks zu unterlaufen, sondern vielmehr dessen Diskursivierung zu intensivieren. Die so stattfindende Verlängerung des künstlerischen Prozesses steuern die Künstler ausschließlich selbst, und sie sind es auch, denen in dieser Internetbibliothek jederzeit die uneingeschränkte Kontrolle über die darin enthaltenen Dokumente obliegt. Aus den technischen Möglichkeiten, auf denen die offene Kunstwerk-KünstlerInnen-Datenbank basiert, erwächst für die Künstlerinnen und Künstlern ein Organon, das zu Quelle und Medium von Wissen über sie und ihre wie generell die Kunstproduktion ihrer Zeit avanciert: ArtWiki ist ein einfacher wie auch demokratischer Zugang zu zeitgenössischer Kunst.
Galerien und andere Einrichtungen des Kunstmarktes regeln bis heute den Zugang zum Kunstwerk in seiner physischen Materialität. Als Torwächter eines quasi-geschlossenen Systems, innerhalb dessen Kunstwerke zirkulieren, steuern Jurys und Vorselektoren mittels gewisser Mechanismen Institutionen bzw. Organisationen, um den so als offen dargestellten Kunstmarkt kontrollieren zu können. Die öffentlich verfügbaren Informationen über Kunst, wie sie teilweise im Internet zu finden sind, sind meistens dürftig und oberflächlich. Lokal privilegierten Sammlern und Besuchern von Ausstellungseröffnungen, Kunstmessen etc. bleibt es vorbehalten, sich auf dem Laufenden zu halten. Das freie Zirkulieren digitaler Darstellungen und Beschreibungen von Originalwerken und deren Urhebern hingegen, wie es durch ArtWiki im Netz statthaben wird, ergänzt das konventionelle Angebot der Institutionen und belebt jenseits von ihnen nachhaltig den Kunstmarkt.
Darüber hinaus wirkt ArtWiki revolutionär auf die kuratorische Praxis: Entscheidungen finden und, wie nötig auch immer, sie zu legitimieren, war bisher ein höchst umstrittenes Verfahren. Mit ArtWiki steht jetzt online das Material aller Künstler, die unserem Open Call gefolgt sind, als Referenz zur Verfügung, wodurch Nachvollzug und Validierung gewährleistet ist. Damit wird ArtWiki nicht nur zur Entscheidungshilfe, sondern ebenso Werkzeug, das etwaige Zensurbestrebungen zu umgehen und diskursive Macht zu unterhöhlen vermag. Gleichfalls ermöglicht sie auch andere Sicht- und Betrachtungsweisen, die zu einer neuen Narrativität von Kunst führen und damit Einfluss auf akademische Gelehrsamkeit sowie Forschung nehmen. Nicht zuletzt – und wie bereits in anderen Fällen – werden somit die Pfade des Plagiierens und der künstlerischen Innovation für alle nachvollziehbar. ArtWiki – in seiner Konstituierung durch KünstlerInnen sowie sein Wirken auf Experten und Kunstfreunde, das wiederum äußerst komplex auf die KünstlerInnen und ArtWiki zurückwirkt – wird damit in seiner äußersten Konsequenz zum aktuellsten Kapitel in der Geschichte zeitgenössischer Kunst, das sich einer digitalen Historiographie verdankt, die zugleich konsequent kollaborativ ist

Sprache Deutsch / Englisch
TitelNummer 008899304 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.artwiki.org/ArtWiki

Steyerl Hito
Duty-Free Art
Madrid (Spanien): Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía, 2015
(Buch) 176 S., 27x18 cm,
ISBN/ISSN 978-84-8026-530-0
Techn. Angaben Softcover, Broschur, Schutzumschlag aus Noppenfolie,
ZusatzInformation Publikation zur gleichnamigen Ausstellung vom 10.11.2015-21.03.2016.
A conversation between Hito Steyerl and João Fernandes, curator of the exhibition, an essay by Carles Guerra and Steyerl herself, introduced us to one of the most relevant contemporary artists in the field of Video art. Steyerl approaches current themes in her work, for instance the impact the proliferation of images and the use of the Internet and technology have on our lives. She uses these issues as a starting point for developing, not just through her video pieces but also through writing and essays, critical work about control, surveillance and militarisation, migration, cultural globalisation, feminism and political imagery, questions she believes have the capacity to create realities.
Text von Website

Sprache Englisch / Spanisch
Geschenk von Museo Reina Sofia
Stichwort Feminismus / Gesellschaftskritik / Globalisierung / Kontrolle / Videokunst
TitelNummer 016562606 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.museoreinasofia.es

Fehle Isabella, Hrsg.
No secrets! – Bilder der Überwachung
München (Deutschland): Münchner Stadtmuseum, 2017
(PostKarte) 2 S., 21x10,5 cm,
Techn. Angaben Einladungskarte
ZusatzInformation Einladung zur Ausstellungseröffnung, No secrets! – Bilder der Überwachung, 24.03.–16.07.2017, im Stadtmuseum München
Stichwort Big Data / Fotografie / Geheimdienste / Kontrolle / Malerei / Plakat / Video
TitelNummer 019765701 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.muenchner-stadtmuseum.de

Dannecker Maks
Markiert - Besondere Banknoten
Leonberg (Deutschland): Selbstverlag, 2017
(Buch) 19,2x19,2 cm, Auflage: 60, Nr. 1, signiert,
Techn. Angaben Hardcover, Digitaldruck auf Karton, eingehängt ein Textblatt aus Transparentpapier, beigelegt ein Originalfoto
ZusatzInformation Auf Geldscheinen, meist den großen, findet man manchmal kleine Markierungen, Zeichen oder Buchstaben meist als Stempeldrucke. Beim Zählen oder der Kontrolle der Scheine werden diese manchmal gestempelt um den Besitzer zu kennzeichnen.
Mit einem Text von Prof. Uwe J. Reinhardt

Geschenk von Maks Dannecker
Stichwort Dokumentation / Farbfotografie
TitelNummer 023422653 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.maksdannecker.de

Steig Alexander, Hrsg.
Visus visere
München (Deutschland): icon Verlag Hubert Kretschmer / Kunstraum München, 2017
(Buch) 88 S., 21x14,8 cm, Auflage: 500, 2 Stück.
ISBN/ISSN 978-3-928804-53-0
Techn. Angaben Broschur, 1 Arbeitsexemplar mit Anmerkungen
ZusatzInformation Erschienen anläßlich des Projektes Visus visere von Alexander Steig, Ausstellung und Symposion im Kunstraum München, 02.-31.07.2011.
... Videoüberwachung soll als Präventivmaßnahme zum Schutz der Bevölkerung in der Öffentlichkeit dienen; zur Überführung von Straftätern wird sie als Aufklärungsinstrument herangezogen. Plätze, Straßen, Bahnhöfe, aber auch merkantile Einrichtungen und das private Umfeld bis zur eigenen Haustür finden Eingang in die allzeit wachsamen Augen unzähliger Kameras; ob gleichzeitig ein Augenpaar am Bildschirm diese Informationen bewertet (und im Falle einer Besonderheit »entsprechende Maßnahmen« einleitet) oder die Bilder digital gespeichert (und bei Bedarf rückwirkend eingesehen) werden, hängt von Faktoren wie Gefährdungslage, Relevanz des Ortes und finanziellen Mitteln ab. ...
Aus dem Vorwort von Alexander Steig

Namen Andreas Henze (Gestaltung) / Daniela Stöppel (Lektorat) / Frank Stolle (Fotografie) / Ilka Kreutzträger (Interview) / Luise Horn (Lektorat) / Nils Zurawski / Patricia Drück (Text) / Simon Frisch (Text) / Slavko Kacunko (Text)
Sprache Deutsch
Stichwort Beobachtung / Closed-Circuit / Kontrolle / Theorie / Videoinstallation / Wahrnehmung / Ästhetik / Öffentlichkeit / Überwachung
TitelNummer 024042664 Einzeltitelanzeige (URI)



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