|
Titel
-
11. Mainzer Minipressenmesse
Technische Angaben
-
8 S., 47x31,5 cm, Auflage: 50.000, keine weiteren Angaben vorhanden
Blätter lose ineinander gelegt
ZusatzInfos
-
Messezeitung 09.-12.05.1991, mit Beiträgen über die Autorenvereinigung K. C. aus Leningrad, The Small Press Group of Britain, Fünf Thesen zur Typografie, V.O. Stomps Preis, Pressendrucke aus der DDR
|
Technische Angaben
-
27x30 cm, Auflage: 50, numeriert, signiert, keine weiteren Angaben vorhanden
15 Blatt Fotos (Handabzug), Übermalung: 4-farbiger Siebdruck auf Acryl, 3 Seiten Text, Siebdruck auf schwarzem Karton, 2 Seiten Fotos der Life-Situation
ZusatzInfos
-
Synchron zu den flüchtigen, fließenden Bildern einer geschwenkten Kamera spielen M. Freudenberg und Penck Musik. Wenn Kahlen die Kamerabewegung anhält (»Achtung Aufnahme«), einen zufälligen Bildausschnitt der Galeriesituation fixierend, frieren auch die musikalischen Rhythmen ein. Penck steht auf und malt auf eine vor dem fixierten Monitorbild plazierte Glasscheibe – mit der Bildstruktur, gegen sie an, über sie hinweg. So entstehen 15 Bilder, bei einigen fühlen sich auch anwesende DDR-Künstler (u. a. Strawalde) stimuliert, Penck zuvorzukommen und eine Scheibe zu bearbeiten.
Die Performance fand vor Besuchern aus Ost und West im Anschluß an Kahlens unerlaubte Ausstellung »Licht-Be-Zeichnungen« in der privaten Ostberliner Galerie Schweinebraden statt und ist die erste als Performance konzipierte Demonstration von Video in der DDR. Ein Teil der Geräte war über den diplomatischen Dienst in den Osten gelangt, ein anderer (tarngrün gestrichen) kam durch einen NVA-Psychologen in die Galerie.
Katalog Ostranenie 1997
Eher ungewöhnlich, wurde ein Video-Performance so organisiert, dass sowohl eine Kunst-Edition, als diese gleichzeitig eine Dokumentation des Performances repräsentierte. Es entstand eine eigenständige Kunst-Mappe und Dokumentation des ersten Video-Perfor-mances in der DDR, geplant und realisiert von Wolf Kahlen, W-Berlin: die Mappe Achtung Aufnahme. Zeit und Ort der Aktion: 1.02.1980 in der legendären EP Galerie von Jürgen Schweinebraden in der Dunckerstraße 17, Prenzlauer Berg.
von der Webseite der EP-Edition
|
Titel
-
wer uns angreift wird vernichtet
Technische Angaben
-
25x20,2 cm, Auflage: Unikat, signiert, keine weiteren Angaben vorhanden
Pop-Up-Buch mit Hausruine, Parole der DDR-Grenztruppe, Acryl auf Karton, Klebeband
ZusatzInfos
-
parole der DDR-Grenztruppe
|
Titel
-
Bilbliophilie 2000, Sammlung Günther Rossipaul
Technische Angaben
-
355 S., 29,7x21 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
Broschur, Beilage zur Vorbesichtigung der Auktion und Sonderdruck beigelegt.
ZusatzInfos
-
Auktionskatalog zur Sammlung von Günther Rossipaul.
|
Technische Angaben
-
22,4x21,6 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
Schweizer Broschur mit Graupappe Siebdruck, Originalzeichnung auf dem Umschlag signiert, Fadenheftung mit schwarzem Faden
ZusatzInfos
-
Katalog über die ausgestellten Keramiken des Künstlers A. R. Penck (Ralf Winkler).
Ausstellungen im Institut Mathildenhöhe am 10.12.1993-23.01.1994 und im Badischem Landesmuseum Karlsruhe am 06.03.-24.04.1994
Seit 1987 beschäftigt sich A. R. Penck, das Multitalent der deutschen Künstlerszene, mit Keramik. Das Spektrum seiner Arbeiten als Maler, Graphiker, Buchillustrator, Bildhauer, Poet, Jazzmusiker und Filmemacher erweitert er um eine Kunstsparte, die ihm neue Gestaltungsmöglichkeiten für seine ungebrochene Neugier und Kreativität bietet, in der er zugleich auch seine Bildprogrammatik auf engem, meist konvexen oder konkaven Raum entfalten kann. Hier, wie auf seinen Bildern, bevölkern die an Höhlenmalerei erinnernden Zeichenkonfigurationen, die sein Werk in der internationalen Kunstszene berühmt machten, die Gefäße und Objekte ebenso wie die erotischen Szenen, die abstrakten Zeichensymbole und die Schriftzeichen mit aktuellen politischen Anspielungen und Bezügen zu seiner Vergangenheit in der ehemaligen DDR.
Die Keramik, die in dieser Ausstellung gezeigt wird, entstand zwischen 1990 und 1993 in der Berliner Keramikwerkstatt von Kattrin Kühn.
Text aus Vorwort entnommen.
|
Titel
-
non sense / con sense / commonsense
Technische Angaben
-
Auflage: 20, numeriert, signiert, keine weiteren Angaben vorhanden
Blätter mit visueller Poesie in Jiffi-Tasche, beklebt. aus der GDR = DDR
|
Titel
-
sechs plakatkünstler stellen aus - das plakat als kunstgegenstand
Technische Angaben
-
19x20 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
Katalog zur Ausstellung in der Galerie des Staatlichen Kunsthandels der DDR
|
Titel
-
Die Kunst schlägt zu Buche - Das Künstlerbuch als Kunstphänomen
Technische Angaben
-
376 S., 24x16 cm, ISBN/ISSN 9783942139328
in Zusammenarbeit mit Stefan Soltek vom Klingspor-Museum Offenbach
ZusatzInfos
-
Das Künstlerbuch angemessen beschreiben oder definieren zu wollen, erweist sich als äußerst schwierig. Allein schon die verschiedenen Begrifflichkeiten, die zur Bezeichnung des vom Künstler konzipierten, gestalteten oder verantworteten Buchs verwendet werden, differieren erheblich voneinander. So verbindet sich mit dem in den jeweiligen Sprachen verwendeten Ausdruck artist’s book, livre d’artiste oder Künstlerbuch eine jeweils spezifische Ausformung. Zwar gibt es Übereinstimmungen, aber sie reichen nicht aus, um eine abschließende Definition für den Gegenstand zu geben.
Präziser erweist sich eine Eingrenzung des Gegenstandes. So lassen sich Grenzen beschreiben, bei denen künstlerbuchtypische Eigenschaften den Rahmen des Künstlerbuches zu überschreiten geneigt sind. Das betrifft die Typografie, den Buchkörper, die Rezeptionsweisen und die Chronologie der Entwicklungsgeschichte dessen, was gemeinhin als Künstlerbuch bezeichnet wird. Diese Grenzen in Augenschein zu nehmen und damit in das weite Feld des Künstlerbuchs einzuführen, ist Anliegen der Darstellung. Erfasst werden gleichermaßen Klassiker des Künstlerbuchs wie auch zeitgenössische Beispiele, Produktionen der nonkonformen Kunst, wie sie in der ehemaligen DDR entstanden, werden ebenso berücksichtigt, wie jüngste Beispiele russischer Künstler.
Text von der Verlagswebseite
|
Titel
-
Aus dem Untergrund - Staatsbibliothek Regensburg zeigt die deutsche Einheit in Künstlerbüchern
Technische Angaben
-
keine weiteren Angaben vorhanden
Farblaserkopie nach einem Artikel in Nr 11 vom 14.3.2014 über die Künstlerbücherausstellung "Die deutsche Einheit im Spiegel von Künstlerbüchern" des Münchner Sammlers Reinhard Grüner
|
Titel
-
Lutz Dammbeck - Herakles Konzept (1977-1987), Film·Foto·Buch·Aktion
Technische Angaben
-
16x11,5 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
Einladungskarte
ZusatzInfos
-
Zur Ausstellung von 07.03.-28.06.2015
Lutz Dammbeck (1948 in Leipzig geboren) fasste seine Montagen aus Zeitungsausschnitten, Archivalien und Fotografien, seine Film- bzw. Mediencollagen aus Malerei, Tanz, Film und Musik, seine Installationen, Bilder, Fotografien und Texte 1984 unter der Bezeichnung „Herakles Konzept“ zusammen. Als ein sich permanent fortschreibendes Gesamtkunstwerk entwickelte sich das Herakles Konzept zu Lutz Dammbecks zentralem Thema, um das sich seine Arbeit bis heute dreht. Ausgangspunkt des Herakles Konzeptes bilden drei literarische Texte, die Lutz Dammbeck inspirierten: Das eigensinnige Kind, ein Märchen nach den Gebrüdern Grimm, Herakles 2 oder die Hydra von Heiner Müller aus dem Jahr 1972 und Die Ästhetik des Widerstands von Peter Weiss. Die drei Teile des Romans erschienen 1975, 1978 und 1981 in Westdeutschland, und als Gesamtausgabe 1983 in der DDR.
|
Titel
-
Gurlitt war nur der Anfang - Jetzt geht es weiter mit Forschung zur Kunst in der NS-Zeit – und zu den geraubten Werken des Kolonialismus, den Sprengungen in Syrien, dem DDR-Erbe.
Technische Angaben
-
1 S., 57x40 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
Artikel in der SZ Nr. 211 vom 14. September 2015, Feuilleton S. 13
ZusatzInfos
-
Der Kunsthistoriker Ulrich Pfisterer will München zum globalen Zentrum für Kulturgutkunde machen
|
Titel
-
Design in der DDR - Nach der Wende verschwanden ostdeutsche Produkte vom Markt - jetzt wird ihr bleibender Wert entdeckt
Technische Angaben
-
2 S., 57,2x40 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
3 Artikel in der SZ Nr. 224 vom 29. September 2015, S. 10
ZusatzInfos
-
Vier Schrauben für die Ewigkeit - Der Sammler Günter Höhne über Qualitäten der DDR-Produkte, Konsum und Sperrmüllhaufen.
Die Wonnen des Mangels - Was der Alltag mit DDR-Design über das Land erzählt.
Auch Möbel sind politisch - Zeit seines Lebens rieb sich der DDR-Designer Franz Ehrlich am Zeitgeist. Jetzt ist er angesagt
|
Technische Angaben
-
28 S., 29,7x21 cm, Auflage: 7.000, ISBN/ISSN 1433349X
Drahtheftung
|
Titel
-
so-VIELE.de Heft 044 2016 - Länder
Technische Angaben
-
36 S., 14,8x10,5 cm, Auflage: 500, 2 Stück. ISBN/ISSN 9783928804448
Drahtheftung
ZusatzInfos
-
Erschienen anläßlich von super urban village, 10 Kunstprojekte im öffentlichen Raum zum Thema Flucht und Identität, 03.-19.06.2016, im Rahmen des Kunstfestivals Ortstermin 2016, Kunstverein Tiergarten, Berlin. Kuratiert von Christian Hamm.
Länderzeichen in Gebärdensprache der DDR aus den 80er Jahren
|
Titel
-
Inge Müller - Ich will alles von der Welt
Technische Angaben
-
100 S., 21x14,8 cm, ISBN/ISSN 9783946807032
Softcover, Broschur,
ZusatzInfos
-
Ein biografischer Essay von Blanche Kommerell über die Dichterin Inge Müller, Gespräch mit dem Dramatiker Heiner Müller über dessen verstorbene Frau aus dem Jahr 1989. Dazu Gedichte von Inge Müller (1925-1966) und Bilder von Reinhard Pods.
Text von Verlagswebsite
|
Titel
-
alternative 038/039 - Zeitschrift für Literatur und Diskussion
Technische Angaben
-
50 S., 21x15 cm, 2 Stück. keine weiteren Angaben vorhanden
Drahtheftung, Doppelheft
ZusatzInfos
-
Thema des Heftes: Sie sprechen verschiedene Sprachen. Schriftsteller aus beiden Teilen Deutschlands im Gespräch. Bibliographie der neueren DDR-Literatur. Beilage Dokumente 1 - Leningrader Schriftsteller Colloquium Der zeitgenössische Roman
|
Titel
-
alternative 058 - Zeitschrift für Literatur und Diskussion
Technische Angaben
-
44 S., 21x15 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
Drahtheftung
ZusatzInfos
-
Thema des Heftes: Neue Texte aus der DDR
|
Titel
-
so-VIELE.de Heft 044-2 2016 - Länderkennzeichen
Technische Angaben
-
48 S., 14,8x10,5 cm, Auflage: 200, 2 Stück. ISBN/ISSN 9783928804523
Drahtheftung
ZusatzInfos
-
2. Auflage, erweitert, überarbeitet und übersetzt
Erschienen anlässlich der Ausstellung The Order Of Things. 05.11.–17.12.2016, Galerie Soy Capitán, Berlin-Kreuzberg
Gebärdenb aus einem Buch aus der DDR aus den 80er Jahren
|
Technische Angaben
-
12 S., 50x35,8 cm, Auflage: 2.000, keine weiteren Angaben vorhanden
Lose ineinander gelegte, gefaltete Blätter
ZusatzInfos
-
Streitschrift für Politik, Kunst, Geschichte, Kultur, Kriminalistik.
Die Möglichkeit, meine sog. Stasi-Akte einzusehen, brachte Unsägliches über die Machenschaften des MfS (Ministerium für Staatssicherheit der DDR) zutage: 18 Bände = 8000 Blatt Unterlagen. Dokument des vergeblichen Versuchs, eine auf der Leidenschaft zur Kunst gründende Privatgalerie zu „bearbeiten“, zu „zersetzen“ und zu „liquidieren“. Die eher stolpernden Versuche, Deutschen mit einer jeweils extrem unterschiedlichen ideologischen Sozialisation eine gemeinsame Identität anzupassen, erwies sich mehr und mehr als eine Generationenaufgabe. Dieser Hintergrund bewog mich, meine Akte als „Fallbeispiel“ für das DDR-typische Phänomen der Kunst als Feindbild, zu betrachten und vergleichsweise zügig zu publizieren. Die dafür geeignete Form sowohl hinsichtlich Kosten als auch Distribution schien mir eine Zeitung im üblichen Zeitungsformat.
Text von der Website.
|
Titel
-
kontakt nr. 4 - Revista de la juventud de la República Democrática Aleman
Technische Angaben
-
52 S., 23,5x16,5 cm, ISBN/ISSN 03236013
Drahtheftung, farbiges Papier,
ZusatzInfos
-
Jugendmagazin der DDR, im Centerfold ein Mailart-Projekt
|
Titel
-
Intermail Human Habitat Action '81
Technische Angaben
-
[12] S., 21x15 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
Geklammert, einseitige Thermodrucke,
ZusatzInfos
-
Liste mit internationalen Mailart-Künstlern
|
Titel
-
Hand Made Paper - Paper Re Making
Technische Angaben
-
21,3x15 cm, numeriert, keine weiteren Angaben vorhanden
ein Blatt mehrfach gefaltet, ein handgeschöpftes Blatt Papier und Informationsblatt beiliegend,
ZusatzInfos
-
Einladung zur Werkstatteröffnung und Werkschau vom 28.08.-04.09.1981
|
Titel
-
Schrift Stücke - Typewritings und Gedichte
Technische Angaben
-
80 S., 21,7x15,5 cm, 2 Stück. ISBN/ISSN 9783981429671
Hardcover, 57 Typewritings und 46 Gedichten
ZusatzInfos
-
In der Kunst der DDR ist Ruth Wolf-Rehfeldt eine singuläre Erscheinung. Außer ihr hat sich niemand intensiv mit Schreibmaschinengrafik beschäftigt. Doch auch in der internationalen Szene der Konkreten und Visuellen Poeten hat sie sich einen Namen gemacht, ihr Werk wird weltweit gesammelt. Ruth Wolf wird 1932 in Wurzen geboren und macht zunächst eine Lehre als Industriekaufmann – Maschinenschreiben gehört dazu. Nach dem Abitur beginnt sie, in Berlin Philosophie zu studieren. 1954 lernt sie den jungen Künstler Robert Rehfeldt kennen und findet eine Tätigkeit in der Akademie der Künste der DDR. Sie zeichnet und malt nebenher. Ihre Gedichte zeigt sie keinem. Anfang der 1970er Jahre beginnt sie, ihre typischen Typewritings zu entwickeln und sich am internationalen Netzwerk der Mail Art zu beteiligen. 1975 wird die Autodidaktin Kandidat und später Mitglied im Verband bildender Künstler der DDR. Sie hat ihren Stil gefunden. Mit Satzzeichen und Strichen stellt sie Käfigwesen her, die für sich stehen, aber auch als Sinnbild für das Leben in der DDR gelesen werden dürfen. Beeindruckend sind ihr Einfallsreichtum und die Sorgfalt, mit der sie in immer neuen Variationen auf der Klaviatur der Schreibmaschine spielt. Nach einer regen Ausstellungstätigkeit stellt sie 1990 ihre künstlerische Arbeit ein.
Text von der Website
|
Technische Angaben
-
[22] S., 29,8x21,4 cm, Auflage: 25, numeriert, keine weiteren Angaben vorhanden
Einseitig bedruckte Blätter in Klemmschiene mit farbigem Deckblatt,
ZusatzInfos
-
Zusammengestellt von Birger Jesch 1981
|
Technische Angaben
-
[16] S., 14,8x10,5 cm, Auflage: 100, signiert, 2 Stück. keine weiteren Angaben vorhanden
Drahtheftung, Digitaldruck, einmal signiert
ZusatzInfos
-
good-transfer photobook edition, Heft 1.
Zimmer aus einem Wohnblock in Thüringen aus DDR-Zeiten, der seit 2012 leer steht
|
Titel
-
Der Bücherpastor - Wie rettet man ein geistiges Erbe, das keiner mehr haben will? Martin Weskott sammelte Hunderttausende Bücher von DDR-Literaten, die eingestampft werden sollten
Technische Angaben
-
1 S., 57x40 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
Beitrag in der SZ Nr. 23 vom 28./29. Januar 2017, Gesellschaft, S. 48
|
Titel
-
Ein Fenster zur Welt öffnen. Mail Art in der DDR
Technische Angaben
-
19 S., 42x29,7 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
19 Blätter A3, farbige Inkjetdrucke nach Webseite
ZusatzInfos
-
SED und Stasi fürchteten nonkonforme Kunst, selbst wenn sie kleinformatig war und nur wenig öffentlich wahrgenommen wurde. Zum Beispiel Mail Art als künstlerischer Weg für internationalen Austausch über die Mauer hinweg.
Mail Art ist Kommunikation durch Kunst per Post. Entstanden in der Zeit des Kalten Krieges, ist sie immer noch sehr lebendig und offen für alle. Für Mail Artisten aus der DDR war die weltweite Kommunikation aber durchaus mit Schwierigkeiten verbunden, besonders, wenn es um Meinungs- und Reisefreiheit, Abrüstung und Umweltschutz ging.
Das SED-Regime reagierte mit dem politischen Strafrecht, jede „illegale Kontaktaufnahme“ in den Westen konnte bestraft werden. Die Mail Artisten Rainer Luck und Jürgen Gottschalk wurden 1984 zu Freiheitsstrafen von mehr als zwei Jahren verurteilt. Systematisch kontrollierte das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) alle Postein- und -ausgänge.
Die Mail Art war trotzdem eines der wichtigsten Medien, um abseits des staatlich gelenkten Kulturbetriebes kritische Inhalte zu verbreiten und internationale Netzwerke zu knüpfen. Sie besaß ihre größte politisch-ästhetische Brisanz während der Zeit der Entspannungspolitik nach der Unterzeichnung der Link hat Vorschau-PopupInterner Link: KSZE-Schlussakte 1975
Zur Auflösung der Fußnote[1] und bis zum Mauerfall 1989.
Text von der Webseite
1960er: Beginn der Mail Art (Ray Johnson, 1962)
1970er: Entstehung der Netzwerke, KSZE-Schlussakte 1975, erste Ausstellungen
1980er: Hochphase in der DDR, Repression, Friedensbewegung, MAUER-Projekte
1990er: Aufarbeitung und Ausstellungen nach der Wende
2000er: Mail-Art-Retrospektiven (Saarland, Leipzig, Schwerin)
2010er: Neue Ausstellungen, documenta 14 (2017)
2020er: Publikation (2025), aktuelle Ausstellungen und Jubiläen
|
Titel
-
Schumacher Konvolut - Museum Schloss Moyland
Technische Angaben
-
21x10 cm, 3 Teile. keine weiteren Angaben vorhanden
ZusatzInfos
-
Drei Flyer des Museum Schloss Moyland mit Infortmationen zum Programm, den Ausstellungen "Hasengräber", "Gestempelte Multiples, Drucksachen und Fotografien" und "Joseph Beuys und die Mail Art in der DDR"
|
Titel
-
Kleine Reihe Band 02. Joseph W. Huber - DENK-ZETTEL aus'm Osten
Technische Angaben
-
16 S., 21x15 cm, ISBN/ISSN 3928761749
Drahtheftung
ZusatzInfos
-
Ausstellung 02.02.-27.04.2008
Joseph W. Huber ging es zuallererst immer darum, Postkarten zu produzieren, Kunstwerke so klein zu gestalten, dass sie jeder haben und in seiner Tasche wegtragen konnte. Nicht das Unikat war sein Metier, sondern die vervielfältigte Kleingraphik. Da der Druck von Postkarten in der DDR nur staatlichen Verlagen vorbehalten war, durften die kleinen Auflagen der Künstler keineswegs als solche bezeichnet werden. Jede einzelne gedruckte Karte musste durch eine Signatur zur Kleingraphik 'geadelt' werden. Joseph W. Huber signierte die Karten anfangs mit seinem vollen Namen, ab 1981/1982 unter dem Pseudonym Joseph. Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahre hatte sich auch in der DDR das Bewusstsein für die Umwelt stark entwickelt, obwohl der Staat kritische Stimmen eher als "feindlichen Angriff" wertete. So schrieb Joseph W. Huber unter das Foto von einem abgestorbenen Waldstück "Wie man in den Wald hinein ruft ...", oder er erklärte die Erde "vom Umtausch ausgeschlossen". Er nennt diese Wort-Bild-Montagen DENK-ZETTEL. Einige Motive der dieser Serie erschienen zugleich auch als graphische Plakate oder als Plastiktüte. In der Ausstellung sind zudem die Entwürfe, Klischees und Stanzformen der Werke zu sehen. Text von der Website
|
Titel
-
Kleine Reihe Band 10. obenauf und ungebrochen - Künstlerpublikationen aus der DDR
Technische Angaben
-
100 S., 21x14,8 cm, ISBN/ISSN 978928761758
Broschur
ZusatzInfos
-
Ausstellung 07.02.-17.05.2009
Die Ausstellung zeigt eine repräsentative Auswahl von Künstlerpublikationen, die in den 1970er-1980er Jahren in der DDR unter meist schwierigen Bedingungen entstanden sind: Graphiken, Filme, Fotografien, Plakate, Postkarten, Bücher und Zeitschriften. Gerade die Probleme bei ihrer Herstellung und Verbreitung verleihen den Kunstwerken ihre besondere Ästhetik: Vom Super-8-Film bis zum Kartoffeldruck werden die verschiedensten Gestaltungstechniken und Materialien zu sehen sein. Viele der Arbeiten tricksen auf intelligente Art und Weise das politische Regime aus und machen auf die prekäre Situation des Landes aufmerksam.
Text von Website
|
Titel
-
In der Stille des Raumes - Home Stories in der Goodtransfergallery: Eine Ausstellung mit Fotografien von Jens Edinger
Technische Angaben
-
57x40 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
Artikel in der SZ Nr. 64 vom 17. März 2017, R17 Kultur
ZusatzInfos
-
Zur Ausstellung in der Fotobuchgalerie Goodtransfergallery, Clemensstraße 61, 17./23./24.03.19-22 Uhr, 18./19.03.16-19 Uhr. Zimmer eines leerstehenden Wohnblocks in Thüringen
|
Titel
-
so-VIELE.de Heft 055 2017 - Gartenbilder-Bildergarten
Technische Angaben
-
[52] S., 14,8x10,5 cm, Auflage: 500, 2 Stück. ISBN/ISSN 9783928804646
Drahtheftung
ZusatzInfos
-
Diese Publikation erscheint anlässlich von Secret Garden, ein Ausstellungsprojekt in der Stadt Zug, 27.05.–24.06.2017. Kuratorin Carole Kambli. Gestaltung und Text Albert Coers. Englische Übersetzung Oliver Walker
Zeichen für Gartenprodukte und ähnliche andere Zeichen in Gebärdensprache der DDR aus den 80er Jahren
|
Technische Angaben
-
[4] S., 29,4x20,8 cm, Auflage: Unikat, signiert, keine weiteren Angaben vorhanden
2 linierte Einzelblätter
ZusatzInfos
-
Der Brief von Dieter Brookmann vom 04.05.1991 ist an Klaus Groh gerichtet. Er enthält Passagen mit sozialkritischer Auseinandersetzung mit der deutschen Wiedervereinigung. Des weiteren berichtet er von seiner Ausstellung "Plakate international" (potsdamgalerie, Potsdam, 19.04.-22.05.1991) und seiner persönlichen Situation.
|
Titel
-
Deutsch-Russischer Museumsdialog - Verlust + Rückgabe
Technische Angaben
-
40 S., 21x11,5 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
Broschur, Klappenumschlag
ZusatzInfos
-
Veranstaltung aus Anlass des 50. Jahrestages der Rückführung von Kulturgütern aus der Sowjetunion.
„Verlust + Rückgabe“ war das erste Projekt der Initiative Deutsch-Russischer Museumsdialog. Anlass war der 50. Jahrestag der großen Rückgabeaktion von über 1,5 Millionen Kunstwerken aus der Sowjetunion an die Deutsche Demokratische Republik in den Jahren 1955-1958.
Am 31. März 1955 kündigte der Ministerrat der Sowjetunion die Rückführung von Gemälden in die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden als Freundschaftsgeste an den Militärpartner DDR an. Die noch im gleichen Jahr erfolgte Rückgabe mit bedeutenden Werken Dürers, Jan van Eycks oder Raffaels „Sixtinische Madonna“ bildete den Auftakt der umfangreichen Rückgabeaktion, durch die ab September 1958 rund 1,5 Millionen bedeutende Kunstschätze aus Moskau und Leningrad auf die Berliner Museumsinsel zurückkehrten. Zweifelsohne war es ihre Rückkehr, die den Wiederaufbau der kriegszerstörten Museen beflügelte und das Wiedererstehen der ostdeutschen Museumslandschaft ermöglichte: Anfang Oktober 1959 wurden das Pergamonmuseum mit dem weltberühmten Altarfries sowie große Teile des Bode-Museums mit umfangreichen Präsentationen neu eingeweiht. Fast alle der Ost-Berliner Museen hatten damit wieder einen hochkarätigen Auftritt. Ähnlich war es in Dresden, wohin 600.000 Kunstwerke zurückkehrten, aber auch in Dessau, Gotha, Leipzig oder in den Potsdamer Schlössern gab es großartige Wiedereröffnungen.
Unter Beteiligung von 28 deutschen Museen, von denen neun Ausstellungen zum Thema ausrichteten, erinnerte der Deutsch-Russische Museumsdialog am 30. Oktober 2008, 50 Jahre nach der großen Kunstrückkehr aus der Sowjetunion, mit einem Festakt unter dem Titel „Verlust + Rückgabe“ im Pergamonmuseum auf der Berliner Museumsinsel an dieses bedeutsame Ereignis.
Text übernommen von der Website kulturstiftung.de
|
Technische Angaben
-
1 S., 10,5x15 cm, 6 Teile. keine weiteren Angaben vorhanden
Sechs Künstlerbriefmarken in Bogen, perforiert, Rückseitig gestempelt
|
Titel
-
Die Ästhetik des Widerstands - Roman
Technische Angaben
-
268 S., 21x14 cm, ISBN/ISSN 3518115014
Broschur
ZusatzInfos
-
Dreibändige Ausgabe in einem Band, edition suhrkamp Neue Folge Band 501. Die drei Bände sind einzeln in den Jahren 1975, 1978 und 1981 in Westdeutschland im Suhrkamp Verlag erschienen. Umschlagentwurf Willy Fleckhaus
|
Titel
-
B.E.R.N. - Kollegium Bildender Künstler
Technische Angaben
-
2 S., 20x14,3 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
Postkarte, einmal gefaltet, gestempelt, mit Künstlerbriefmarke beklebt, handschriftlich beschriftet
ZusatzInfos
-
B.E.R.M. war ein Künstlerkollegium in Ost-Berlin, bestehend aus: Andreas Braune, Wolfgang Eigendorf, Kurt Rose und Norwid Mechow. Im Frühjahr 1989 organisierten sie die größte Mail Art-Ausstellung in der DDR: Recycling Mail Art Project.
|
Technische Angaben
-
36 S., 31x21,2 cm, ISBN/ISSN 21996636
Drahtheftung
ZusatzInfos
-
Literaturzeitschrift. Gemeinschaftsprojekt verschiedener Zeitschriften, die bereits seit der Wendezeit existieren, wie "telegraph" aus den Berliner Umweltblättern der 80er Jahre der DDR, "Sklaven" und "Gegner" oder "Zonic".
|
Technische Angaben
-
80 S., 23,9x16,5 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
Broschur
ZusatzInfos
-
Das Magazin ist eine Zeitschrift mit den Schwerpunkten Kultur und Lebensart. Es ist eine der wenigen DDR-Zeitschriften, die auch nach der Wiedervereinigung noch erscheinen. Die Zeitschrift erschien seit 1954 monatlich im DDR-Verlag Das Neue Berlin, seit den 1960er Jahren dann im Berliner Verlag. Chefredakteur war zunächst Heinz H. Schmidt. Mit der Juni-Ausgabe 1956 übernahm Hilde Eisler die Chefredaktion. Inhaltlich wird ein Mix aus Literatur, Reportagen, Feuilleton und Satire geboten, grafisch interessant umgesetzt. Kurz vor dem Mauerfall erreichte Das Magazin eine Auflage von etwa 560.000 Exemplaren, angesichts des begrenzten Zeitschriftenangebots war das Heft im handlichen DIN-C5-Format (ca. 16 × 23 cm) ein gedruckter Publikumsliebling. Die regelmäßig veröffentlichten erotischen Geschichten und künstlerischen Aktfotografien waren unter den DDR-Printmedien ein weiteres Markenzeichen, mit dem diese Zeitschrift bis heute identifiziert wird.
(Text aus Wikipedia)
|
Technische Angaben
-
80 S., 23,9x16,5 cm, ISBN/ISSN 04605047
Broschur
|
Technische Angaben
-
80 S., 23x16,4 cm, ISBN/ISSN 04605047
Broschur, verschiedene Papiere, mit ausklappbarem Poster
ZusatzInfos
-
Das Magazin ist eine der wenigen DDR-Zeitschriften, die auch nach der Wiedervereinigung noch erscheinen.
|
Technische Angaben
-
80 S., 23x16,2 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
Broschur, verschiedene Papiere
ZusatzInfos
-
Das Magazin ist eine der wenigen DDR-Zeitschriften, die auch nach der Wiedervereinigung noch erscheinen.
|
Technische Angaben
-
80 S., 23x16,2 cm, ISBN/ISSN 04605047
Broschur, verschiedene Papiere
ZusatzInfos
-
Das Magazin ist eine der wenigen DDR-Zeitschriften, die auch nach der Wiedervereinigung noch erscheinen.
|
Technische Angaben
-
80 S., 23x16,2 cm, ISBN/ISSN 04605047
Broschur, verschiedene Papiere
ZusatzInfos
-
Das Magazin ist eine der wenigen DDR-Zeitschriften, die auch nach der Wiedervereinigung noch erscheinen. Thema der Ausgabe u.a. Disney World
|
Technische Angaben
-
80 S., 23x16,2 cm, ISBN/ISSN 04605047
Broschur, verschiedene Papiere
ZusatzInfos
-
Das Magazin ist eine der wenigen DDR-Zeitschriften, die auch nach der Wiedervereinigung noch erscheinen. Thema der Ausgabe u.a. Disney World
|
Technische Angaben
-
80 S., 23x16,2 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
Broschur, verschiedene Papiere
ZusatzInfos
-
Das Magazin ist eine der wenigen DDR-Zeitschriften, die auch nach der Wiedervereinigung noch erscheinen.
|
Technische Angaben
-
80 S., 23x16,2 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
Broschur, verschiedene Papiere
ZusatzInfos
-
Das Magazin ist eine der wenigen DDR-Zeitschriften, die auch nach der Wiedervereinigung noch erscheinen. Thema u.a. "Geschlechtskorrekturen bei Zwitterschaft", "Wenn EVA fast ein ADAM ist"
|
Technische Angaben
-
1 S., 29,7x21 cm, Auflage: 200, numeriert, signiert, 15 Teile. keine weiteren Angaben vorhanden
Ein Bogen mit 25 Künstlerbriefmarken, 12 lose ausgeschnitten und ein persönliches Schreiben, mehrfach gestempelt
|
Titel
-
Alfred Brehm Haus - 5 Pfennig
Technische Angaben
-
18,8x28 cm, 80 Teile. keine weiteren Angaben vorhanden
Ein Bogen mit 80 Briefmarken, perforiert
ZusatzInfos
-
Motiv zeigt einen Pelikan vor dem Alfred Brehm Haus, Berlin.
|
Titel
-
fluter Nr. 63 - Propaganda - Achtung! die anderen Medien wollen Eure Gehirnzellen zerstören! Deshalb lest: fluter.
Technische Angaben
-
52 S., 28,4x21 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
Drahtheftung
ZusatzInfos
-
Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung.
Mit einem Beitrag über die Medien der DDR-Protestbewegung, Druck erzeugt Gegenduck. Das ist Samisdat!
|